Projektvideo: We are from here! Success factors of Silesia transformation

In Oberschlesien findet ein Strukturwandel weg von der Kohle und hin zu einer emissionsarmen Wirtschaft statt. Im Video des WWF zur Just Transition kommen Akteure zu Wort.

Welche Rolle wird Steinkohle in der Zukunft der Woiwodschaft Schlesien spielen? Wie kann die politische und wirtschaftliche Abhängigkeit überwunden werden?

Titelblatt der Agora-Studie zu Clean Energy Transition in SEE


Studie: A Clean-Energy Transition in Southeast Europe: Challenges, Options and Policy Priorities (Englisch)

Diese Studie behandelt die größten Herausforderungen auf dem Weg zu einem Wandel zu sauberer Energie in den Ländern Südosteuropas (SEE) und beschreibt eine Reihe von Empfehlungen an die Politik, wie die Ziele erreicht werden können.

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Energiewende-Dialog in Südosteuropa

Estnische Hauptstadt Tallin vor blauem Himmel

Dialog zu Klimawandel und Energiepolitik in Estland

Dialog zu Klimawandel und Energiepolitik in Estland

Das Projekt unterstützt einen Übergang zu einer ökologischen Energiepolitik. Zu diesem Zweck werden der Dialog gefördert und Wege aufgezeigt, wie Estland seine Energieversorgung bis 2030 auf erneuerbare Energien umstellen kann, um bis 2050 klimaneutral zu werden.


Inhalte und Maßnahmen

Das Projekt soll den Dialog über die künftige Energieversorgung des Landes fördern. Dazu werden 1) die Kapazitäten der NROs gestärkt, 2) eine Diskussionsplattform für NROs, die Allgemeinheit, Lokalregierungen, Unternehmen und Gewerkschaften aufgebaut, 3) Studien durchgeführt, um fehlende Informationen in Bezug auf die derzeitige Klimapolitik zu gewinnen und Alternativen für den Kreis Ida-Virumaa aufzuzeigen, der derzeit einseitig auf den Abbau von Ölschiefer setzt, 4) die Öffentlichkeit für den Klimawandel und die Herausforderungen im Energiesektor zu sensibilisieren.

Im Rahmen des Projekts werden Workshops, Runde Tische und eine öffentliche Kampagne organisiert. Flankiert werden diese Maßnahmen durch die Förderung des Dialogs im Internet und in sozialen Netzwerken.


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Bild: Estonian Green Movement, www.roheline.ee


Hintergrund

Der Energiesektor Estlands ist in hohem Maße von der Ausbeutung von Ölschiefer abhängig, mit dem der Strombedarf des Landes zu 70 Prozent gedeckt wird. Dadurch gehört Estland weltweit zu den Ländern mit dem höchsten CO2-Ausstoß (14 Tonnen CO2 pro Kopf) – Tendenz steigend. Gleichzeitig macht die Regierung keine Anstalten, in den nächsten Jahren den Übergang auf erneuerbare Energien zu vollziehen.

Das Ende der Ölschieferindustrie würde im Nordosten des Landes zu größeren sozioökonomischen Verwerfungen führen und die Staatseinnahmen sinken lassen. Bis jetzt gab es kaum offene Diskussionen zwischen den Stakeholdern über die Klimapolitik, eine mögliche Energiewende und Lösungen für die absehbaren sozioökonomischen Risiken.


Projektdaten

Stand: Mai 2018

Länder: Estland

Projektdauer: 09/18 - 12/20

Fördersumme: 324.292 €

Zielgruppen: Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Regierungen, Regionale Entscheidungsträger, Städte und Gemeinden, Unternehmen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Estonian Fund for Nature (ELF)

Projektpartner:
Estonian Environmental Law Center (EELC), Estonian Green Movement (EGM)

Webseite: elfond.ee


Ansprechpartnerin

Frau Kärt Vaarmari

Organisation: Estonian Fund for Nature

Address:
Lai 29
Tartu 51005
Estonia


EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de

InventAir: Bestandsaufnahme zur Energiearmut und Unterstützung der Luftreinhaltung in Osteuropa

Das Projekt befasst sich mit den zahlreichen Auswirkungen von Energiearmut auf Umwelt und Klima und strebt die Entwicklung und Umsetzung von Strategien an, die auf eine Beseitigung der Energiearmut und die Reinhaltung der Luft in Osteuropa gerichtet sind. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, auf lokaler, nationaler und EU-Ebene Politiken und Maßnahmen zu gestalten, mit denen das Problem der Energiearmut und der Luftreinhaltung erfolgreich angegangen werden kann. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, die Allgemeinheit für den Zusammenhang zwischen ineffizienten Heizpraktiken, wie sie in einem von Energiearmut geprägten Umfeld zu beobachten sind, und einer ausgeprägten Luftverschmutzung zu sensibilisieren.

Internationales Kooperationsforum „Clean Heat“

Das Projekt wird Unternehmen und internationale Experten verbinden und die besten Erfahrungen aus Europa nutzen. Die Grundannahme des Projekts ist, dass der Modernisierungsplan dazu beitragen soll, dass Polen die Energie- und Klimaziele im Jahr 2030 erreicht und die Luftverschmutzung erheblich reduziert.

Klimapolitik als neues Markenzeichen der EU

Das Projekt zielt darauf ab, die Energie- und Klimapolitik zu einem zentralen Thema der EU-Reformdebatte zu machen. Dafür gibt es Workshops in Tallinn, Sofia und Bukarest.

Just Transition Ost- und Südeuropa

Ziel dieses Projekts ist es, maßgeschneiderte Übergangsstrategien für die wirtschaftliche Transformation bestimmter Regionen in Bulgarien (Südwestbulgarien), Griechenland (Westmakedonien) und Polen (Schlesien) weg von der Kohle hin zu nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten zu entwickeln.

Energiewende-Dialog in Südosteuropa

Das Projekt zielt darauf ab, einen Dialog sowie einen Erfahrungsaustausch zu Dekarbonisierungskonzepten und nationalen/regionalen Energiewende-Strategien in SOE zu fördern. Darüber hinaus sollen evidenzbasierte Strategien entwickelt werden, um eine erfolgreiche Energiewende in den beteiligten Staaten sicherzustellen.

Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

Dieses Projekt wird die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Steigerung der klimapolitischen Ziele in CEE-Ländern, in denen die diese traditionell schwierig umzusetzen war, verstärken. Die Partner werden die Notwendigkeit einer Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und dessen Vorteile auf allen Ebenen des politischen Prozesses sichtbarer machen und sich für eine langfristige Lösung des Problems in der Region MOE einzusetzen.