Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu Bewusstseinsbildung, Energie, Mobilität, klimafreundliche Finanzierung, Gebäudesektor und Kommunen sowie Landwirtschaft, Boden und Wald.

Smart green city

EUKI Projekt-Interview: Smart Climate Cities

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Benno Keppner von der adelphi research gGmbH über das EUKI-Projekt Smart Climate Cities gesprochen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung nachhaltiger und klimafreundlicher Smart-City-Konzepte durch die Schaffung einer Dialogplattform für baltische und deutsche Städte zu fördern.

EUKI Projekt-Interview: Energiewendedialog in Mittelosteuropa

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Alexandru Mustata von CEE Bankwatch Network über das EUKI-Projekt Energiewendedialog in Mittelosteuropa gesprochen. Das Projekt zielt darauf ab, politische und öffentliche Narrative in den mittel- und osteuropäischen Ländern zu verändern, indem positive Perspektiven für die Chancen der Energiewende aufgezeigt werden.

Kommunen für mehr Energieeffizienz

Das Projekt „Kommunen für mehr Energieeffizienz“ fördert die Energieeffizienz von Kommunen im Ostseeraum und hilft ihnen, den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix zu erhöhen.

CLI-MA – Von der Hausverwaltung zum Klimaschutzmanagement

Das Projekt „CLI-MA“ richtet sich an Hausverwalter*innen in Lettland und Polen, in dem es Schulungen für die Vorbereitung, Finanzierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor anbietet.

EDINA – Energieeffizienz in Revitalisierungszonen

Das Projekt „EDINA“ vermittelt der Zivilgesellschaft, Expert*innen, Kommunen, Bewohner*innen und Hauseigentümer*innen in Polen und vier weiteren europäischen Ländern die notwendigen Kompetenzen, um Klimaschutz in kommunale Revitalisierungsprogramme einzubetten.

Die JournalistInnen des Stipendium treffen sich zur Konferenz in Berlin.

Klima- und Energiestipendien für Journalist*innen in Europa

Das Projekt „Klima- und Energiestipendien für Journalist*innen in Europa “ baut ein Netzwerk von interessierten Journalistinnen und Journalisten aus Europa und verbindet sie über Landesgrenzen hinweg. Diese lernen während den Konferenzen und Workshops über die Besonderheiten der Berichterstattung über Klima und Energie.

Bericht über Maßstäbe für den gerechten Übergang in EU Mitgliedsstaaten basierend auf Plänen zum Kohleausstieg in Spanien, Kanada, und Deutschland. Die Empfehlungen beziehen sich auf Fragen über Arbeitslosigkeit und Arbeitswechsel der Kohlerarbeiter.

See No Evil


See No Evil – Wie ein Mangel an Transparenz den grünen Aufschwung nach der Pandemie verhindern könnte (Englisch)

Im Mai 2020 kündigte der Europäische Rat an, den Mitgliedstaaten außerordentliche Mittel in Höhe von 750 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen, um die wirtschaftliche Erholung der EU nach der Corona-Pandemie zu unterstützen. Es wurde angekündigt, dass der größte Teil dieses Konjunkturpakets, das als „NextGenerationEU“ bekannt ist, über die Recovery and Resilience Facility (RRF) verteilt wird. Diese 671 Milliarden Euro an finanzieller Unterstützung für Reformen und Investitionen in grüne und digitale Bereiche sollen eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung gewährleisten. In diesem Bericht untersucht EUKI-Partner CEE Bankwatch, inwieweit das Konjunkturprogramm die Gefahr birgt, als „trojanisches Pferd“ zur Finanzierung nicht nachhaltiger Projekte missbraucht zu werden.

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Klimaschutz durch naturbasierte-Lösungen im städtischen Polen: Die Nutzung von Wissen und Erfahrungen für klimaresiliente Städte (Climate NBS Polska)

Journalistenstipendien zu Klima- und Energiefragen: Aus eins mach drei

Projektnews



Journalistenstipendien zu Klima- und Energiefragen: Aus eins mach drei

von Anselm Bareis und Oliver Hölcke, GIZ/EUKI

Seit 2017 gibt International Journalist Programmes (IJP) im Rahmen der EUKI-Finanzierung Journalist*innen die Möglichkeit, sich mit Klima- und Energiethemen zu beschäftigen und international zu arbeiten. Aus dem einen Programm „Climate-Energy-Stipendium“ mit fünf Zielländern in Mittel- und Osteuropa wurden im laufenden EUKI-Projekt nun drei Programme. Für diese drei regional fokussierten Stipendien können sich in diesem Sommer Interessierte aus 13 Ländern bewerben. Das EUKI-Projekt hat zum einen das Ziel, die Talente und ihre Geschichten zu fördern, und will gleichzeitig ein Journalist*innen Netzwerk in Europa aufbauen.

