EUKI Interview mit der Klima- und Wirtschaftsjournalistin Eva Frantová

EUKI sprach mit der slowakischen Klima- und Wirtschaftsjournalistin Eva Frantová über ihre Zeit als Fellow des EUKI Projekts Klima- und Energiestipendium für Journalisten aus Mittel- und Osteuropa und ihre aktuelle journalistische Arbeit. Das Interview entstand am Rande des Energy and Climate Media Dialogues in Polen.

GTL-Start-ups aus Kreta im Ruhrgebiet: Erfahrungsaustausch für den Wandel

GTL – Green Tec Labs

Das Projekt GreenTecLabs motiviert potenzielle Gründer*innen grüner Start-ups, in den Ländern Griechenland, Spanien und der Slowakei Geschäftsideen zu entwickeln. Die fünf Gewinnerprojekte aus Kreta besuchten zusammen mit den Projektpartnern aus Athen und Heraklion das Ruhrgebiet zum Austausch von Erfahrungen.

Journalist*innen aus Mittel- und Osteuropa besuchen EUKI Klima-Projekte in Polen

Vom 3. bis 6. November 2021 veranstaltete das Internationale Journalistenprogramm (IJP) den Energie- und Klimadialog in Polen als Teil des EUKI-Projekts Mittelosteuropäische Klima- und Energiepolitik – Stipendium für Journalisten. Elf Journalisten aus sieben Ländern reisten nach Warschau und Danzig, um polnische NGOs, Medieninstitute und Think Tanks zu besuchen, die Polens Klimapolitik vorantreiben, um die europäischen Klimaziele zu erreichen.

Building

Ein Jahr CLI-MA: Was im ersten Jahr des Projekts erreicht wurde

CLI-MA – Von der Hausverwaltung zum Klimaschutzmanagement

Dieser Artikel des EUKI-Projekts „CLI-MA – vom Wohnungsverwalter zum Klimamanager“ beschreibt die Ergebnisse des Projekts in seinem ersten Jahr, von der Analyse der aktuellen Situation auf dem polnischen und lettischen Wohnungsverwaltungsmarkt bis hin zur Durchführung von Umfragen.

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) erstellt in regelmäßigen Abständen einen Pressespiegel, der die internationale Berichterstattung zur EUKI und den finanzierten Projekten abbildet. Die ausgewählten Artikel kommen aus Zusendungen von Projektdurchführungsorganisationen und eigenen Recherchen. Die aktuelle Ausgabe bildet die Berichterstattung der Monate Juli bis September 2021 ab.

Visegrad Electromobility


Visegrád Elektromobilität – Aktuelle Situation, Perspektiven und Herausforderungen (englisch)

Der Verkehrssektor ist für einen Großteil der in der EU emittierten Treibhausgase verantwortlich und der einzige Sektor, in dem die Emissionen in den letzten Jahren zugenommen haben. Ohne eine Verkehrswende werden die EU Klimaziele der Klimaneutralität sowie die Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 nicht zu erreichen sein, wie das von der Europäischen Kommission veröffentlichte „Fit for 55“-Paket bestätigt. Die Elektrifizierung des Verkehrs, insbesondere von Personenkraftwagen, ist daher ein Schlüsselelement zur Verringerung der Verkehrsemissionen.

Der Bericht von Forum Energii befasst sich mit dem Status quo und den Aussichten für die Entwicklung der Elektromobilität in den Visegrád-Ländern (Polen, Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn), den Herausforderungen bei der Umkehrung der aktuellen Emissionstendenzen im Straßenverkehr sowie der Nutzung des vorhandenen Potenzials der sektoralen Zusammenarbeit in den V4-Ländern.

Die Publikation wurde im Rahmen des EUKI-Projekts Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland veröffentlicht und stellt Strategien und geeignete Maßnahmen, wie die V4-Route, für die Umsetzung effektiver politischer Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen durch E-Mobilität im Verkehr vor.

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Visegrad Electromobility – State, perspectives and challenges

Projekt

Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Erfolgreiche Beispiele für lokale Klimaschutzmaßnahmen finden sich europaweit. Kommunen, kleine Gemeinden und die jüngere Generation gestalten den Weg zu Netto-Null-Emissionen. Um zu zeigen, welche Rolle lokale und regionale Akteure bei der Erreichung nationaler und EU-Klimaziele spielen, hat BEACON Daten aus Auswertungen mit mehr als 25 Kommunen und 40 Pädagogen der BEACON-Länder erhoben.

