Die Publikation schafft einen methodischen Rahmen, um Energiearmut in städtischen und ländlichen Gebieten der EWG und Konsequenzen für das Klima zu messen.

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Publikation: Step-by-step development of Woodstove changeout roadmap (Englisch)

Roadmaps für den Austausch von Holzöfen können zu starken politischen Instrumenten für die mittel- und langfristige Energieplanung werden. Sie folgen dem Ziel, Energiearmut zu lindern und schädliche Emissionen der Holz- und Kohleverbrennung zu verringern. Solche Fahrpläne sind eine Grundlage für Holzaustauschprogramme. Diese liefern Informationen und ermutigen die Bürgerinnen und Bürger, alte und ineffiziente Öfen durch moderne, saubere Heizungsanlagen zu ersetzen.

Die vorliegende Publikation erklärt Schritt für Schritt, wie ein solcher Leitplan nach der Methode des InventAir-Projekts erstellt werden kann.

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InventAir: Bestandsaufnahme zur Energiearmut und Unterstützung der Luftreinhaltung in Osteuropa

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Zusammenfassung: Die deutsche Kohlekomission – Vorreiterin für transformativen Klimaschutz?

Das Briefing Paper der E3G analysiert, welche Lehren aus der Arbeit der deutschen Kohlekommission für Transformationsprozesse in anderen Ländern und Branchen gezogen werden können. Der Fokus liegt dabei auf den Ländern Mittel- und Osteuropas. Wichtige Ergebnisse der Analyse sind die Einbeziehung mehrerer Interessengruppen, eine starke regionale Komponente und ein Mandat zur Festlegung mehrerer politischer Optionen. Die Analyse ist Teil eines EUKI-Projekts mit CEE Bankwatch und DUH. Die Ergebnisse wurden in einem englischen Briefingpapier und einer deutschen Zusammenfassung veröffentlicht.

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Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

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Briefing Paper: Die deutsche Kohlekomission – Vorreiterin für transformativen Klimaschutz? (Englisch)

Das Briefing Paper der E3G analysiert, welche Lehren aus der Arbeit der deutschen Kohlekommission für Transformationsprozesse in anderen Ländern und Branchen gezogen werden können. Der Fokus liegt dabei auf den Ländern Mittel- und Osteuropas. Wichtige Ergebnisse der Analyse sind die Einbeziehung mehrerer Interessengruppen, eine starke regionale Komponente und ein Mandat zur Festlegung mehrerer politischer Optionen. Die Analyse ist Teil eines EUKI-Projekts mit CEE Bankwatch und DUH. Die Ergebnisse wurden in einem englischen Briefingpapier und einer deutschen Zusammenfassung veröffentlicht.

Deutsche Version

Englische Version

Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

Ambitionierte Energiegesetzgebung zur Minderung des Kohleeinsatzes in privaten Heizanlagen

Ambitionierte Energiegesetzgebung zur Minderung des Kohleeinsatzes in privaten Heizanlagen

Das Projekt schärft das Bewusstsein für Luft- und Umweltverschmutzung in Polen. Konkretes Ziel ist die Verbannung von Kohle aus privaten Heizanlagen. Die Ergebnisse können als Beispiel für andere Länder Mittel- und Osteuropas dienen.


Inhalte und Maßnahmen

Das Projekt verbreitet die Version „kohlefreier Kur- und Touristenstädte“. Das Projekt setzt dabei auf Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und zum Kapazitätsaufbau. Auch Rechtsberatung (Soft Legal Intervention) sind Teil der Projektarbeit.

Die Durchführungsorganisation ClientEarth initiiert im Rahmen des Projekts den Dialog relevanter Stakeholder. Dazu gehören politische Entscheider, Unternehmer, Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Medien aus Polen und anderen Ländern in Mittel- und Osteuropa (insbesondere aus Ungarn und Bulgarien). Das Projekt veranstaltet Treffen, öffentliche Debatten und Expertendialoge. Durch die Einbindung nationaler Stakeholder stellt das Projekt eine nachhaltige Wirkung sicher.

