Das Projekt ist abgeschlossen. Ziel des Projektes war die Durchführung von Klimamanagement-Schulungen für Hausverwalter*innen, um die Treibhausgasemissionen von Wohngebäuden in Polen und Lettland zu reduzieren.
Bildung Energieeffizienz Energiewende und klimaneutrale Gebäude Gebäude
Deutschland, Lettland, Polen
10/20 - 03/23
Privatsektor, Verbände, Lokale Regierungen
412.479,33 €
Katarzyna Rajkiewicz
Gebäude sind für 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen in der EU verantwortlich. Das liegt vor allem an der großen Zahl alter Gebäude, die den Energieeffizienzstandards nicht entsprechen. Um die in der EU-Gebäuderichtlinie vorgegebenen Ziele zu erreichen, muss die Modernisierungsquote erheblich gesteigert werden. Dennoch werden die national und seitens der EU zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel von den Gebäudeeigentümer*innen in Polen und Lettland nicht voll ausgeschöpft.
Das Logo von Projekt CLI-MA. Foto: © CLI-MA
Da Hausverwalter*innen eine entscheidende Rolle beim Fundraising und der Planung von Modernisierungsmaßnahmen spielen, hat sich das Projekt an Hausverwalter*innen gerichtet, denen standardisierte Schulungsprogramme angeboten wurden, die auf deutschen Erfahrungen beruhten. Das Hauptaugenmerk der Schulungen lag auf der Vorbereitung, Finanzierung und Umsetzung von klimafreundlichen Maßnahmen im Hinblick auf den Energie- und Wasserverbrauch in Mehrfamilienhäusern und deren Umgebung. Polnische und lettische Expert*innen bereiteten die Workshops vor. Im Rahmen des Projekts wurden Pilotschulungen für 20 Kandidat*innen je Land durchgeführt. Damit die Projektergebnisse auch einem breiten Publikum zur Verfügung stehen würden, wurden verschiedene Medienveranstaltungen, nationale Workshops und ein internationaler Workshop anlässlich der 62. Internationalen Wissenschaftskonferenz der Technischen Universität Riga organisiert. Das Projekt endete mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung in Deutschland im Rahmen des jährlich stattfindenden Deutschen Verwaltertags.
Letzte Aktualisierung: Dezember 2025