Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Bridging European and Local Climate Action (BEACON) ist ein Vorhaben zur Förderung von Klimaschutz durch den Austausch zwischen nationalen Regierungen sowie Kommunen und Schulen in Europa. Ziel ist, durch einen bi- und multilateralen Dialog zu einer gestärkten europäischen Integration beizutragen, um letztlich den gemeinsamen Anspruch zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu schaffen.

Inhalte und Maßnahmen

Aufbauend auf einer EU-weiten Analyse von erfolgreichen nationalen Klimaschutzmaßnahmen werden bewährte Politikinstrumente in den Sektoren Gebäude, Verkehr, kleine Industrieanlagen und Landwirtschaft aufbereitet und verbreitet. Darüber hinaus werden gute Praktiken auf der kommunalen Ebene identifiziert und mit einem Netzwerk von kommunalen Akteuren aus Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Polen, Portugal, Rumänien und der Tschechischen Republik geteilt. Die teilnehmenden Kommunen werden durch technische Expertise und Coachings bei der Übertragung und Umsetzung von guten Praktiken in ihrem lokalen Kontext unterstützt. Zusätzlich werden fünf Klimaschutzstädtepartnerschaften im Rahmen des Netzwerkes initiiert.

Um das Bewusstsein für die Ursachen des Klimawandels und Klimaschutz auf individueller Ebene zu stärken, werden 55 Bildungsinstitutionen aus Bulgarien, der Tschechischen Republik, Rumänien und Deutschland eingebunden. Gemeinsam werden Lehrpläne und Bildungsprogramme von teilnehmenden Schulen und Bildungseinrichtungen aus den Partnerländern im Hinblick auf den Klimaschutz analysiert, Anreizmodelle für Energieeinsparungen an Schulen entwickelt und für ErzieherInnen und LehrerInnen Schulungen sowie Studienreisen nach Deutschland organisiert.

Hintergrund

Die erfolgreiche Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und die Erreichung der EU-Klima- und Energieziele bis 2030 erfordern vermehrte Klimaschutzanstrengungen auf allen Ebenen. Nationale Regierungen müssen hierfür die notwendigen politischen Rahmenbedingungen schaffen. Ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der mittel- und langfristigen EU-Klimaziele wird von Kommunen und von kommunalen Akteuren geleistet. Diese Akteure können Pioniere und Treiber von tiefgreifenden Dekarbonisierungs- und sozialen Transformationsprozessen sein, da ihr Handeln ein beachtliches Potenzial zur Steigerung von Energieeffizienz und zur Einsparung von Treibhausgasemissionen birgt. Insbesondere Schulen und andere Bildungseinrichtungen können eine wichtige Rolle spielen, indem sie ihren eigenen Energieverbrauch reduzieren sowie Bildungsarbeit für eine klimafreundliche Zukunft leisten.

Projektdaten

Stand: Dezember 2018

Länder: Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Polen, Portugal, Rumänien, Tschechische Republik

Projektdauer: 04/18 - 03/21

Fördersumme: -

Zielgruppen: Bildungseinrichtungen, Regierungen, Städte und Gemeinden

Durchführende Organisation:
adelphi, Navigant, Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU)

Projektpartner:
Centre for Renewable Energy Sources and Saving (CRES), Energy Cities, Energy Cities Romania (OER), ENVIRON Association, FCiências.ID – University of Lisbon, National Trust Ecofund Bulgaria (NTEF), SEVEn, The Association of Municipalities Polish Network (PNEC)

Webseiten:

ecofys.com

adelphi.de

ufu.de

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de