Projektfinanzierung

Das Bewerbungsfenster für das 7. EUKI-Auswahlverfahren ist vom 25. November 2022 bis zum 13. Januar 2023 geöffnet.

Bitte lesen Sie die vollständigen Finanzierungsinformationen für den 7. Ideenwettbewerb, bevor Sie sich bewerben, und reichen Sie ihre Skizze fristgerecht über die EUKI-Skizzenplattform ein.


Am 7. Dezember 2022 findet ein virtueller Infotag zum 7. Auswahlverfahren statt. Sie können sich auf dieser Seite dafür registrieren.

Weiterführende Informationen und Updates zum Ideenwettbewerb werden auf dieser Webseite, im EUKI-Newsletter und unseren Social-Media-Kanälen Twitter, LinkedIn und Facebook veröffentlicht.

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) finanziert Klimaschutzprojekte zu sieben Schwerpunktthemen: Klimapolitik, Energiepolitik, Gerechter Strukturwandel, Klimaneutrale Mobilität, Klimafreundliche Finanzierung, Nachhaltiges Wirtschaften und CO2-Entnahme und -Senken.

Das Bewerbungsfenster für das 7. EUKI-Auswahlverfahren ist vom 25. November 2022 bis zum 13. Januar 2023 geöffnet. Die Fördersumme pro Projekt beträgt zwischen 120.000 und 1.000.000 Euro.

Falls Ihre Projektskizze von der EUKI ausgewählt wird, werden Sie voraussichtlich Anfang Juni 2023 aufgefordert einen vollständigen Projektvorschlag einzureichen.

Bitte lesen Sie die vollständigen Finanzierungsinformationen für den Ideenwettbewerb, bevor Sie sich bewerben

Im Rahmen des jährlichen Auswahlverfahrens werden Organisationen mit zukunftsweisenden Ideen für den europäischen Klimaschutz ausgewählt. Die Projektauswahl erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens.

1. Verfahrensstufe | Erstellung einer Projektskizze

Für die erste Verfahrensstufe sind Projektskizzen unter Angabe der Problemstellung, den Projektzielen und geplanten Maßnahmen in englischer Sprache zu erstellen. Diese sind ausschließlich elektronisch unter Nutzung der entsprechenden Online-Maske auf der EUKI-Webseite (Skizzenplattform) fristgerecht einzureichen. Alle bis zum Fristablauf vollständig eingegangenen Projektskizzen werden einer Bewertung unterzogen. Nach einer internen Prüfung anhand festgesetzter Kriterien sowie nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel werden aussichtsreiche Projektskizzen aufgefordert, vollständige Projektvorschläge zu entwickeln (siehe Verfahrensstufe 2). Sie finden ab dem 25. November 2022 rechts oben im Kasten wichtige Hinweise und Richtlinien für die 1. Verfahrensstufe. Bitte lesen Sie die vollständigen Finanzierungsinformationen für den Ideenwettbewerb, bevor Sie sich bewerben.

2. Verfahrensstufe | Erstellung Projektvorschlag

Organisationen, deren Projektskizzen auf die Auswahlliste genommen wurden, werden schriftlich aufgefordert einen Projektvorschlag zu erstellen. Dieser ist innerhalb einer Frist zwischen vier und sechs Wochen einzureichen.

Für die ausgewählten Organisationen wird eine Informationsveranstaltung zur Weiterentwicklung des Projektvorschlags angeboten. Diese wird voraussichtlich im Juni 2023 stattfinden.

Unvollständige Projektanträge, einschließlich fehlender Übersetzungen von Anlagen ins Englische, können zum Ausschluss aus dem weiteren Auswahlverfahren und der möglichen Projektfinanzierung führen.

Einreicher abgelehnter Projektvorschläge werden per E-Mail informiert.

Vorlagen und hilfreiche „Dokumente zur 2. Verfahrensstufe“ finden Sie rechts unten im gleichnamigen Kasten.

