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Green Deal MOE

Netzwerke in Mittel- und Osteuropa aufbauen, die zur Umsetzung des Europäischen Green Deals und des „Fit for 55“-Pakets beitragen.

Hintergrund

2021 legte die EU ihr „Fit for 55“-Paket vor. Die verschiedenen Leitlinien und konkreten Maßnahmen sollen zur Erreichung des Ziels beitragen, das im Rahmen des Europäischen Green Deals festgelegt wurde: eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent bis 2030. Wenn der mit „Fit for 55“ verbundene Gesetzgebungsprozess erfolgreich sein soll, ist eine konstruktive Herangehensweise und die Zustimmung der Mitgliedsstaaten in Mittel- und Osteuropa (MOE) erforderlich. Während Regierungen in der MOE-Region in der Vergangenheit in Bezug auf die europäischen Klimaambitionen eine eher passive Haltung eingenommen haben, waren in letzter Zeit verstärkt auch alternative Positionen aus der Region zu vernehmen. Um deren Einfluss zu vergrößern und sie in die Lage zu versetzen, die Haltung der MOE-Länder zum europäischen Green Deal positiv zu beeinflussen, müssen sie sich sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene aktiver in klimapolitische Prozesse einbringen.

Green Deal CEE

Green Deal CEE; ©2022; Centre of Transport and Energy

Projekt

Das Projekt zielt darauf ab, die Klima- und Energiepolitik der EU auf nationaler Ebene in der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen, Bulgarien, Rumänien und der Slowakei voranzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, stärkt es zivilgesellschaftliche Organisationen, NROs, Think Tanks, Wirtschaftsverbände, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Städten sowie von nationalen, regionalen und lokalen Behörden in ihrem gemeinsamen Engagement für die Erreichung der Ziele des Europäischen Green Deals. Durch Schulungen, Seminare und gemeinsame Veröffentlichungen können die Mitglieder der Zielgruppe miteinander in Kontakt treten und erhalten Zugang zu relevantem Wissen über die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile einer fairen Energiewende in Mittel- und Osteuropa. Mit diesem Fachwissen können sie einen Beitrag zur Nachbesserung nationaler Energie- und Klimapläne und damit zu einer ambitionierten Umsetzung der Klima- und Energiepolitik leisten. Mit Briefings, politischen Empfehlungen und der Organisierung von Treffen und Konferenzen fördert das Projektteam die Beteiligung von Entscheidungsträger*innen. Wenn sich diese in politischen Prozessen Gehör verschaffen, können ihre Positionen dazu führen, dass sich Klimaschutzdebatten anders als bislang nicht hauptsächlich auf die Kosten der Energiewende konzentrieren.

Projektdaten

Stand: April 2022

Länder: Belgien, Bulgarien, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn

Projektdauer: 10/21 - 12/23

Fördersumme: 226.834 €

Zielgruppen: Regierungen, Städte und Gemeinden, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Centre of Transport and Energy

Projektpartner: Climate Action Network Europe, Institute for Sustainable Development Foundation, National Society of Conservationists – Friends of the Earth Hungary

Projekt Webseite: cde-org.cz/en

Ansprechpartner

Frau Barbora Urbanová

Organisation:
Zentrum für Transport und Energie

Adresse:
Heřmanova 8
170 00 Prag, Tschechische Republik

Email:
barbora.urbanovacde-org.cz

EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de