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Sauberer Warenverkehr

Förderung emissionsfreier städtischer Güterverkehrslösungen in den Hauptstädten Bulgariens, Ungarns, Rumäniens und der Slowakei durch koordinierte Politik, Wirtschaftsmaßnahmen und Bürgerbeteiligung.

Klimaneutrale Mobilität

Cargo bike

Infos zum Projekt

Länder:

Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Ungarn

Dauer des Projekts:

02/26 - 04/28

Zielgruppen:

Lokale Regierungen, Privatsektor, Zivilgesellschaft

Fördersumme:

760.188,00 €

Kontakt

Kontakt:

Iva Dimitrova

Durchführende Organisationen:
  • Environmental Association “Za Zemiata” - Friends Of The Earth Bulgaria
Partner:
  • Association 2Celsius
  • Clean Air Action Group (CAAG)
  • Cycling Coalition
  • European Federation for Transport and Environment AISBL

Hintergrund

Der städtische Güterverkehr in Mittel- und Osteuropa ist weiterhin eine Hauptquelle für Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung und Staus. Der Europäische Grüne Deal, der Rahmen für urbane Mobilität und die überarbeitete Luftreinhalterichtlinie fordern Städte auf, die Verkehrsemissionen zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern, während gleichzeitig die Wirtschaft unterstützt wird. Bulgarien, Ungarn, Rumänien und die Slowakei haben sich im Rahmen ihrer nationalen Klima- und Verkehrsstrategien zu diesen Zielen verpflichtet. Dennoch sind Strategien für eine saubere städtische Logistik auf Stadtebene noch unzureichend entwickelt. Hauptstädte wie Sofia, Budapest, Bukarest und Bratislava sind weiterhin stark auf Diesel-Lieferwagen angewiesen, und emissionsarme bzw. emissionsfreie Güterverkehrslösungen sind noch nicht weit verbreitet. Das Projekt unterstützt diese Länder, indem es die lokale Umsetzung europäischer und nationaler Klimaziele stärkt, den städtischen Güterverkehr mit den Klima-, Mobilitäts- und Luftreinhaltepolitiken in Einklang bringt und Städte in die Lage versetzt, effektiv zu den Emissionsreduktionszielen der Europäischen Union beizutragen.

Projekt

Das Projekt beschleunigt den Übergang zu emissionsfreier Stadtlogistik in Sofia, Budapest, Bukarest und Bratislava durch koordiniertes Handeln von Städten, Unternehmen und der Zivilgesellschaft. Das Projektteam stärkt die Kapazitäten der Stadtverwaltungen durch die Bereitstellung von Instrumenten, Daten und politischer Unterstützung für die Entwicklung und Umsetzung von Rahmenbedingungen für sauberen Güterverkehr, darunter Umweltzonen, Anreize und integrierte Logistikstrategien. Es arbeitet direkt mit Logistikunternehmen, Einzelhändlern sowie kleinen und mittleren Unternehmen zusammen, um die Einführung von Elektrofahrzeugen, Lastenrädern und effizienteren Liefermodellen zu fördern. Durch öffentlich-private Dialoge, Pilotprojekte und Wissensaustausch verbessert das Projekt die Koordination zwischen den Akteuren und verknüpft die Güterverkehrspolitik mit der umfassenderen Verkehrs- und Klimaplanung. Zivilgesellschaftliche Organisationen mobilisieren Anwohner und Unternehmen, um die öffentliche Unterstützung und Nachfrage nach sauberer Logistik zu fördern. Durch die Dokumentation der Ergebnisse und die Weitergabe praktischer Lösungen schafft das Projekt übertragbare Modelle für andere Städte in Mittel- und Osteuropa sowie in der gesamten Europäischen Union.

Letzte Aktualisierung: März 2026