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5 Jahre EUKI-Jubiläum

Die deutsche Bundesregierung startete die EUKI 2017, zwei Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen. Damit setzte sie ein Zeichen in Sachen europäischer Klimaschutz und unterstützte den Gedanken, dass die EU-Klimaziele nur erreichbar sind, wenn einzelne Länder, aber auch die Zivilgesellschaften intensiv zusammenarbeiten, sich austauschen und gegenseitig unterstützen.

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Wohin gehen EU-Gelder?

Das EUKI-Projekt “EU-Mittel zur Klimaneutralität lenken“ betreibt eine interaktive Datenbank, in der nur Projektbeispiele aus Mitteleuropa aufgelistet werden, die effizienten Klimaschutz betreiben. Bereits mehr als 25 Einträge zeigen, wo Geld investiert wird, das die Energiewende voranbringt. Schon in den ersten zehn Monaten hat das Projekt 56 Millionen Interessierte sowie handelnde Politiker*innen in 8 Zielländern erreicht. Durch die wachsende Transparenz können EU-Mittel effizienter verteilt und zu klimawirksamen Vorhaben gelenkt werden.

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Grünes Entrepreneurship

Nur ein Jahr nach Projektbeginn erhält das EUKI-Projekt „Panda Labs Junior for Just Transition“ von einer mazedonischen Gemeinde und zwei bulgarischen Städten strategische Unterstützung für seine Arbeit. Im mazedonischen Bitola, mit dem größten Kohlekraftwerk im Land, wurde eine Zusammenarbeit zwischen der EUKI Partnerorganisation JA Macedonia unterzeichnet, die einen gerechten Übergang zu Dekarbonisierung und grünes Unternehmertum fördert. In den bulgarischen Städten Kyustendil und Pernik erreichte WWF Bulgarien im Rahmen des EUKI-Projekts, dass durch die Kooperation Gemeinden, Schulen und Jugendliche künftig in Entscheidungsprozesse eingebunden und bei weiteren Klimaschutzaktivitäten unterstützt werden.

Dieses Handbuch soll Pädagog*innen, Organisationen und Regierungsstellen als Inspiration dienen, den Zusammenhang zwischen unseren Ernährungsgewohnheiten und dem Klimawandel auf pädagogische und interaktive Weise zu vermitteln.

Educational Tools To Approach Food Sustainability: Toolkit


Pädagoische Hilfsmittel für eine nachhaltige Ernährung: Toolkit (englisch)

Da die Nahrungsmittelproduktion bis zu 37 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht, kommt der Veränderung der individuellen Ernährungsgewohnheiten bei der Bekämpfung des Klimawandels eine entscheidende Rolle zu.

In ihrem Toolkit „Educational Tools To Approach Food Sustainability – Toolkit of Activities” hat das EUKI-Projekt Klimaschutz auf den Tisch bringen Aktivitäten zusammengestellt, mit welchen Pädagog*innen, Organisationen und Regierungsstellen den Zusammenhang zwischen unseren Ernährungsgewohnheiten und dem Klimawandel in einem formalen, nicht-formalen oder informellen Rahmen auf pädagogische und interaktive Weise vermitteln können.

Download PDF [Englisch]

Klimaschutz auf den Tisch bringen

Nachhaltige Finanzierung für die industrielle Dekarbonisierung

Nachhaltige Finanzierung für die industrielle Dekarbonisierung

Die industrielle Dekarbonisierung in der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen und der Slowakei vorantreiben.


Hintergrund

Die Visegrád-Gruppe (V4), zu der die Tschechische Republik, Ungarn, Polen und die Slowakei gehören, hinkt bei der Dekarbonisierung der Industrie derzeit hinterher. Die vier Länder müssen ihre Anstrengungen auf die stark emittierenden Industrien konzentrieren, wenn sie die nationalen und die EU-Klimaziele erreichen wollen. Allerdings haben die Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Finanzwesen noch immer nicht die notwendigen Fachkenntnisse, Finanzierungsmechanismen und politischen Anreize.

