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Wohin gehen EU-Gelder?

Das EUKI-Projekt “EU-Mittel zur Klimaneutralität lenken“ betreibt eine interaktive Datenbank, in der nur Projektbeispiele aus Mitteleuropa aufgelistet werden, die effizienten Klimaschutz betreiben. Bereits mehr als 25 Einträge zeigen, wo Geld investiert wird, das die Energiewende voranbringt. Schon in den ersten zehn Monaten hat das Projekt 56 Millionen Interessierte sowie handelnde Politiker*innen in 8 Zielländern erreicht. Durch die wachsende Transparenz können EU-Mittel effizienter verteilt und zu klimawirksamen Vorhaben gelenkt werden.

Zurück zu den Wurzeln

Das REFE-Team organisierte ein Nachhaltigkeits-Sommercamp im rumänischen Breb. Über 20 Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren lernten durch praktische Workshops, wie sie ihr Umweltbewusstsein schärfen und ihren ökologischen Fußabdruck verringern können. Am Ende des Sommercamps haben sich die Jugendlichen der zweiten Stufe der ökologischen Fußabdruckprüfung unterzogen. So konnten sie feststellen, was sie im Camp gelernt haben, um ihren Energieverbrauch zu senken und in welchen Bereichen sie sich noch verbessern könnten.

Kinder pflanzen Bäume

2.497 Eichenbäume binden in Sizilien in den nächsten 40 Jahren 600.000 kg CO2. 2.497 Schulkinder pflanzten die Bäume und lernten dabei mehr über die Bedeutung gesunder Wälder für das Klima und die Gefahren des Klimawandels. Sie profitieren zukünftig von ihrem Wissen und von den positiven Folgen zusätzlicher Bäume.

Preisgekrönte Reportage

Der EUKI-Stipendiat Gergely Nagy gewann 2019 einen Preis für die beste Energie-Reportage des Jahres in Ungarn. Er war einer von 14 Journalistinnen und Journalisten, die 2018 am EUKI-Austausch für Reporter aus Mittel- und Osteuropa teilnahmen und die Chance bekamen, mehr über Klima- und Umweltschutz in europäischen Ländern zu lernen.

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Gesund und super lokal

Im Projekt „Frutti per la Biosfera“ legten 1.500 Schulkinder aus 11 Schulen in Sizilien eigene Schulgärten an und besuchten verschiedene ökologische Bauernhöfe. Sie lernten antike Getreidesorten Siziliens kennen oder wie sie die Herkunft von Eiern einfach nachvollziehen können. Durch den praktischen Teil des Projekts sollen die Kinder anschließend lernen, nachhaltig zu Handeln und sich selbst aktiv für den Klimaschutz einzusetzen.

Klimafreundliches Mittagessen

Mit simplen Maßnahmen können Schulküchen viele Emissionen einsparen. CLIKIS baute auf Erfahrungen eines deutschen Projekts auf und schafft durch das Train-the-Trainer-Prinzip eine große Reichweite für klimafreundliche Kantinen in Polen.

Klimaschutz geht alle an

Mehr als 5.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an den zahlreichen Aktivitäten der Deutsch-Französischen Energiewendewoche. Dabei setzten knapp 100 Organisationen 83 Veranstaltungen in 70 französischen und deutschen Städten um. Der grenzenlose Klimaschutz löst Begeisterung aus und folgt dem Gedanken der europäischen Zusammenarbeit.

Beschäftigungspotenziale erkannt

YesClima zeigt, dass Klimaschutz und Beschäftigungspolitik Hand in Hand gehen können. In Cadiz und Athen, Regionen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, bildeten sich 22 junge Menschen zu Energie-Audits weiter und führten diese anschließend selbst durch. Neben zahlreichen analysierten Schulen profitieren davon auch die jungen Menschen, die so ihre langfristigen Beschäftigungsperspektive erhöhen.