Neue Programme, mehr Möglichkeiten

Um die Stipendiaten und ihre Themen noch persönlicher und passgenauer betreuen zu können, hat IJP das Programm in drei regionale Programme aufgeteilt: Ganz frisch dabei sind Rumänien, Bulgarien und Serbien. Sie sind Zielländer des von IJP erstmals durchgeführten Südosteuropaprogrammes. Nicht neu, aber erstmals mit einem eigenen Programm vertreten, ist Polen. Weiterhin bewerben konnten sich Interessierte aus Deutschland, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Slowenien, der Slowakei sowie den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Während ihres sechs- bis achtwöchigen Gastaufenthalts in Deutschland oder einem der mittelosteuropäischen Länder, erhalten die ausgewählten Stipendiaten detaillierte Einblicke in Klimathemen und können ihre fachlichen Kenntnisse dazu erweitern. Die Mitarbeit in einem Gastmedium und Unterstützung beim journalistischen Arbeiten durch Kooperationspartner Clean Energy Wire sorgen für Vernetzung in der Branche und den Feinschliff der Geschichten.

Rund 100 geförderte Reportagen und Multimediabeiträge haben bereits Einfluss auf die öffentliche Debatte genommen

Ein Rückblick auf die bisherigen Ergebnisse der beiden EUKI-Projekte verspricht, dass die Erweiterung der Programme für noch mehr Einfluss in der Berichterstattung zum Klimawandel und verwandten Themen sorgen wird. Insbesondere in den neuen Projektzielländern Rumänien, Bulgarien und Serbien beginnen Klimathemen, die insbesondere von einer jungen Generation Journalist*innen behandelt werden langsam aber sicher ihren Weg in den öffentlichen Mainstream zu finden.
Größere Erfolge konnten im Projektrahmen bisher unter anderem in Tschechien und Ungarn gefeiert werden: Der Alumnus Nagy Gerely beispielsweise wurde mit einem Preis für die beste Energieberichterstattung 2018 in Ungarn ausgezeichnet. Die SZ-Redakteurin Viktoria Großmann, Ex-Stipendiatin in Tschechien, wurde für 2019/2020 in den Beirat des deutsch-tschechischen Gesprächsforums berufen. Damit das Gelernte auch weitergetragen wird, haben die geförderten Journalist*innen die Möglichkeit, sich einmal jährlich mit den Absolvent*innen aus den ehemaligen Jahrgängen und Expert*innen aus dem Klima- und Energiebereich bei einer „Global Fellows Night“ zu vernetzen. Zur fachlichen Weiterbildung unterstützen Formate wie die im Mai eingerichtete Webseminarreihe „IJP-Climate Talks“ oder das durch die EUKI geförderte „Seminar zum Konstruktiven Journalismus“.

Bewerbungen für das Südosteuropa- und das Polenprogramm sind noch bis zum 15. August 2020 möglich

Während das Bewerbungsfenster für das Deutsch-Mittelosteuropäische Journalistenprogramm 2020 bereits geschlossen ist, haben Redakteur*innen oder freie Mitarbeiter*innen, die in Polen, Rumänien, Bulgarien oder Serbien in den Bereichen Print, Radio, Online oder TV tätig sind, noch bis zum 15. August die Möglichkeit, sich auf eine Förderung zu bewerben. Das Programm von IJP bietet neben einer Deckung von Kosten für Reise und Unterkunft Auslandserfahrungen, europäische Vernetzung und eine intensive, fachliche Betreuung auf erfolgreiche Bewerbende. Details zum Stipendium und der Bewerbung sind auf der Webseite von IJP zu finden oder auf Anfrage bei officeijp.org erhältlich. Die EUKI wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg und freut sich auf neue, schöne Vernetzungsgeschichten im Sinne des europäischen Klimaschutzes.

  • IJP bursary programme group picture
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  • Field trip to Hambacher Forst
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In der Publikation „Lessons-Learned“ von Cyclurban geht es um Rolle des Fahrrads im lokalen Verkehrssystem und welche Faktoren verhindern, dass Fahrräder zu einem bevorzugten Verkehrsmittel in den Gemeinden werden. Zudem stellt der Bericht die nationalen Empfehlungen für jedes der sieben teilnehmenden Länder vor. Die Publikation wurde im Rahmen des EUKI Projekts Radfahren als ein Element der städtischen Klimaschutzpolitik veröffentlicht.