Rauchende Schornsteine von einem Kohlekraftwerk

Weniger Kohle für private Heizanlagen soll die Luft- und Umweltverschmutzung in Polen verringern. Foto: pixabay.com

Das Projekt baut dafür auf dem erfolgreichen Beispiel Krakaus auf. ClientEarth erreichte dort 2016 gemeinsam mit lokalen Behörden ein gerichtliches Verbot von Festbrennstoffen. Die Durchführungsorganisation möchte das Model in weitere Kur- und Touristenstädte in Polen übertragen. Beispielstädte können Wadowice, Uniejów und Polanica-Zdrój sein. Mögliche Maßnahmen sind Verbote von Festbrennstoffen und der Verwendung von Kohle in Heizungen von Privathaushalten. Beide Maßnahmen können zur besseren Luftreinhaltung in Polen beitragen. Außerdem helfen sie dabei, Polens Kohleausstieg zu beschleunigen und einen gerechten Strukturwandel im Rahmen der EU-Verpflichtungen unter dem Pariser Klimaabkommen zu erreichen.


Hintergrund

Polen gelingt es derzeit nicht, die Richtlinien zur Luftverschmutzung einzuhalten. Ein Grund dafür ist die große Abhängigkeit von Kohle und Abfall zum Heizen in Privathaushalten. Mehr als 3,5 Millionen polnische Haushalte nutzen noch immer überholte Kohleheizungen. Die Reduzierung der Luftverschmutzung durch Heizanlagen soll den Ausstieg aus Fossilen Rohstoffen beschleunigen, Treibhausgase reduzieren und somit den Klimawandel bekämpfen.


Projektdaten

Stand: März 2019

Länder: Bulgarien, Polen, Ungarn

Projektdauer: 09/18 - 04/19

Fördersumme: 100.000 €

Zielgruppen: Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), Städte und Gemeinden, Unternehmen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
ClientEarth

Projektpartner: -

Projekt Webseite: clientearth.org


Ansprechpartner

Frau Kamila Drzewicka  

Organisation: ClientEarth

Email: infoclientearth.org


EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de

ENCREMENCO – Stärkung von Regional- und Stadtverwaltungen zum Aufbau von Energiegemeinschaften

Das EUKI-Projekt ENCREMENCO fördert griechische Energiegemeinschaften durch regionale Kampagnen, die sich an lokale Stakeholder aller Ebenen und Sektoren richten.

Die Broschüre der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) informiert über Ziele, Arbeitsweise, Fördermöglichkeiten und Projekte der Initiative.

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Booklet: Unleashing the Power of Community Renewable Energy

Diese Broschüre richtet sich hauptsächlich an nationale und lokale Energieaktivisten in ganz Europa, kommunale Mitglieder, lokale Umweltgruppen, Mitglieder geplanter oder bestehender Energiegenossenschaften und aktive Bürger.

Ziel ist es, zu erklären, was die neue EU-Gesetzgebung für erneuerbare Energien bedeutet. Anhand von Beispielen aus ganz Europa zeigt die Broschüre, wie die EU-Gesetzgebung dazu beitragen kann, Hindernisse für erneuerbarer Bürger- und Gemeisnchaftsenergie zu beseitigen. Kapitel 2 erläutert die Bestimmungen und neuen Rechte für Gemeinschafts- und Bürgerenergie. In Kapitel 3 werden die Auswirkungen auf die nationalen und lokalen Regierungen dargelegt. Das anschließende Kapitel schlägt praktische Schritte und Ressourcen für Maßnahmen vor.

Deutsche Version

Englische Version

Französische Version

Spanische Version

Ungarische Version 

Ausweitung des deutschen Bürgerenergiekonzepts auf weitere Regionen in Europa

Ausweitung des deutschen Bürgerenergiekonzepts auf weitere Regionen in Europa

Ausweitung des deutschen Bürgerenergiekonzepts auf weitere Regionen in Europa

Das Projekt trägt dazu bei, dass die Bestimmungen zur Unterstützung von gemeinschaftlichen Energieversorgungsprojekten („Bürgerenergie“) im Rahmen des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ (CEP) ambitioniert umgesetzt werden. Sie sollen zur Förderung von öffentlichen Initiativen im Bereich der erneuerbaren Energien genutzt werden. Der Fokus der Projektarbeit liegt auf Ungarn und Spanien.