Potenzielle Durchführer müssen ihren offiziellen Sitz in einem EU-Mitgliedstaat, einem EU-Beitrittskandidatenland oder einem potenziellen Beitrittskandidatenland haben beziehungsweise dort registriert sein. Die EUKI finanziert Projekte in EU-Mitgliedsstaaten, manchen EU-Beitrittskandidatenländern sowie in den potentiellen Beitrittskandidatenländern des Westbalkans (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien).  Bi- und multilaterale Konsortien sind gleichermaßen erwünscht, wobei neben dem Durchführer in der Regel nur vier weitere Durchführungspartner zulässig sind. In seltenen Fällen sind bei größeren Projekten auch weitere Durchführungspartner zulässig.

Potenzielle Finanzierungsempfänger müssen juristische Personen mit eigener Rechtsfähigkeit sein. Natürliche Personen sind von einer Finanzierung ausgeschlossen. Potenzielle Finanzierungsempfänger müssen zudem gemeinnützig sein und zu einer der folgenden Kategorien gehören:

  • Nichtregierungsorganisationen (NROs)
  • Universitäten, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen
  • Regionale und lokale Behörden
  • Gemeinnützige Unternehmen

Bitte beachten Sie, dass politische Stiftungen nicht finanziert werden können.

Die Zielländer der EUKI befinden sich in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Griechenland) einschließlich der baltischen Staaten (Lettland, Litauen, Estland) und sechs westlichen Balkanstaaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien).

Der größte Teil der Projektfinanzierung (>50%) muss an Durchführer und Durchführungspartner in den Zielländern gehen.

Die Projekte müssen eines der oben aufgeführten Schwerpunktthemen abdecken sowie Bezüge zum Europäischen Green Deal und dem RePowerEU-Plan haben. Die Projekte müssen mit den klima- und energiepolitischen Zielen und Strategien der Projektländer vereinbar sein und die Einbeziehung und Unterstützung der Zielgruppen des Projekts fördern.

Folgende konzeptionelle Ansätze können einzeln oder in Kombination miteinander verfolgt werden:

  • Eindämmung des Klimawandels: direkte und indirekte Klimaschutzmaßnahmen, Einsparung von Emissionen, Förderung guter klimapolitischer Rahmenbedingungen
  • Kapazitätsaufbau: durch Workshops, Schulungen, Zusatzqualifikationen, Organisationsentwicklung oder zeitlich begrenzte grenzüberschreitende Beratungsmissionen auf individueller, Organisations- oder Systemebene mit Schwerpunkt auf öffentlichen, zivilgesellschaftlichen und akademischen Einrichtungen und deren Bedürfnissen sowie auf den Unternehmens- und den Bildungssektor
  • Netzwerkbildung: Ziel soll die Stärkung nachhaltiger bilateraler und multilateraler Kooperationsformate und Netzwerke zwischen staatlichen Institutionen, Kommunen, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und Unternehmen
  • Umsetzung von Politiken, Maßnahmen, Konzeptentwicklung und Machbarkeitsstudien: Entwurf, Einführung und Steuerung klimapolitischer Instrumente, Analyse potenzieller Treibhausgasemissionseinsparungen, Erarbeitung praktischer Lösungen für den Abbau von Hindernissen bei der Umsetzung von Klima- und Energiestrategien, Erarbeitung von geografisch spezifischen Methoden
  • Bewusstseinsbildung, Dialogformate, Dissemination und Bildung: Aufbau und Stärkung von Dialog, Partizipation und Stakeholdermanagement zur Förderung des Wissensaufbaus und der Sensibilisierung für den Klimawandel und Klimaschutzmaßnahmen

Informationen für EUKI-Durchführungsorganisationen

Hier finden Projektdurchführer laufender EUKI-Projekte Informationen über Berichte zum Fortschritt ihres Vorhabens, zu Änderungsanträgen und zur Öffentlichkeitsarbeit.

Die Durchführer müssen der EUKI halbjährlich über den Fortschritt der Projektumsetzung berichten. Die konkreten Berichtsdaten ergeben sich aus den Ziffern 4.5 des Zuschuss– bzw. Grantvertrags.