Landschaftspark Duisburg Nord

Industrielle Sehenswürdigkeit Landschaftspark Nord in Duisburg ; Foto: © pixabay


Projekt

Das Projektteam stellt Vertreter*innen der emissionsintensiven Industrien, von Finanzinstituten und politischen Entscheidungsträger*innen das notwendige Wissen zur Verfügung, um Dekarbonisierungsmaßnahmen in den Zielländern zu fördern und voranzutreiben. Zu diesem Zweck führt das Team mehrere Aktivitäten durch, wobei es sich in allen Phasen eng mit der Zielgruppe abstimmt. Zunächst führt es eine Grundlagenstudie über den Stand der industriellen Dekarbonisierung in den V4-Ländern durch. Auf dieser Grundlage entwickelt es einen Plan für politische und Finanzierungsmaßnahmen für Investor*innen und politische Entscheidungsträger*innen, mit dem diese die nötigen Schritte zur Einleitung der Dekarbonisierung ergreifen können. Darüber hinaus können Wirtschaftsvertreter*innen an Workshops und Informationsveranstaltungen teilnehmen und Kenntnisse sowie Fähigkeiten in den Bereichen Klimawandel, Dekarbonisierung, Klimapolitik und nachhaltige Finanzierung erlangen. Im Rahmen einer Konferenz und über ein Online-Portal erhält die Zielgruppe einfachen Zugang zu Informationen über den industriellen Wandel sowie über Finanzierungsmöglichkeiten und ‑instrumente. Die Maßnahmen dienen zum einen dazu, Entscheidungsträger*innen das nötige Wissen zu vermitteln. Zum anderen fördern sie die Kommunikation, Zusammenarbeit und Vernetzung der Teilnehmenden. Diese können Ideen und bewährte Vorgehensweisen austauschen und gemeinsam eine kritische Masse bilden, die dafür Sorge trägt, dass Politiker*innen geplante Dekarbonisierungsmaßnahmen auch wirklich umsetzen. Eine „Industrie-Taskforce“ in jedem Land versammelt Mitglieder aus verschiedenen Sektoren und geografischen Gebieten, die sich zu Netto-Null-Zielen verpflichten, eine Vorreiterrolle für das weitere Projekt übernehmen und die Dekarbonisierungsagenda fördern. Mittel- bis langfristig tragen diese Aktivitäten somit zur Entwicklung von dekarbonisierungsorientierten Richtlinien und regulatorischen Rahmenwerken in der V4-Region bei.


Projektdaten

Stand: April 2022

Länder: Polen, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn

Projektdauer: 10/21 - 12/23

Fördersumme: 532.499 €

Zielgruppen: Experten, Politik, Regierungen

Durchführende Organisation:
EUROPEUM Institute for European Policy


Ansprechpartner

Herr Vladimir Bartovic

Organisation:
EUROPEUM Institute for European Policy

Adresse:
Staroměstské náměstí 4/1
110 00 Prag 1, Tschechische Republik

Email:
vbartoviceuropeum.org


EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

GreenTecLab: Knowledge Pills

Das EUKI-finanzierte Projekt GreenTecLab (GTL) hat 13 Knowledge Pills rund um das Thema grünes Entrepreneurship veröffentlicht, die junge potenzielle Gründer*innen bei ihrer Suche nach grünen Projektideen unterstützen sollen. Bislang wurden 13 Knowledge Pills auf Englisch, Griechisch, Spanisch and Slowakisch veröffentlicht.

Panda Labs für einen gerechten Strukturwandel

Das Projekt schult junge Menschen in Bulgarien, Serbien, Nordmazedonien und Montenegro zu grünem Unternehmertum, um den gerechten Strukturwandel voranzutreiben.

EDU-CLIC

Aufbau einer Bildungsinfrastruktur für Mitarbeitende in der Abfallwirtschaft und Deponiebetreiber zur Verringerung der Treibhausgasemissionen in der kommunalen Abfallwirtschaft in Serbien.

GTL-Start-ups aus Kreta im Ruhrgebiet: Erfahrungsaustausch für den Wandel

GTL – Green Tec Labs

Das Projekt GreenTecLabs motiviert potenzielle Gründer*innen grüner Start-ups, in den Ländern Griechenland, Spanien und der Slowakei Geschäftsideen zu entwickeln. Die fünf Gewinnerprojekte aus Kreta besuchten zusammen mit den Projektpartnern aus Athen und Heraklion das Ruhrgebiet zum Austausch von Erfahrungen.