Technical Dialogue on good practices to implement sufficiency in existing models

CACTUS – Klimaschutz durch Energiesuffizienz

Key experts from the CACTUS project and sustainable energy scenario experts from the Nordic-Baltic region met for a technical exchange on integrating sufficiency into energy system models.

Ein Hauch von frischer Luft

„Clean Heat“ entwickelte eine Strategie, um die Luftverschmutzung in Polen zu reduzieren. Dabei erzielte das Team von Forum Energii nicht nur auf nationaler, sondern auch auf lokaler Ebene nachhaltige Ergebnisse: Die durchgeführten Analysen wurden 2020 vom polnischen Klimaministerium veröffentlicht und trugen maßgeblich zur Entscheidung bei, die Nutzung von Kohle in Städten bis 2030 und in Dörfern bis 2040 zu beenden.

Erfolgreiche Beispiele für lokale Klimaschutzmaßnahmen finden sich europaweit. Kommunen, kleine Gemeinden und die jüngere Generation gestalten den Weg zu Netto-Null-Emissionen. Um zu zeigen, welche Rolle lokale und regionale Akteure bei der Erreichung nationaler und EU-Klimaziele spielen, hat BEACON Daten aus Auswertungen mit mehr als 25 Kommunen und 40 Pädagogen der BEACON-Länder erhoben.

BEACON Final Brochure: From Action to Impact


BEACON Abschlussbroschüre: From Action to Impact

Unterstützung von Kommunen, Schulen und nationalen Regierungen beim Übergang zur Klimaneutralität

Begleitend zum Abschlussbericht des BEACON-Projekts From Ideas to Action, der einen Überblick über die Erfolge und Erkenntnisse des Projekts gibt, taucht diese interaktive Broschüre in die Geschichten der Schulen und Kommunen aus ganz Europa ein und wie sie in BEACON Wirkung erzielt haben. In 83 Geschichten finden sich Beispiele für Empowerment, Verbindungen, Innovation und Inspiration, die aus der Perspektive der Kommunen, Schulen und Kindergärten geschrieben sind. Die Broschüre beinhaltet auch Beispiele für gute Praktiken im lokalen Klimaschutz, die durch die Aktivitäten und die Unterstützung von BEACON ermöglicht wurden, einschließlich zahlreicher Fotos und Videos, um diese Erfahrungen zum Leben zu erwecken. Das Ende der Broschüre widmet sich der Präsentation der vielen Publikationen, die während des Projekts entwickelt wurden. Hier findet sich jeweils eine kurze Zusammenfassung der Publikation, einen Blick in die Publikation, sowie der Link zu der Publikation auf der EUKI-Webseite.

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From Action to Impact – BEACON Final Brochure (EN)

Projekt

Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Bürgerenergie – Ein praktischer Leitfaden zur Rückgewinnung der Macht


Bürgerenergie – Ein praktischer Leitfaden zur Rückgewinnung der Macht

Bürgerenergie ist der Schlüssel zu einer dekarbonisierten Wirtschaft und ein entscheidender Schritt bei der Bekämpfung des Klimawandels. Die Bürgerenergie kann dazu beitragen, ein neues Gleichgewicht zwischen der lokalen und der globalen Wirtschaft zu finden und dabei helfen, die Kluft zwischen Stadt und Land und Nord und Süd zu überwinden sowie die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen – denn die Bürgerenergie stärkt die Menschen vor Ort. Sie führt zu Energiedemokratie und birgt das Versprechen einer Wirtschaft und Gesellschaft, die auf Zusammenarbeit und nicht auf Wettbewerb basiert.

Friends of the Earth Europe, RESCoop und Energy Cities haben ein großartiges Handbuch zur Bürgerenergie als Teil des EUKI-Projekts Ausweitung des deutschen Bürgerenergiekonzepts auf weitere Regionen in Europa veröffentlicht. Es ist ein Leitfaden mit Anleitungen, praktischen Tipps und Ressourcen für den Aufbau einer lokalen, kommunal geführten Revolution für erneuerbare Energien in Europa.

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Leitfaden für Bürgerenergie, englische Version
Leitfaden für Bürgerenergie, französische Version
Leitfaden für Bürgerenergie, griechische Version
Leitfaden für Bürgerenergie, spanische Version
Leitfaden für Bürgerenergie, polnische Version I
Leitfaden für Bürgerenergie, polnische Version II
Leitfaden für Bürgerenergie, rumänische Version

Projekt

Ausweitung des deutschen Bürgerenergiekonzepts auf weitere Regionen in Europa

EUKI Projekt-Interview: Living Streets

Interview



EUKI Projekt-Interview: Living Streets

 GIZ/EUKI

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Kinga Kovacs von Energy Cities über das EUKI-Projekt Living Streets gesprochen. Das Projekt zielt darauf ab, Bürger*innen aus Griechenland, Portugal und Kroatien bei der Lösung von Energie- und Klimafragen in ihren Gemeinden mit einzubeziehen und teilhaben zu lassen. Das Interview ist Teil der im August 2021 veröffentlichten EUKI-Broschüre.


