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EUKI Projekt-Interview: Int-E-Grid – Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Dr. Joanna Maćkowiak-Pandera von Forum Energii über das EUKI-Projekt Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland gesprochen. Ziel des Projekts ist es, durch die Entwicklung von Empfehlungen für Behörden und Unternehmen die Elektromobilität in beiden Ländern zu fördern.

EUKI Projekt-Interview: Living Streets

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Kinga Kovacs von Energy Cities über das EUKI-Projekt Living Streets gesprochen. Das Projekt zielt darauf ab, Bürger*innen aus Griechenland, Portugal und Kroatien bei der Lösung von Energie- und Klimafragen in ihren Gemeinden mit einzubeziehen.

Klimaschutz vernetzt Europa – EUKI veröffentlicht ihre zweite Broschüre

Was macht die EUKI eigentlich zum Thema Mobilität? Wie werden europäische Kommunen in die Arbeit der EUKI-Projekte eingebunden? Und welche EUKI-Projekte schaffen Bewusstsein für den Klimaschutz, zum Beispiel in Schulen? Auf diese Fragen finden sie in den drei neuen EUKI Videos eine Antwort.

Die zweite EUKI-Broschüre stellt alle seit 2019 finanzierten Projekte vor und präsentiert so anschaulich die vielfältigen Ansätze von Klimaschutz in Europa. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Meilensteine der vergangenen zwei Jahre, die stetig wachsende EUKI Academy und Projekterfolge in den Ländern.

Drei EUKI Videos feiern Premiere

Newsmeldung



Drei EUKI Videos feiern Premiere

von Oliver Hölcke, GIZ/EUKI

Was macht die EUKI eigentlich zum Thema Mobilität? Wie werden europäische Kommunen in die Arbeit der EUKI-Projekte eingebunden? Und welche EUKI-Projekte schaffen Bewusstsein für den Klimaschutz, zum Beispiel in Schulen? Auf diese Fragen finden sie in den drei neuen EUKI Videos eine Antwort.


Die EUKI hat drei neue Videos veröffentlicht. Anhand von jeweils zwei Beispielen wird gezeigt, welche Herausforderungen auf europäischer Ebene zu den Themen Mobilität, Bewusstseinsbildung und Kommunen bestehen und welche Lösungsvorschläge die EUKI-Projekte anbieten.

Das Video zu nachhaltiger Mobilität unterstreicht, wie wichtig das Thema für ein klimaneutrales Europa ist. In den letzten Jahrzehnten konnten in diesem Bereich nur wenige Emissionen eingespart werden, daher sind Innovationen und Veränderungen notwendig, die jeden einzelnen Menschen betreffen. Dr Andrzej Ancygier von Climate Analytics erklärt, wie nachhaltige Raum- und Mobilitätsplanung auf lokaler Ebene zum Klimaschutz beiträgt. Er betreut das EUKI Projekt Verbesserung des Rahmenwerks für den Personenverkehr. Daniel Duriš, von der NRO Cyklokoalícia, ist Teil des Projekts Cycleurban+. Er ist mit dem Verleih von Lastenrädern in der slowakischen Hauptstadt Bratislava sehr erfolgreich. Der kostenlose Verleih soll die Bewohner*innen unter anderem sensibilisieren auch beim Einkaufen öfter das Auto stehen zu lassen.




In einem weiteren Video geht es um Bewusstseinsbildung für den Klimaschutz. Die Zuschauenden erfahren, in welchen Bereichen und Regionen (Schulen, Redaktionen, Universitäten, etc.) die EUKI dazu tätig ist. So zeigt Kamelia Georgieva vom National Trust EcoFund (NTEF) bulgarischen Schulkindern mit welchen Mitteln der Energieverbrauch in den Schulen gemessen und gesenkt werden kann. Projektziel ist die dauerhafte Einrichtung eines Ausbildungsprogramms für Lehrer*innen, damit das Thema Klimaschutz in den Lehrplan bulgarischer Schule aufgenommen wird.
Katja Lihtenvalner ist eine slowenische Journalistin, die 2018 ein Stipendium vom EUKI-Projekt Klima- und Energiestipendien für Journalist*innen in Europa erhielt. Die beiden journalistischen Organisationen International Journalists‘ Programme (IJP) und Clean Energy Wire (CLEW) wollen den Teilnehmer*innen einen tiefen und detaillierten Einblick in Themen rund um den Klimaschutz vermitteln. Katja Lihtenvalner erzählt in dem Video von ihren Erfahrungen.




