Verankerung von Net-Zero in einer souveränen europäischen Wirtschaft
Paneldiskussion Tag 2
Das Erreichen der Klimaneutralität erfordert eine grundlegende Neuausrichtung unserer politischen Wirtschaft, unserer Energiesysteme und unserer internationalen Beziehungen. Dieser Dreiklang tut sich jedoch schwer damit, Netto-Null in die Gleichung einzubeziehen. Eine tiefgreifende Elektrifizierung ist sowohl eine Notwendigkeit als auch eine Chance. Sie kann auf der robusten industriellen Basis des Kontinents und seinem Potenzial für neue Zentren der sauberen Industrie und entsprechende Cleantech-Produkte und -Dienstleistungen aufbauen, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Gleichzeitig erfordert die Erfüllung unserer Klimaverpflichtungen einen neuen geopolitischen Rahmen und neue Partnerschaften, die neben souveränen Volkswirtschaften auch der Emissionsreduzierung Vorrang einräumen.
Dieses Panel bringt Experten aus Politik und Wissenschaft zusammen, um herauszufinden, welche wirtschafts- und industriepolitischen Entscheidungen eine erfolgreiche europäische Transformation leiten können.
Fragen
- Ist der Clean Industrial Deal ausreichend, um sauberes Wachstum zu sichern? Welche zusätzlichen Instrumente – gezielte Subventionen, Kohlenstoffgrenzmechanismen, Investitionsprogramme – sind erforderlich?
- Wie wird sich Europa in der Weltwirtschaft positionieren? Was ist die richtige Vorgehensweise gegenüber China, dem Mercosur usw.? Kann es seine Leitmärkte effektiv erhalten und ausbauen?
- Wie können die einzelnen Mitgliedsstaaten und die EUKI-Gemeinschaft die breite Integration und Aufnahme von Cleantech in Mittel- und Osteuropa unterstützen?