Für die Zwischenberichte und den Schlussbericht ist ausschließlich die von der EUKI bereitgestellt Berichtsvorlage in der aktuellen Fassung zu verwenden. Der Schlussbericht umfasst neben dem aktuellen Berichtszeitraum auch eine Rückschau auf den gesamten Durchführungszeitraum.

Der Bericht nebst Anlagen ist im Original und in elektronischer Form an den/die jeweiligen Projektbetreuer*innen zu senden.

Vorlage: Vorgaben für den Zwischenbericht (nur in EN)

Vorlage: Vorgaben für den Schlussbericht (nur in EN)

Informationen zur Öffentlichkeitsarbeit

Zuschussverträge (für Durchführer mit Sitz in Deutschland): Im Rahmen des Mittelbedarfsplanes fordert der Durchführer jeweils für zwei Monate Zahlungen in Höhe des voraussichtlichen Mittelbedarfes an. Nach den ersten beiden Vorauszahlungsanforderungen ist mit jeder weiteren Anforderung ein Zwischennachweis über den vorletzten Zahlungszeitraum einzureichen. Genauere Informationen sind unter der Ziffer 4 und 5 Ihres Zuschussvertrages (Projektbeginn bis einschließlich 12/2020) und Ziffer 3 (Projektbeginn ab 01/2021) zu finden.

Für die Verwendungsnachweise sowie die Vorauszahlungsanforderung sind ausschließlich die von der giz bereitgestellte Vorlage in der aktuellen Fassung zu verwenden. Der Verwendungsnachweis (für Zuschussverträge mit Projektbeginn bis 12/2020 der abschließende Verwendungsnachweis) beinhaltet neben dem aktuellen Verwendungszeitraum auch die Bestätigung über die Höhe der eingebrachten Eigen- und/oder Drittmittel.

Die Dokumente sind im Original mit Unterschrift das GIZ-Büro in Bonn zu senden (die Adresse ist auf dem Deckblatt vorgedruckt) sowie in elektronischer Form an den/die jeweiligen Finanzbetreuer*innen zu senden.

Vorlagen finden Sie hier

Für notwendige substantielle Änderungen des Projektkonzepts ist eine formelle Vertragsergänzung erforderlich. Die Genehmigung für eine Vertragsergänzung muss vor Erstellung der Unterlagen vom EUKI-Fachteam erteilt werden. Substantielle Änderungen sind u.a.

  • Überschreitungen von Budgetkategorien/Einzelansätzen um mehr als 20%
  • Laufzeitänderungen
  • Aufstockungen
  • Änderungen der Projektziele (Outcome und Outputs) und Indikatoren
  • Wegfall oder Austausch von Durchführungspartnern während der Umsetzung

Für die Bearbeitung einer Vertragsänderung sind folgende Unterlagen zwingend erforderlich:

  • Begründung der Notwendigkeit der Änderungen
  • Überarbeiteter Projektvorschlag und ggf. Projektplan (Annex 1)
  • Überarbeitetes Budget

Änderungen im Projektvorschlag und Budget sind gelb zu hinterlegen.

Die entsprechenden Unterlagen senden Sie bitte an Ihre fachlich und kaufmännisch zuständigen Projektbetreuer*innen.

Das Kommunikations-Team der EUKI unterstützt die von der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) finanzierten Projekte dabei, ihre Aktivitäten, Erfolge und Wirkungen nach außen zu kommunizieren. Bei allen Projektaktivitäten sind die Richtlinien zur einheitlichen Außendarstellung zu beachten.

Projekte werden dazu ermutigt, entstandene Produkte oder erreichte Meilensteine mit dem EUKI-Kommunikationsteam zu teilen. Das EUKI-Sekretariat unterstützt die Verbreitung von Ergebnissen beispielsweise über die Website (Newsmeldungen, Publikationen, Videos, Community, usw.) und über Kanäle in sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter).

Informationen zu Öffentlichkeitsarbeit

Richtlinien für Newsbeiträge

Richtlinien für die EUKI-Community-Plattform