Forcierung des Übergangs zu einer sauberen, wettbewerbsfähigen und kohlenstoffarmen Metallurgie in Polen, Bulgarien und Rumänien.
Klimapolitik Kreislaufwirtschaft Wirtschaft
Bulgarien, Polen, Rumänien
12/25 - 11/27
EU-Institutionen, Nationale Regierungen, Privatsektor, Verbände
513.088,60 €
Kamil Laskowski
In Polen, Bulgarien und Rumänien müssen metallurgische Industrien dekarbonisiert werden, um die nationalen und europäischen Klimaverpflichtungen zu erfüllen und sich an den bevorstehenden Clean Industrial Deal anzupassen. In diesen Ländern spielt die Metallurgie in ihren nationalen Energie- und Klimaplänen sowie Industriestrategien nur eine untergeordnete Rolle. Keines der drei Länder verfügt über einen kohärenten Plan zur Transformation der Stahl- und Metallproduktion. Hohe Energiepreise, strukturelle Unterinvestitionen und begrenzte politische Leitlinien behindern die Dekarbonisierung, während die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit und die Klimaziele gefährdet. Gleichzeitig ist der Sektor von strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung, die Handelsbilanz und die regionale Autonomie. Das Projekt unterstützt Regierungen und Industrie durch die Bereitstellung von Erkenntnissen, die Stärkung der Zusammenarbeit und die Information über politische Maßnahmen, die den Übergang zu kohlenstoffarmen Metallen beschleunigen.
Das Projekt fördert die Entwicklung eines sauberen Metallurgiesektors in Polen, Bulgarien und Rumänien durch die Stärkung von Wissen, Kapazitäten und Kooperation. Das Team erforscht Dekarbonisierungspfade, ermittelt den Technologiebedarf und identifiziert politische Unklarheiten. Gemeinsam mit Behörden und der Industrie erarbeitet das Projekt datenbasierte Empfehlungen und Anreize für Investitionen in kohlenstoffarmen Stahl, Kupfer, Aluminium und andere Metalle. Durch Workshops zum Kapazitätsaufbau, Betriebsbesichtigungen und Expertenkonsultationen vermittelt das Projekt Verwaltungen, Unternehmen und Arbeitnehmer*innen die notwendigen Kompetenzen für eine saubere Produktion. Öffentlichkeitsarbeit fördert eine gemeinsame Vision für einen regionalen Markt für saubere Metalle und hebt Wettbewerbs- und Innovationspotenziale hervor. Durch die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Think Tanks, politischen Entscheidungsträger*innen und Akteur*innen der Industrie schafft das Projekt die Grundlage für eine sinnvolle Politikreform und umfangreiche Investitionen in die saubere Metallurgie in der gesamten Region.
Letzte Aktualisierung: März 2026