Inhalte und Maßnahmen

Die Richtlinie über erneuerbare Energien und die Richtlinie über den Elektrizitätsmarkt enthalten jeweils Artikel, die die Bürgerenergieprojekte konkret benennen und diesen das Recht einräumen, ihren eigenen Strom zu erzeugen, zu speichern und zu verkaufen.

Das Projekt bietet örtlichen Umwelt- und Gemeindegruppen sowie kommunalen Stakeholdern in Ungarn und Spanien Informationen über die Bestimmungen des Energiepakets und das Potenzial, das Gemeinschaftsprojekte für die Energieversorgung bieten. Dadurch werden die Begünstigten in die Lage versetzt, ihre eigenen Projekte vor Ort zu starten und nationale und lokale Entscheidungsträger gezielt anzusprechen.

Personengruppe in Form einer Windmühle vor dem EU-Parlament.

„Die Volkswindmühle“: Öffentliches Handeln zur Unterstützung des Konzepts der Bürgerenergie vor dem Europäischen Parlament. Foto: FoEE

Darüber hinaus engagiert sich das Projekt im Kapazitätsaufbau für nationale, regionale und lokale Entscheider. Dadurch trägt das Projekt dazu bei, dass Gesetzesänderungen zu Gunsten der Gemeinden eines Landes oder einer Region auch umgesetzt werden. Dies geschieht insbesodnere durch den Abbau von Hürden.

Das Projekt gibt wichtigen europäischen Entscheidungsträgern Informationen über die Lage der Bürgerenergieinitiativen sowie die Fortschritte bei der Umsetzung des CEP an die Hand. Damit können sie die Projektländer bei der Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen für eine gemeinschaftliche Energieversorgung besser unterstützen.

Ferner sorgt das Projekt durch die Betreuung von Bürgerenergieprojekten und die Förderung von Partnerschaften zwischen einzelnen Energiegenossenschaften für einen europaweiten Wissens- und Erfahrungsaustausch über bewährte Praktiken. In diesem Zusammenhang werden in Ungarn und Spanien nationale Arbeitsgruppen aufgebaut, die mit der immer größer werdenden europäischen Energiekoalition verbunden sind.


Hintergrund

Europäische Länder wie Deutschland, Dänemark und zum Teil auch Belgien haben gezeigt, welches Potenzial das Konzept der Bürgerenergie bietet und welche zentrale Rolle die Bürgerinnen und Bürger bei der Energiewende spielen können. In den meisten europäischen Mitgliedstaaten fehlen jedoch die rechtlichen Voraussetzungen für eine gemeinschaftliche Energieversorgung. Deshalb entstehen viele Projekte gar nicht erst. Wie in vielen mitteleuropäischen Ländern ist auch in Ungarn das Konzept der gemeinschaftlichen Energieversorgung nicht sehr weit verbreitet, und es gibt nur wenige Pilotprojekte. In Spanien haben verschiedene rückwirkend in Kraft getretene Änderungen zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Eigenverantwortung der Gemeinden die bislang dynamische Entwicklung gebremst. Mit der Umsetzung des Clean Energy Package (CEP) besteht jedoch die Möglichkeit, dies zu ändern.


Projektdaten

Stand: Februar 2019

Länder: Spanien, Ungarn

Projektdauer: 09/18 - 12/20

Fördersumme: 279.999 €

Zielgruppen: EU Institutionen, Regierungen, Regionale Entscheidungsträger, Städte und Gemeinden

Durchführende Organisation:
Friends of the Earth Europa (FoEE)

Projektpartner:
Friends of the Earth Spanien (AdT), Friends of the Earth Ungarn (MTVSZ)

Projekt Webseite: foeeurope.org/


Ansprechpartner

Frau Susann Scherbarth

Organisation: Friends of the Earth Europe

Adresse:
Rue D’Edimbourgh 26
1050 Brussels
Belgien

Email: susann.scherbarthfoeeurope.org

Tel: +32 (0)2 893 1014


EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de

Krk auf dem Weg zur CO2-neutralen und energieautarken Insel

Ziel des Projekts ist es, die Treibhausgasemissionen auf der Insel Krk zu reduzieren. Durch die stärkere Verbreitung von Solarenergie soll Krk die erste energieautarke Insel im Mittelmeerraum werden.