Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu Bewusstseinsbildung, Energie, Mobilität, klimafreundliche Finanzierung, Gebäudesektor und Kommunen sowie Landwirtschaft, Boden und Wald.

Das EUKI-Projekt „Radfahren als Element der städtischen Klimaschutzpolitik“ hat fünf nationale politische Empfehlungen und fünf städtische Strategien zum Radverkehr veröffentlicht. Die teilnehmenden Länder sind Kroatien, Estland, Griechenland, Lettland, Polen und die Slowakei.

Territorial Just Transition Checklist


Territorial Just Transition Plan Checklist (Englisch)

Auf Beschluss des Europäischen Rates hin, wurde der Just Transition Fund für den Zeitraum 2021-2027 von 40 Milliarden auf 17,5 Milliarden Euro reduziert. Laut den Autoren der Publikation könnte dies einige Regionalregierungen dazu bringen den Transitionsprozess nur noch als Herausforderung, nicht auch als Chance zu begreifen. Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, dass der Fonds nur Projekte unterstützt, die zur Klimaneutralität führen. Investitionen müssen schnellstmöglich hochwertige Arbeitsplätze schaffen, aber es sollte sich dabei nicht allein auf den Just Transition Fund verlassen werden – denn die Kohäsionspolitik verfügt über zahlreiche Instrumente zur Unterstützung des Übergangs von Kohleregionen.

Die Publikation umfasst unter anderem: Konkrete Indikatoren, die in den Territorialplänen enthalten sein sollten, zum Beispiel in Bezug auf Emissionen und Arbeitsplätze. Kriterien, durch die sichergestellt werden kann, dass die Pläne keine umweltschädlichen oder veralteten Industrien in den Regionen unterstützen. Spezifische Ratschläge, wie die Beteiligung funktionieren kann.

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Energiewendedialog in Mittelosteuropa

Energiewendedialog in Mittelosteuropa

Energiewendedialog in Mittelosteuropa

Veränderung des Narrativs in Politik und Öffentlichkeit der Länder Mittel- und Osteuropas und Vermittlung einer positiven Sichtweise auf die Chancen der Energiewende.


Hintergrund

Das Projekt baut auf dem Vorgängerprojekt „Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen“ auf, das in denselben Zielländern durchgeführt wurde. Die Projektbeteiligten sind sich der Tatsache bewusst, dass die Umsetzung einer ehrgeizigen Klimapolitik in Mittel- und Osteuropa schon immer eine Herausforderung darstellte, da die Energiewende und der Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft vor allem als Problem und weniger als Chance gesehen wird.
Durch das Konzept eines gerechten Kohleausstiegs kann dieses Narrativ ins Positive gewendet werden, wenn es gelingt den Gegensatz zwischen Klimaschutz und Sicherung von Arbeitsplätzen aufzulösen. Zu diesem Zweck soll hervorgehoben werden, dass der Kohleausstieg für die Arbeitnehmer*innen und die betroffenen Regionen gerecht und sozialverträglich gestaltet werden muss. Diese Herangehensweise hat in den Zielländern des Projekts bereits positiv gewirkt.

Studienreise Projekt

Studienreise Projekt; Foto: Katerina Davidova

So gibt es eine wachsende Klimaschutzbewegung, was durch das gezielte Engagement der Zivilgesellschaft belegt wird. Außerdem ist eine erste Schwerpunktverschiebung in der öffentlichen Debatte über Klimaschutz und Energie zu beobachten, und die lokalen Stakeholder fordern immer nachdrücklicher einen gerechten Kohleausstieg. Ohne die Staaten in Mittel- und Osteuropa kann die EU ihre Klimaschutzziele nicht erreichen. Deshalb ist es entscheidend, die Vertreter*innen von staatlichen Stellen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen sowie lokale Stakeholder zu mobilisieren, um in den Zielländern eine ehrgeizige Klimapolitik zu fördern.


Projekt

Das Projekt trägt zu einer ebenso ambitionierten wie wirksamen Klima- und Energiepolitik in Mittel- und Osteuropa bei. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Bulgarien, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Polen, Lettland und Ungarn. Das Projekt ermutigt die klimapolitisch fortschrittliche Akteure in den Zielländern dazu, das allgemeine Bewusstsein für die sozioökonomischen Vorteile der Energiewende zu schärfen. Dazu bietet es den lokalen Stakeholdern strategische Unterstützung, damit sie sich bei den Entscheidern Gehör verschaffen und bei den EU-Institutionen direkt für den Klimaschutz einsetzen können. Durch die Schaffung von Kommunikationsräumen eröffnet das Projekt neue, andere Sichtweisen. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem politische Veränderungen möglich sind.