Kommunen spielen eine wichtige Rolle bei der Erreichung der EU-Klimaziele. Das dritte Video zeigt am Beispiel von zwei EUKI-Projekten, was diese für das Klima tun können. Joanna Maćkowiak-Pandera ist Direktorin des Forum Energii in Warschau, eine der wichtigsten Organisationen, die am internationalen Kooperationsforum Clean Heat beteiligt sind, das von der EUKI gefördert wurde. Sie erzählt uns von der Stadt Zywiec, die für ihr ausgezeichnetes Bier bekannt ist, aber auch dafür, dass sie die schlechteste Luftqualität in Europa hat. Glücklicherweise ändern sich die Dinge.
Die Bewohner*innen der Kommune Krk in Nordkroatien haben sich zum Ziel gesetzt, die erste CO2-neutrale und energieautarke Insel in Kroatien zu werden. Projektleiter Vjeran Piršić von der NGO Eko Kvarner berichtet, wie diese ehrgeizige Idee Wirklichkeit wird.

Alle beteiligten Organisationen mit ihren Projekten machen deutlich, was alles möglich ist und auch schon getan wird, um Treibhausgasemissionen in Europa zu senken.




Diese Projekte werden in den Videos vorgestellt:

Verbesserung des Rahmenwerks für den Personenverkehr
Cyclurban+: Mobilitätswandel statt Klimawandel

Einführung des Themas Klimaschutz in den Lehrplan bulgarischer Schulen
Klima- und Energiestipendium für Journalisten aus Mittel- und Osteuropa

Internationales Kooperationsforum „Clean Heat“
Krk auf dem Weg zur CO2- neutralen und energieautarken Insel

Danke für die Unterstützung!

Climate Analytics gGmbH: https://climateanalytics.org/
Cyklokoalícia: https://cyklokoalicia.sk/
Baltic Environmental Forum Germany e.V.: https://www.bef-de.org/
Cyclurban: https://www.cyclurban.eu/
National Trust EcoFund (NTEF): https://ecofund-bg.org/en
Internationale Journalisten-Programme e.V.: https://www.ijp.org/en/
Forum Energii: https://www.forum-energii.eu/en
Eko Kvarner: http://www.ekokvarner.hr/

Beitragende:

Mobilität
Dr Andrzej Ancygier, Climate Analytics
Daniel Duriš, Cyklokoalícia

Bewusstseinsbildung
Kamelia Georgieva, National Trust EcoFund (NTEF)
Katja Lihtenvalner, Journalist

Kommunen
Dr Joanna Maćkowiak-Pandera, Forum Energii
Vjeran Piršić, Eko Kvarner

Die Videos wurden gemeinsam mit Atelier Limo produziert. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

Die Publikation „Nachhaltige Mobilität auf dem Schulweg“ von Guidehouse befasst sich mit alternativen Mobilitätskonzepten für den Schulweg von Kindern. Die vorgestellten Konzepte sollen helfen, den Autoverkehr zu reduzieren und unter anderem das Verantwortungsbewusstsein von Kindern gegenüber der Umwelt zu stärken.

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Europe on Rail

Europe on Rail

Die nachhaltige Mobilität in Europa durch Stärkung des Schienenverkehrs fördern.


Hintergrund

Um die EU-Klimaziele zu erreichen, sind weitreichende Veränderungen im Transportsektor notwendig. Einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leistet dabei der Schienenverkehr. Innerhalb Europas könnte durch ihn eine Vielzahl von umweltbelastenden Flugreisen ersetzt werden. Allerdings wurden in den letzten Jahrzenten viele Fernzugverbindungen, einschließlich von Nachtzügen, eingestellt. Zentrale Verbindungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten fehlen, so dass der Schienenverkehr meist keine geeignete Transportalternative im Personenfernverkehr darstellt. Vor diesem Hintergrund bedarf es klarer politischer Vorgaben und konkreter politischer Initiativen, um den europäischen Bahnverkehr zu stärken.

