Dorf vor hügeligen Wäldern

Kommunen und Schulen aus sieben europäischen Ländern arbeiten beim Klimaschutz zusammen

Schulen und Kommunen aus siebenEU-Ländern haben ihre Klimaschutzpartnerschaften im Rahmen des BEACON-Projekts gestartet.

Deutsch-französische Zusammenarbeit für die Energiewende

Eine Konferenz bei Paris ehrte erfolgreiche regionale und kommunale deutsch-französische Projekte zum Klimaschutz.

Erfolgreiche nationale Klimaschutzpolitik in Europa

Die 21 Studien des BEACON-Projekts untersuchen erfolgreiche nationale Energie- und Klimapolitiken in Europa außerhalb des ETS.

Das BEACON-Projekt untersuchte in 21 Fallstudien erfolgreiche nationale Klimapolitiken in der EU und deren Übertragbarkeit auf den deutschen Kontext.

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Kurzstudie: Technology Procurement Groups Innovation Cluster (Schweden)

Technologiebeschaffungsgruppen sind Netzwerke, in denen private Akteure zusammenarbeiten, um den Energieverbrauch zu senken, indem sie z.B. eine schnellere Markteinführung neuer innovativer energiesparender Lösungen ermöglichen. Der Hauptvorteil der schwedischen benutzergesteuerten Technologiebeschaffungsgruppen liegt in der Motivation und dem Engagement für das Gesamtziel. Diese starke Gruppe von Kunden (Nachfrageseite) ist in der Lage, das Verhalten der Branche (Angebotsseite) zu ändern, indem sie die Nachfragemuster verändert.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

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Kurzstudie: Carbon Tax (Schweden)

Die schwedische CO2-Steuer ist seit 1991 das dominierende Instrument der schwedischen Klimapolitik und besteuert Energieemissionen in den Bereichen Verkehr, Gebäude (Heizung), Industrie und Landwirtschaft. Es ist eines der ältesten und stärksten CO2-Preissignale mit der größten Sektorabdeckung der Welt und ein Maßstab für andere europäische Länder. Die Studie des BEACON-Projekts mit Navigant und adelphi untersucht die Übertragbarkeit der Klimapolitikmaßnahme auf den deutschen Kontext.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Energy Transition Tax Credit CITE France


Kurzstudie: Energy Transition Tax Credit CITE (Frankreich)

Die Energiewende-Steuergutschrift in Frankreich (“Le crédit d’impôt pour la transition énergétique”, CITE) gewährt eine Einkommensteuergutschrift für Ausgaben im Zusammenhang mit bestimmten Gebäudesanierungsarbeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz von Privatwohnungen oder der Modernisierung von Heizungsanlagen. Zwischen 2005 und 2011 profitierten mehr als sechs Millionen der 34 Millionen Hauptwohnungen in Frankreich mindestens einmal von CITE. Die Studie von Navigant und adelphi untersucht die Übertragbarkeit der Klimapolitikmaßnahme auf den deutschen Kontext.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Energy Performance Certificate Database Denmark


Kurzstudie: Energy Performance Certificate Database (Dänemark)

Energieausweise (EPCs) und Datenbanken, die alle Informationen der EPCs enthalten, sind ein politisches Instrument, das in der gesamten Europäischen Union eingesetzt wird, um das Problem unvollständiger Informationen über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden auf dem Wohnungs- und Gebäudemarkt anzugehen. In Dänemark gibt es seit 1997 eine EPC-Datenbank, die online und öffentlich zugänglich ist. Umfang, Qualität und Zugänglichkeit der dänischen EPC-Datenbank ermöglicht es den Interessengruppen, eine Fülle von Informationen zu sammeln und zu nutzen, um das Bewusstsein für Energieeinsparungen zu schärfen. Die Studie von adelphi und Navigant untersucht die Übertragbarkeit auf den deutschen Kontext.

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Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

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Diskussionspapier: Enhancing the Quality of Life in Polish Cities with Energy and Resource Efficient Revitalization

Polen ist nicht von der Last negativer urbaner Strukturen ausgenommen. Als Ergebnis von fast 80 Jahren unnachhaltiger Entwicklung stehen polnische Städte vor großen Herausforderungen in Bezug auf Verkehrsüberlastung, geringe Verschmutzung und Entvölkerung.

Dieses Diskussionspapier von adelphi und dem Institute of Public Affairs (IPA) zielt darauf ab, die allgemeine Verbesserung der Lebensqualität der Bürger in polnischen Städten zu unterstützen und die Energie- und Ressourceneffizienz in das Zentrum der polnischen Revitalisierungspraxis zu stellen, durch:

  • Einführung eines rechtlichen und konzeptionellen Rahmens für die Revitalisierung in Polen und auf europäischer Ebene;
  • Überblick über die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile eines ganzheitlichen Ansatzes für die Revitalisierungsprozesse, der sich auf Energie- und Ressourceneffizienz konzentriert;
  • ausgewählte bewährten Praktiken erfolgreicher Revitalisierungen aus Polen und Deutschland.

REVIPOWER – Energie- und ressourceneffiziente Quartierssanierungen in polnischen Städten

Partnerschaft der Alpenkommunen für mehr Klimaschutz auf der COP 23 vorgestellt

Newsmeldung



Partnerschaft der Alpenkommunen für mehr Klimaschutz auf der COP 23 vorgestellt

Die Klimaerwärmung im Alpenraum ist für die dort lebenden Menschen täglich spürbar. Deshalb entwickeln engagierte Städte und Gemeinden im Alpenraum sowie ihre Verbände derzeit eine alpenweite Partnerschaft für mehr Klimaschutz.


Diese Initiative von CIPRA International, Allianz in den Alpen und Alpenstadt des Jahres wurde am 6. November 2017 im Deutschen Pavillon auf der COP 23 in Bonn vorgestellt. Daran nahm der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth teil. Die Klimapartnerschaft der Alpengemeinden soll künftig den überregionalen Erfahrungsaustausch stärker voranbringen und so einen Beitrag leisten, die Alpen zu einer Modellregion für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Dies entspricht dem Ziel der Alpenkonvention, bis 2050 im Alpenraum möglichst klimaneutral zu wirtschaften und zu leben. Mit der Klimapartnerschaft der Alpenkommunen soll ein Beispiel für einen aktiven Klimaschutz der Städte und Gemeinden auch in anderen Gebirgsregionen in Europa und der Welt geschaffen werden.

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Cop 23, Photo: Eike Christiansen, BMUB

Die Idee einer alpenweiten Partnerschaft geht zurück auf ein Projekt zum kommunalen Klimaschutz im Alpenraum, das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention 2015/16 unterstützt wurde. Die beteiligten Städte und Gemeinden aus dem Alpenraum hatten sich unter anderem mit einem Klimaappell an die Teilnehmer der Pariser Klimakonferenz (COP 21) gewandt und sich für ein substanzielles Klimaabkommen eingesetzt. Dies war der Startschuss für die Entwicklung einer alpenweiten Partnerschaft, um beim kommunalen Klimaschutz künftig stärker zusammenzuarbeiten.

Das aktuelle Projekt zur Entwicklung einer Klimapartnerschaft der Alpenkommunen wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Europäischen Klimainitiative (EUKI) unterstützt.

Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vom 06. November 2017