Ausweitung des deutschen Bürgerenergiekonzepts auf weitere Regionen in Europa

Bestimmungen des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ (CEP) müssen umgesetzt werden, um öffentliche Initiativen im Bereich der erneuerbaren Energien zu fördern.

Krk auf dem Weg zur CO2-neutralen und energieautarken Insel

Ziel des Projekts ist es, die Treibhausgasemissionen auf der Insel Krk zu reduzieren. Durch die stärkere Verbreitung von Solarenergie soll Krk die erste energieautarke Insel im Mittelmeerraum werden.

Diese Studie analysiert den Heizungssektor in Deutschland und Dänemark und zieht Rückschlüsse für eine Verbesserung der Luftqualität in Polen.

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Studie: Scenarijska Analiza Dugoročnog Planiranja Energetske Potrošnje i Dobave s Posebnim Osvrtom na Elektroenergetski Sustav (Kroatisch)

Das Dokument „Szenarioanalyse von langfristiger Energienachfrage und Enmergieangebot mit Schwerpunkt auf den Energiesektor“ zeigt, dass ein hoher Anteil variabler erneuerbarer Energiequellen in einem Energiesektor in Kombination mit Demand-Response-Technologien und einem regionalen Strommarkt für Kroatien möglich ist. Für die Studie wurden EnergyPLAN und DispaSET genutzt. Die Studie ist ausschließlich in kroatischer Sprache verfügbar.

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Energiewende-Dialog in Südosteuropa

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Studie: Myths and Facts about Deploying Renewables in the Power Systems of Southeast Europe (Englisch)

Diese Studie gibt einen Überblick über die wichtigsten Mythen zum Einsatz erneuerbarer Energien in den Ländern Südosteuropas (SEE). Die Publikation erläutert faktenbasiert die Vorteile erneuerbarer Energien und zeigt, wie die Integration in die Energiesysteme in SEE erfolgreich sein kann und wie die Vorteile kostengünstiger erneuerbarer Energien genutzt werden können.

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Energiewende-Dialog in Südosteuropa

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Factsheet: The Swedish Climate Act (Englisch)

Das EUKI-Projekt BEACON untersuchte in bisher 21 Fallstudien Klimapolitiken in verschiedenen europäischen Ländern. Schwedens Klimagesetz, das im Jahr 2018 eingeführt wurde, schafft einen verbesserten Rahmen für die Klima-Governance, um Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2045 zu erreichen. Das Klimagesetz enthält eine Reihe von Verpflichtungen zur Klimaberichterstattung für die Regierung, einschließlich eines Klimaberichts, dem die jährliche Haushaltsrechnung vorgelegt werden muss, und eine Anforderung zur Angleichung der Klimapolitik und der Haushaltsentscheidungen. Alle vier Jahre soll ein Klimaschutzplan entwickelt werden. Es wird erwartet, dass der klimapolitische Rahmen die Verabschiedung ehrgeiziger Klimaschutzmaßnahmen erleichtert und eine Schlüsselkomponente der Bemühungen Schwedens ist, das Pariser Abkommen umzusetzen.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

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Factsheet: The Climate Change Act in the United Kingdom (Englisch)

Das EUKI-Projekt BEACON untersuchte in bisher 21 Fallstudien Klimapolitiken in verschiedenen europäischen Ländern. Das im Jahr 2008 verabschiedete britische Gesetz über den Klimawandel ist eines der ersten umfassenden Gesetze zum Klimawandel und wird im Allgemeinen als wegweisendes Umweltgesetz betrachtet. Es hat eine effektive institutionelle Struktur geschaffen und die allgemeine politische Debatte über die Klimapolitik verändert.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

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Factsheet: The Energy Transition for Green Growth Act in France (Englisch)