In den Jahren 2020/21 sind die Weichen gestellt worden, um den Schienenverkehr politisch nachhaltig zu stärken: Die Europäische Kommission hat ihre Strategie für Nachhaltige und Intelligente Mobilität vorgelegt, die die EU-Transportpolitik für das nächste Jahrzehnt bestimmt. Im September 2020 fand der EU-Schienengipfel statt, bei dem die Verkehrsminister*innen der Mitgliedsstaaten und Vertreter*innen der Eisenbahnunternehmen über einen nachhaltigen europäischen Schienenverkehr berieten. Das Jahr 2021 wurde zum Europäischen Jahr der Schiene ernannt, in dessen Verlauf die EU die Bahn als Verkehrsmittel sowie ihre Nutzung durch Bürger*innen besonders fördert.

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Der Frankfurter Hauptbahnhof. (c) Markus Winkler / unsplash


Projekt

Das Projekt hat ein EU-Policy-Paper zum Europäischen Jahr der Schiene publiziert. Es stellt die wesentlichen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Personenschienenverkehrs dar und enthält politische Empfehlungen an EU-Politiker*innen.

Vier nationale Policy-Paper richten sich an politische Entscheidungsträger*innen. Sie stellen den grenzüberschreitenden Personenschienenverkehr in Polen, Frankreich, Deutschland und Spanien dar und beinhalten politische Empfehlungen.

Um sich an der öffentlichen Konsultation zur EU-Strategie für nachhaltige Mobilität zu beteiligen, erstellte das Projekt einen Leitfaden mit optionalen Antworten sowie ein Positionspapier und verbreitete diese über verschiedene Netzwerke. Damit wurden progressive Positionen zum Schienenverkehr einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die Beteiligung der Zivilgesellschaft gefördert. In zwei internen Workshops entwickelten Gemanwatch und die Partnerorganisationen zudem eine Strategie, mit der ein längerfristiges Engagement der Zivilgesellschaft sichergestellt werden kann.

Drei nationale Workshops in Polen, Deutschland und Spanien richteten sich an Politiker*innen, Bahnbetreiber und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft. Ihr Ziel war, Unterstützung für die Verbesserung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs aufzubauen und progressive Akteur*innen zum Handeln zu bewegen. Ein EU-Policy-Workshop fand mit dem Ziel statt, Allianzen zwischen wichtigen Akteur*innen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs zu bilden.


Projektdaten

Stand: Juni 2021

Länder: Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien

Projektdauer: 08/20 - 02/21

Zielgruppen: EU Institutionen, Regierungen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Germanwatch e.V.

Projektpartner:
Eco-union, ECODES - Stiftung für Ökologie und Entwicklung, France Nature Environnement, Institut für Zivile Angelegenheiten (INSPRO), Transport and Environment (T&E)


Ansprechpartner

Frau Lena Donat

Organisation:
Germanwatch e.V.

Adresse:
Stresemannstr. 72
10963 Berlin
Deutschland

Email:
donatgermanwatch.org


EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Three4Climate: Städte aus Portugal und Slowenien erkunden Klimaschutzprojekte in Deutschland

Drei Präsidentschaften für das Klima: Think European – Act Local

Im Projekt Three4Climate erkundeten Vertreter*innen aus Braga und Loulé (Portugal) sowie Maribor und Kranj (Slowenien) Klimaschutzprojekte in Deutschland. Mit Videos, Vorträgen von Fachleuten und Live-Q&As führte sie die virtuelle Studienreise in die Städte Bielefeld und Radolfzell.

Gerechter Strukturwandel in der Automobilbranche

Das Projekt „Gerechter Strukturwandel in der Automobilbranche“ arbeitet daran, einen sozial gerechten Strukturwandel in der Automobilindustrie in Mitteleuropa herbeizuführen.

Alpen-Adria-Allianz für klimafreundlichen Verkehr

Das Projekt „Alpen-Adria-Allianz für klimafreundlichen Verkehr“ unterstützt lokale und regionale Regierungen in der Alpen-Adria-Region bei der Dekarbonisierung ihrer Verkehrssysteme.