Studienreise Bankwatch

Studienreise Bankwatch; Foto: Berber Verpoest

Das Projekt umfasst Maßnahmen in den Bereichen Kommunikation, Lobbyarbeit und Vernetzung. Dementsprechend sollen über einen Zeitraum von 1,5 Jahren drei Arbeitspakete umgesetzt werden: erstens eine Kommunikationskampagne, die sich an Entscheidungsträger richtet, zweitens gemeinsame Lobbyarbeit zur Beeinflussung der politisch Verantwortlichen und drittens gemeinsame Maßnahmen zur Unterstützung der Stakeholder in den Zielländern bei Vernetzung und Peer-Learning. Im Rahmen dieser drei Arbeitspakete sind Publikationen mit politischen Analysen und praktischen Richtlinien zur Umsetzung der Energiewende und eines gerechten Kohleausstiegs geplant. Außerdem sollen Veranstaltungen in den Kohleregionen, Workshops für Akteure der Energiewende in den Zielländern, Konferenzen zur Förderung der internationalen Vernetzung sowie Webseminare durchgeführt werden.



Projektdaten

Stand: Januar 2022

Länder: Bulgarien, Deutschland, Lettland, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik

Projektdauer: 02/20 - 06/21

Fördersumme: 349.068 €

Zielgruppen: Journalisten, Regierungen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
CEE Bankwatch Network

Projektpartner: Deutsche Umwelthilfe (DUH), E3G – Third Generation Environmentalism

Projekt Webseite: bankwatch.org/


Ansprechpartner

Herr Petr Hlobil

Organisation:

CEE Bankwatch Network

Adresse:
Heřmanova 1088/8
Prague 7, 170 00
Czech Republic

Email:
petrhbankwatch.org


EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

green garden beds on roof tops

Smart Climate Cities

Mit der Schaffung einer Dialogplattform für baltische und deutsche Städte ermöglicht das Projekt die Erforschung von Strategien für nachhaltige städtische Infrastrukturen.

Diese Publikation der National Observatory of Athens wurde im Rahmen des EUKI-Projekts „Radfahren als ein Element der städtischen Klimaschutzpolitik“ veröffentlicht und zeigt den Einfluss einer bestehenden Radverkehrsinfrastruktur auf die städtische Luftqualität.

Briefing: Up in Smoke


Briefing: Up in Smoke – Waste Incineration in NECPs (Englisch)

Dieses Briefing analysiert die Pläne Bulgariens, Ungarns, Lettlands, Polens und der Slowakei, die Nutzung der Abfallverbrennung zur Energieerzeugung (meist Wärme) im Rahmen ihrer nationalen Energie- und Klimapläne (NECPs) auszuweiten. Die Studie empfiehlt, diese Mitgliedstaaten zu ermutigen, nachhaltige Alternativen in die Endversionen ihrer NECPs aufzunehmen, mit spezifischen Bestimmungen darüber, wie sie die Recycling-Ziele erreichen und ihre Abfallmanagementsysteme mit den Zielen der Kreislaufwirtschaft in Einklang bringen können: d.h. sie sind in der Lage, flexibel auf sich ändernde Zusammensetzung und Volumen der Abfallströme zu reagieren, und sie vermeiden das Risiko technologischer Bindung und verlorener Vermögenswerte.

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Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

Analysis of Biomass in NECPs


Briefing: Analysis of Biomass in NECPs (Englisch)

In dieser Veröffentlichung werden die nationalen Energie- und Klimapläne (NECPs) in Bulgarien, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Polen und der Slowakei sowie die Maßnahmen dieser Länder zur Förderung von Formen der Holzbiomasse analysiert. Der Holzeinschlag und die Nutzung von Biomasse sei in vielen Fällen über einem nachhaltigen Niveau geplant. Laut der Veröffentlichung, besteht die Tendenz, Kohle durch andere nicht nachhaltige und oft nicht erneuerbare Brennstoffe zu ersetzen. In dieser Publikation werden Maßnahmen gelistet, um dieser Tendenz entgegenzuwirken.

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Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

Making the Grade? A review of eight national energy and climate plans in central and eastern Europe


Studie: Making the Grade? A review of eight national energy and climate plans in central and eastern Europe

Das CEE Bankwatch Network evaluierte in einer Studie nationale Energie- und Klimapläne (NECPs) in Mittel- und Osteuropa. Die Autoren untersuchten das Level an öffentlicher Partizipation und der Ambitioniertheit der Klimaschutzvorhaben anhand von sieben Faktoren. Die Publikation wirft einen kritischen Blick auf die NECPs in Lettland, Rumänien, Estland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Bulgarien und Polen.

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Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

Vier Radfahrer sind in getrennten Screens auf einer Straße zu sehen

Projektvideo: Cyclurban


Projektvideo: Cyclurban

Das Projekt „Radfahren als Element der städtischen Klimaschutzpolitik“ fördert das Radfahren als Maßnahme für eine nachhaltige städtische Mobilität und den Klimaschutz auf lokaler Ebene.
Das Projekt ist in Tartu (Estland), Riga (Lettland), Warschau (Polen), Velika Gorica (Kroatien), Drama (Griechenland) und Bratislava (Slowakei) aktiv.

Konzept & Produktion:
Atelier Limo – Brunel & Pannetier GbR (www.atelier-limo.eu/)

Radfahren als ein Element der städtischen Klimaschutzpolitik

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CIC2030: Strategien für die Finanzierung der Klimaziele 2030

Das EUKI-Projekt befasst sich mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit Klimainvestitionen und baut zu diesem Zweck neue Kapazitäten in Deutschland, Lettland und Tschechien auf.