BEACON Final Brochure: From Action to Impact


BEACON Abschlussbroschüre: From Action to Impact

Unterstützung von Kommunen, Schulen und nationalen Regierungen beim Übergang zur Klimaneutralität

Begleitend zum Abschlussbericht des BEACON-Projekts From Ideas to Action, der einen Überblick über die Erfolge und Erkenntnisse des Projekts gibt, taucht diese interaktive Broschüre in die Geschichten der Schulen und Kommunen aus ganz Europa ein und wie sie in BEACON Wirkung erzielt haben. In 83 Geschichten finden sich Beispiele für Empowerment, Verbindungen, Innovation und Inspiration, die aus der Perspektive der Kommunen, Schulen und Kindergärten geschrieben sind. Die Broschüre beinhaltet auch Beispiele für gute Praktiken im lokalen Klimaschutz, die durch die Aktivitäten und die Unterstützung von BEACON ermöglicht wurden, einschließlich zahlreicher Fotos und Videos, um diese Erfahrungen zum Leben zu erwecken. Das Ende der Broschüre widmet sich der Präsentation der vielen Publikationen, die während des Projekts entwickelt wurden. Hier findet sich jeweils eine kurze Zusammenfassung der Publikation, einen Blick in die Publikation, sowie der Link zu der Publikation auf der EUKI-Webseite.

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From Action to Impact – BEACON Final Brochure (EN)

Projekt

Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Electro Car

EUKI Projekt-Interview: Int-E-Grid – Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Interview



EUKI Projekt-Interview: Int-E-Grid – Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

 GIZ/EUKI

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Dr. Joanna Maćkowiak-Pandera von Forum Energii über das EUKI-Projekt Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland gesprochen. Ziel des Projekts ist es, durch die Entwicklung von Empfehlungen für zentrale und lokale Behörden sowie für den Unternehmenssektor die Elektromobilität in Polen und Deutschland auszubauen und zu fördern.


Portrait Joanna Maćkowiak-Pandera

Portrait Joanna Maćkowiak-Pandera, © Forum Energii

Worum geht es bei „Int-E-Grid“?

Wir wollen die verkehrsbedingten CO2-Emissionen begrenzen und sind der Meinung, dass die Elektromobilität der vielversprechendste Weg hin zu diesem Ziel ist. Es müssen aber noch viele Herausforderungen gemeistert werden, vor allem im Hinblick auf die Frage, wie sich die Elektromobilität in das Stromnetz integrieren lässt. Bei Int-E-Grid arbeiten polnische und deutsche Expert*innen zusammen an der Entwicklung entsprechender Lösungen. Im Juni 2020 haben wir zum Beispiel eine große virtuelle Sitzung mit 38 Teilnehmenden gehalten, aus der fünf Analyseberichte hervorgegangen sind. Die Teilnehmenden können Politiker*innen auf nationaler und lokaler Ebene somit dringend erforderliche Empfehlungen geben und sie dabei unterstützen sicherzustellen, dass die Stromnetze auf den prognostizierten Anstieg der Elektromobilität vorbereitet sind und diesen bewältigen können.

Wie müssen die Stromnetze in Städten auf die Elektromobilität vorbereitet werden?

Derzeit gibt es in polnischen und deutschen Städten zum Beispiel sehr wenige Ladestationen. Das bedeutet wiederum, dass viele Menschen ihre Autos nur zu Hause aufladen können. Vornehmlich abends, wenn der tägliche Stromverbrauch sowieso am höchsten ist, insbesondere im Winter, wenn Wohnungen geheizt werden müssen. Das ist sehr ineffizient, und es müssten in den Städten neue Kraftwerke gebaut werden, um einen derart geballten Stromverbrauch abzudecken. Das wollen wir vermeiden. Wir müssen stattdessen an den Orten eine Infrastruktur für Ladestationen aufbauen, wo sie benötigt wird: am Arbeitsplatz oder in Stadtzentren, damit Autos während des Einkaufs aufgeladen werden können.


„Wir wollen die verkehrsbedingten CO2-Emissionen begrenzen und sind der Meinung, dass die Elektromobilität der vielversprechendste Weg hin zu diesem Ziel ist.“

Portrait Joanna Maćkowiak-Pandera

Warum eignet sich eine deutsch-polnische Partnerschaft besonders gut für dieses Projekt?

Polen und Deutschland haben viele Gemeinsamkeiten. In beiden Ländern kommen immer noch große Mengen an Kohle zum Einsatz – wir verfolgen also gemeinsam das Ziel, Emissionen zu mindern. Ein großer Umbruch wie der Wechsel zur Elektromobilität stellt uns ganz offenkundig vor große Herausforderungen – und Deutschland und Polen sind in der großartigen Lage, diese gemeinsam zu meistern.