Portrait Kinga Kovacs

Portrait Kinga Kovacs, ©️Energy Cities

Worum geht es bei dem „Living Streets”-Projekt?

„Living Street” ist ein Konzept, das im belgischen Gent in einem Co-Creation-Workshop mit Bürger*innen entwickelt wurde und vom Projekt in Kroatien, Griechenland und Portugal umgesetzt wird. Dabei wird eine Straße oder ein öffentlicher Platz für zwei Monate für den Verkehr gesperrt. Während dieser zwei Monate sind die Anwohner*innen, aber auch Ladeninhaber*innen, Schulkinder – einfach alle – eingeladen, die Straße nach ihren Wünschen zu gestalten. Wir wollen die Stadt von morgen schon heute spürbar machen. Konkret bedeutet dies, dass wir mit NROs, Bürgervereinen und lokalen Behörden in Kroatien, Griechenland und Portugal zusammenarbeiten und ihnen dabei helfen, „Living Streets“ umzusetzen.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Wir wollen herausfinden, wie sich unser tägliches Leben organisieren lässt, wenn wir weniger mit dem Auto fahren als heute üblich. Wir finden Lösungen, indem wir Menschen zusammenbringen und sie einladen, den für sie idealen öffentlichen Raum mitzugestalten. Dabei stellen wir immer wieder die Frage „Was wäre, wenn?”: Was wäre, wenn unsere Straßen mit Gras bedeckt wären? Was wäre, wenn ich mit meinen Nachbar*innen auf der Straße frühstücken könnte? Was wäre, wenn statt Autolärm das Lachen von Kindern zu hören wäre?


“Wenn Klimaschutzmaßnahmen von außen aufgezwungen werden, funktionieren sie nicht. Man muss den Menschen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren.”

Portrait Kinga Kovacs

Warum ist die Bürgerbeteiligung so wichtig für Klimaschutzprojekte?

Wenn Klimaschutzmaßnahmen von außen aufgezwungen werden, funktionieren sie nicht. Man muss den Menschen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren. In unserem Projekt können Bürger*innen mit dem öffentlichen Raum experimentieren und erleben, welche Auswirkungen die Maßnahmen haben, die sie selbst mitgestaltet und umgesetzt haben. Manchmal stellen die Teilnehmenden fest, dass ihre ursprüngliche Vorstellung von der Umgestaltung ihrer Straße nicht funktioniert. Dann können sie ihre Ideen aber anpassen und mit anderen Konzepten experimentieren. Wenn die Bürger*innen auf diese Weise in den Planungsprozess eingebunden werden, entwickelt sich der Klimaschutz aus der Gesellschaft heraus, ohne von oben angeordnet zu werden. Wenn die Menschen selbstbestimmt handeln können, statt von Behörden Vorschriften zu bekommen, wird der Klimaschutz von der Bevölkerung wirklich unterstützt.

Gesucht: Die besten Klimaschutzideen von Hoteliers aus der Alpenregion

Am 1. September 2021 startete der zweite Klimaschutzwettbewerb „ClimaHost II“. Bewerben können sich Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Gasthöfe, Pensionen oder Berghütten aus der Alpenregion, die vorbildliche Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt haben und somit zu einem nachhaltigen Tourismusangebot beitragen.

EUKI Projekt-Interview: Energiewendedialog in Mittelosteuropa

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Alexandru Mustata von CEE Bankwatch Network über das EUKI-Projekt Energiewendedialog in Mittelosteuropa gesprochen. Das Projekt zielt darauf ab, politische und öffentliche Narrative in den mittel- und osteuropäischen Ländern zu verändern, indem positive Perspektiven für die Chancen der Energiewende aufgezeigt werden.

Young Energy Europe 2.0

Das Projekt “Young Energy Europe 2.0” bildet 485 junge Fachkräfte in acht europäischen Ländern zu Energy Scouts aus, die in ihren Unternehmen den Energie- und Ressourcenverbrauch senken.

Die Publikation des WWFs wurde im Rahmen des EUKI-Projekts Just Transition Ost- und Südeuropa veröffentlicht und zeigt auf, wie verlorene Kohlearbeitsplätze durch nachhaltige neue Arbeitsplätze ersetzt werden können, ohne dabei die Umwelt zu belasten.