Das EUKI-Projekt BEACON untersuchte in bisher 21 Fallstudien Klimapolitiken in verschiedenen europäischen Ländern. Das „Loi relative à la transition énergétique pour la croissance verte“ (LTECV) beziehungsweise „Energiewendegesetz für grünes Wachstum“ ist ein kürzlich verabschiedetes französisches Klimagesetz, das auf den bisherigen Klima- und Energiegesetzen aufbaut und eine umfassende Liste von Zielen und Maßnahmen enthält, die über ein reines Klima-Rahmengesetz hinausgehen. Es ist ein umfangreiches juristisches Dokument, das nicht nur Fragen zum Klimaschutz enthält, sondern auch allgemeine politische Wege in Richtung einer kohlenstoffarmen wirtschaftlichen Entwicklung. Diese Bestimmungen reichen von Compliance- und Berichterstattungsmechanismen über detaillierte Governance-Methoden über Anreize für umweltfreundliche Innovationen bis hin zu Subventionen für die Nachrüstung.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Kohlebergwerk

Just Transition: Bundesumweltministerium fördert Austausch zwischen Kohleregionen in Europa

Newsmeldung



Just Transition: Bundesumweltministerium fördert Austausch zwischen Kohleregionen in Europa

Das Bundesumweltministerium fördert den Austausch zwischen Kohleregionen in Europa. Über die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) werden Projekte gefördert, die Netzwerke zu sozial gerechten Übergangsstrategien aufbauen. Dazu gehört auch eine Studie, die der WWF Polen im Rahmen der Weltklimakonferenz in Kattowitz zur Region Schlesien vorstellte.


Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die ökologische und die soziale Frage gehören zusammen. Darum ist das Konzept der Just Transition, des sozial gerechten Übergangs, für die internationale Klimapolitik so wichtig. Unser Anspruch ist, dass wir nicht nur sagen, wie wir uns von den fossilen Energien verabschieden, sondern auch, was stattdessen kommt. In Europa gibt es rund 40 Kohleregionen, viele von ihnen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und Fragen: Welche neuen zukunftsfesten Klima-Jobs passen zu den Kompetenzen der Regionen? Wie können soziale Härten vermieden werden? Und wie können die Nationalstaaten oder die EU helfen? Darum fördern wir den Austausch zwischen diesen Regionen. Unser Ziel sind sozial gerechte Übergangsstrategien, die die Regionen zukunftsfest machen und das Klima schützen.“

Stillgelegtes Braunkohlewerk in Griechenland

Die ehemalige Braunkohlefabrik Ptolemais und der Tagebau Ptolemais, Westmakedonien, Griechenland
Foto: Lea Vranicar, WWF Deutschland

Ein mit 660.000 Euro gefördertes Projekt des WWF organisiert seit 2017 den Dialog zwischen Kohleregionen aus Bulgarien, Polen und Griechenland mit Deutschland und der EU-Kommission. Mit dabei sind unter anderem Vertreter von lokalen Behörden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. Zum Projekt gehörten bislang Workshops, Gespräche mit der EU-Kommission, Besuche im Ruhrgebiet und Westmazedonien sowie die Initiierung eines Bürgermeister-Forums betroffener Kohleregionen. Im Herbst 2019 soll das zweite Treffen des Bürgermeister-Forums auf Einladung des Bürgermeisters von Weißwasser in der Lausitz stattfinden.

Ein wirtschaftswissenschaftliches Institut (WISE) hat zudem im Auftrag des WWF Polen und in enger Zusammenarbeit mit dem schlesischen Marschallbüro für regionale Entwicklung eine Übergangsstrategie für die Kohleregion Schlesien erarbeitet und im Rahmen der Weltklimakonferenz vorgestellt. Die Studie gibt Empfehlungen, wie die Region Schlesien einen sozialverträglichen Strukturwandel aktiv gestalten kann. Unterstützt werden sollte dies durch zusätzliche EU-Finanzmittel, so die Empfehlung der Autoren.

Pressemitteilung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 12. Dezember 2018

Publikationen

Weitere Publikationen

„Heroes of Just Transition“ erzählt Geschichten aus Kohleregionen in Mittel- und Osteuropa, ihren Herausforderungen und Lösungsansätzen.