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EUKI: Wirtschaftlich, transparent, geprüft

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) setzt öffentliche Mittel effizient ein. Unser Ziel ist es, mit jedem Euro den größtmöglichen Nutzen zu bewirken– bei strikter Beachtung von Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Prüfbarkeit.

Veröffentlicht: 14. Januar 2025
Logo des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit neben dem Logo der European Climate Initiative EUKI auf blau-grünem Hintergrund mit Weltkartenumriss. Links oben ein Geld Symbol mit einem Haken. Logo of the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety next to the European Climate Initiative EUKI logo on a blue-green background with a world map outline. Money symbol with a tick in the top left corner.

Unser Ansatz zur Wirtschaftlichkeit bei EUKI-Projekten

Strenge Projektauswahl

Projekte werden gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium nach klaren Kriterien ausgewählt: Sind die geplanten Kosten realistisch und wirtschaftlich? Sind die Ziele ambitioniert? Eignen sich die geplanten Maßnahmen dazu, diese Ziele zu erreichen? Wirken die Projekte auch nach Ende der Förderung weiter? Die Prüfer müssen sich an die vorgegebenen und umfangreichen Prüfkriterien halten. Diese sind auf der EUKI-Webseite in den Finanzierungsinformationen nachlesbar.

Prüfung der Förderempfänger

Alle Organisationen werden hinsichtlich Finanzmanagement, Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Mitteln und Compliance umfassend überprüft. Es erfolgt immer eine kaufmännische und rechtliche Eignungsprüfung der potenziellen Empfänger.

Durch die Eignungsprüfung wird sichergestellt: 

  • Der Empfänger steht nicht auf einer der einschlägigen Sanktionslisten. 
  • Die Rechtspersönlichkeit ist überprüft und die juristische Eigenständigkeit ist nachgewiesen.
  • Der Empfänger ist gemeinnützig oder ein gemeinnütziger Zweck wird erfüllt. 
  • Der Empfänger kann die nötigen kaufmännischen Fähigkeiten vorweisen. Etwa eine angemessene Buchhaltung und Rechnungsprüfung, interne und externe Kontrollsysteme sowie entsprechende Beschaffungsregeln.

Darüber hinaus wird überprüft, ob der Empfänger bereits Abwicklungserfahrung mit der GIZ hat oder Korruptionsvorwürfe sowie Gesetzesverstöße bekannt sind. Wenn der Empfänger nicht diesen strengen Regeln der Finanzprüfer*innen entspricht, dann wird das Projekt nicht gefördert.

Verlässliche Finanzsteuerung

Sicherheitseinbehalte, Berichtspflichten, enges Finanzmonitoring und Belegprüfungen reduzieren Risiken. Jeder Ausgabenposten unterliegt dem Vier-Augen-Prinzip.

Externe Kontrolle

Zusätzlich kontrollieren unabhängige Wirtschaftsprüfer im Ergebnis einer Risikoanalyse Projekte nach Ende ihrer Laufzeit auf die ordnungsgemäße Verwendung der verausgabten Fördermittel.

Im Falle finanzieller Beanstandungen haben die Empfänger vier Wochen Zeit, weitere Unterlagen zur Klärung des Sachverhalts einzureichen. Wenn die Prüfer die nachträglich eingereichten Unterlagen für unzureichend halten, werden die nicht anerkannten Mittel von der Gesamtsumme der Förderung abgezogen.

Wirtschaftlichkeit im EUKI-Sekretariat

Externe Dienstleister

Aufträge an externe Dienstleister erfolgen ausschließlich über Vergabeverfahren, die die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots gewährleisten. Die EUKI ist als öffentliche Auftraggeberin direkt an rechtliche Vorgaben gebunden:

Bei Aufträgen oberhalb des EU-Schwellenwertes, der zurzeit bei 214.000 Euro liegt, werden das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Vergabeverordnung (VgV) angewendet.

Bei Aufträgen unterhalb der EU-Schwellenwerte greift die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO).

Effizienzsteigerung durch Innovation

Digitale Lösungen und kontinuierliche Prozessoptimierungen senken Verwaltungskosten und beschleunigen Abläufe:

Seit 2025 nutzt das EUKI-Sekretariat bei der Prüfung neuer EUKI-Projekte eine standardisierte Auswertungsvorlage. Klar definierte Auswahlkriterien wie beispielsweise die Projekterfahrung der Antragstellenden oder der thematische Schwerpunkt des Vorhabens werden so noch vor der vertieften Prüfung ausgewertet. Diese Prozessoptimierungen helfen die stetig steigende Anzahl an Förderanträgen bei sinkendem geringem Kostenaufwand zu bewältigen. Dabei wird besonderer Wert auf den datenschutzkonformen Einsatz dieser Technologien gelegt.

Das EUKI-Sekretariat nutzt KI, um die Erkenntnisse aus der Vielzahl an Berichten, Studien und Anträgen der über 230 EUKI-Projekte auszuwerten. Die nicht-sensiblen Daten dienen als Grundlage für die Organisation von Veranstaltungen, auf denen EUKI-Expert*innen dieses Wissen verbreiten und vermitteln.


Unterm Strich

Die EUKI arbeitet nach klaren wirtschaftlichen Grundsätzen: Sie wählt ihre Projekte sorgfältig aus, hat strenge Finanzkontrollen, beauftragt unabhängige Prüfungen und besteht auf transparente Kostenstrukturen. Die EUKI zeigt, dass Klimaschutzförderung effizient und verantwortungsvoll umgesetzt werden kann.