Beschleunigung des Ausbaus von Solaranlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude in Bulgarien und Griechenland durch praktische Pilotprojekte, Unterstützung politischer Maßnahmen und Stärkung der kommunalen Kapazitäten.
Energiepolitik Energiewende und klimaneutrale Gebäude Erneuerbare Energien Kommunen
Bulgarien, Griechenland
02/26 - 12/27
Lokale Regierungen, Nationale Regierungen, Öffentlichkeit, Verbände, Nichtregierungsorganisationen
451.717,55 €
Rayna Aleksieva Popova
Die Europäische Union forciert den Einsatz von Solarenergie durch die EU-Solardachinitiative, die überarbeitete Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und die überarbeitete Richtlinie über erneuerbare Energien. Diese Richtlinien verpflichten die Mitgliedstaaten, Solarenergiesysteme auf neuen und bestehenden öffentlichen Gebäuden zu installieren und die Genehmigungsverfahren für Photovoltaikanlagen auf Dächern zu vereinfachen.
Bulgarien und Griechenland haben sich im Rahmen ihrer nationalen Energie- und Klimapläne zu ehrgeizigen Zielen für erneuerbare Energien verpflichtet, doch der Einsatz von Solarenergie auf Dächern öffentlicher Gebäude bleibt begrenzt. Beide Länder sehen sich mit Genehmigungsengpässen, uneinheitlichen Planungsvorschriften und Kapazitätsengpässen auf kommunaler Ebene konfrontiert. In Griechenland gibt es zwar Förderprogramme wie das Electra-Programm und das Just Development Transition Programme, aber die Kommunen haben mit der Umsetzung zu kämpfen. In Bulgarien fehlt es an speziellen Fahrplänen, standardisierten Leitlinien und klaren Fördermechanismen für Solaranlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude.
Das Projekt unterstützt direkt die effektive Umsetzung und Implementierung der europäischen Klimagesetzgebung, indem es die nationalen Rahmenbedingungen stärkt und die lokalen Behörden in die Lage versetzt, zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors beizutragen.
Das Projekt unterstützt den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude in Bulgarien und Griechenland, indem es regulatorische, technische und finanzielle Hürden abbaut. Die Projektpartner analysieren nationale Genehmigungsverfahren und Finanzierungsrahmen und identifizieren Engpässe, die die Installation von Photovoltaikanlagen verzögern. Auf Grundlage dieser Analyse entwickelt das Projekt konkrete Handlungsempfehlungen zur Unterstützung der Umsetzung der überarbeiteten Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und der Richtlinie über erneuerbare Energien auf nationaler Ebene.
Das Projekt stellt Kommunen einen praktischen Leitfaden und Schulungsmaterialien zur Verfügung, die die Planung, Genehmigung und Umsetzung von Photovoltaikanlagen auf Dächern unterstützen. Workshops zum Kapazitätsaufbau und gezielte Schulungen stärken die technischen und administrativen Kompetenzen der lokalen Behörden. Machbarkeitsstudien in zwei Pilotkommunen zeigen, wie Photovoltaikanlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude unter realen Bedingungen installiert werden können. Durch die Einbindung von Interessengruppen, den Wissensaustausch und die Interessenvertretung verbessert das Projekt die Koordination zwischen nationalen Behörden, Kommunen und Experten und ermöglicht so einen schnelleren und effektiveren Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern im öffentlichen Sektor.
Letzte Aktualisierung: März 2026