Entwicklung integrierter Mobilitätspläne für erneuerbare Energien in vier Gemeinden des westlichen Balkans, um Klimaneutralität im öffentlichen Verkehr zu beschleunigen.
Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Slowenien
12/25 - 11/27
Lokale Regierungen, Öffentlichkeit, Verbände
424.988,79 €
Antun Pfeifer
Die Länder des westlichen Balkans haben sich zur Klimaneutralität bis 2050 verpflichtet und richten ihre Verkehrs- und Energiepolitik an den „Fit for 55„-Zielen der Europäischen Union aus. Dennoch befinden sich viele Kommunen noch im Anfangsstadium der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsstrategien und es fehlt an der Integration zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Verkehrsplanung. Die nationalen Klimarahmenwerke in Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien und Slowenien heben die Ziele für erneuerbare Energien und die Dekarbonisierung des Verkehrs hervor, aber die kommunale Umsetzung hinkt aufgrund von Finanzierungslücken, begrenztem Fachwissen und unzureichender Koordination hinterher. Elektrobusse werden zunehmend eingesetzt, sind aber oft auf fossile Stromnetze angewiesen, was ihren Klimanutzen schmälert. Das Projekt unterstützt nationale Bemühungen wie die kohlenstoffarme Entwicklungsstrategie Kroatiens, den nationalen Energie- und Klimaplan Montenegros, den Kohleausstiegspfad Nordmazedoniens und die Photovoltaik-Ausbauziele Sloweniens. Durch die Erstellung von Mobilitätsplänen, in die erneuerbare Energien integriert sind, stärkt das Projekt den Beitrag der Kommunen zur nationalen und EU-Klimapolitik.
Das Projekt entwickelt Lösungen für einen mit erneuerbaren Energien betriebenen öffentlichen Transport in vier Gemeinden des westlichen Balkans. Solarenergie wird in die Pläne für nachhaltige städtische Mobilität integriert. Das Team erstellt Machbarkeitsstudien, entwirft photovoltaikbasierte Ladekonzepte und erstellt datengestützte Mobilitätspläne für Strumica (Nordmazedonien), Umag (Kroatien), Ptuj (Slowenien) und Cetinje (Montenegro). Gemeinsam mit lokalen Behörden, Verkehrsbetrieben und Energieexperten verknüpft das Projekt den Einsatz elektrifizierter städtischer Mobilität mit der Versorgung mit erneuerbarer Energie und sorgt so für einen saubereren und effizienteren öffentlichen Verkehr. Das Projekt schult kommunale Mitarbeiter, identifiziert geeignete Standorte für Photovoltaikanlagen und entwickelt Investitionsfahrpläne, um finanzielle Hindernisse zu überwinden. Durch Empfehlungen an die Politik ermutigt es die nationalen Regierungen, Anreize zur Förderung des Verkehrs mit erneuerbaren Energien zu schaffen. Sensibilisierungskampagnen und Workshops beziehen die breite Öffentlichkeit ein, dabei visualisieren digitale Dashboards die Emissionsreduzierung und die Nutzung erneuerbarer Energien. Mit dieser Kombination aus Planung, technischem Design und der Einbindung von Stakeholdern stärkt das Projekt die kommunalen Kapazitäten und schafft ein übertragbares Modell für die integrierte Mobilität mit erneuerbaren Energien auf dem westlichen Balkan.
Letzte Aktualisierung: Januar 2026