Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu Bewusstseinsbildung, Energie, Mobilität, Klimapolitik, nachhaltiges Wirtschaften, Gebäudesektor und Kommunen.

Hotel Greece

EUKI Projekt-Interview: Hotels4Climate

Für unsere EUKI-Broschüre sprachen wir mit Anthi Charalambous von der Cyprus Federation of Employers & Industrialists über das EUKI-Projekt Hotels4Climate. Durch Wissensaufbau und Capacity Building fördert das Projekt die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im zypriotischen, griechischen und deutschen Hotelgewerbe.

Erfolgreiche Beispiele für lokale Klimaschutzmaßnahmen finden sich europaweit. Kommunen, kleine Gemeinden und die jüngere Generation gestalten den Weg zu Netto-Null-Emissionen. Um zu zeigen, welche Rolle lokale und regionale Akteure bei der Erreichung nationaler und EU-Klimaziele spielen, hat BEACON Daten aus Auswertungen mit mehr als 25 Kommunen und 40 Pädagogen der BEACON-Länder erhoben.

BEACON Final Brochure: From Action to Impact


BEACON Abschlussbroschüre: From Action to Impact

Unterstützung von Kommunen, Schulen und nationalen Regierungen beim Übergang zur Klimaneutralität

Begleitend zum Abschlussbericht des BEACON-Projekts From Ideas to Action, der einen Überblick über die Erfolge und Erkenntnisse des Projekts gibt, taucht diese interaktive Broschüre in die Geschichten der Schulen und Kommunen aus ganz Europa ein und wie sie in BEACON Wirkung erzielt haben. In 83 Geschichten finden sich Beispiele für Empowerment, Verbindungen, Innovation und Inspiration, die aus der Perspektive der Kommunen, Schulen und Kindergärten geschrieben sind. Die Broschüre beinhaltet auch Beispiele für gute Praktiken im lokalen Klimaschutz, die durch die Aktivitäten und die Unterstützung von BEACON ermöglicht wurden, einschließlich zahlreicher Fotos und Videos, um diese Erfahrungen zum Leben zu erwecken. Das Ende der Broschüre widmet sich der Präsentation der vielen Publikationen, die während des Projekts entwickelt wurden. Hier findet sich jeweils eine kurze Zusammenfassung der Publikation, einen Blick in die Publikation, sowie der Link zu der Publikation auf der EUKI-Webseite.

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From Action to Impact – BEACON Final Brochure (EN)

Projekt

Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

Open Book


Finanzierung von Klimaschutz in Kommunen

Kommunen fehlen oft die finanziellen Mittel bzw. haben Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzmitteln, um Klimaschutzmaßnahmen angemessen umsetzen zu können. Das Projekt BEACON hat die Finanzlandschaft für Kommunen in Polen, Rumänien, Griechenland und Tschechien analysiert. Es hat sich insbesondere mit den Bedürfnissen und Herausforderungen von kleinen und mittleren Kommunen befasst. Das Projekt prüfte auch Finanzierungsmöglichkeiten, die auf EU- und nationaler Ebene sowie über innovative Finanzierungsinstrumente bestehen. Jeder Bericht gibt einen detaillierten Überblick über die Fördermöglichkeiten im jeweiligen Land und Empfehlungen an das Verwaltungspersonal in den Kommunen.

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Finanzbericht Polen, Englische Version
Finanzbericht Polen, Polnische Version
Finanzbericht Tschechien, Englische Version
Finanzbericht Tschechien, Tschechische Version
Finanzbericht Rumänien, Englische Version
Finanzbericht Rumänien, Rumänische Version
Finanzbericht Griechenland, Englische Version
Finanzbericht, Griechische Version

Projekt

Bridging European and Local Climate Action (BEACON)

EUKI Projekt-Interview: Living Streets

Interview



EUKI Projekt-Interview: Living Streets

 GIZ/EUKI

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Kinga Kovacs von Energy Cities über das EUKI-Projekt Living Streets gesprochen. Das Projekt zielt darauf ab, Bürger*innen aus Griechenland, Portugal und Kroatien bei der Lösung von Energie- und Klimafragen in ihren Gemeinden mit einzubeziehen und teilhaben zu lassen. Das Interview ist Teil der im August 2021 veröffentlichten EUKI-Broschüre.


Portrait Kinga Kovacs

Portrait Kinga Kovacs, ©️Energy Cities

Worum geht es bei dem „Living Streets“-Projekt?

„Living Street“ ist ein Konzept, das im belgischen Gent in einem Co-Creation-Workshop mit Bürger*innen entwickelt wurde und vom Projekt in Kroatien, Griechenland und Portugal umgesetzt wird. Dabei wird eine Straße oder ein öffentlicher Platz für zwei Monate für den Verkehr gesperrt. Während dieser zwei Monate sind die Anwohner*innen, aber auch Ladeninhaber*innen, Schulkinder – einfach alle – eingeladen, die Straße nach ihren Wünschen zu gestalten. Wir wollen die Stadt von morgen schon heute spürbar machen. Konkret bedeutet dies, dass wir mit NROs, Bürgervereinen und lokalen Behörden in Kroatien, Griechenland und Portugal zusammenarbeiten und ihnen dabei helfen, „Living Streets“ umzusetzen.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Wir wollen herausfinden, wie sich unser tägliches Leben organisieren lässt, wenn wir weniger mit dem Auto fahren als heute üblich. Wir finden Lösungen, indem wir Menschen zusammenbringen und sie einladen, den für sie idealen öffentlichen Raum mitzugestalten. Dabei stellen wir immer wieder die Frage „Was wäre, wenn?“: Was wäre, wenn unsere Straßen mit Gras bedeckt wären? Was wäre, wenn ich mit meinen Nachbar*innen auf der Straße frühstücken könnte? Was wäre, wenn statt Autolärm das Lachen von Kindern zu hören wäre?


„Wenn Klimaschutzmaßnahmen von außen aufgezwungen werden, funktionieren sie nicht. Man muss den Menschen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren.“


Warum ist die Bürgerbeteiligung so wichtig für Klimaschutzprojekte?

Wenn Klimaschutzmaßnahmen von außen aufgezwungen werden, funktionieren sie nicht. Man muss den Menschen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren. In unserem Projekt können Bürger*innen mit dem öffentlichen Raum experimentieren und erleben, welche Auswirkungen die Maßnahmen haben, die sie selbst mitgestaltet und umgesetzt haben. Manchmal stellen die Teilnehmenden fest, dass ihre ursprüngliche Vorstellung von der Umgestaltung ihrer Straße nicht funktioniert. Dann können sie ihre Ideen aber anpassen und mit anderen Konzepten experimentieren. Wenn die Bürger*innen auf diese Weise in den Planungsprozess eingebunden werden, entwickelt sich der Klimaschutz aus der Gesellschaft heraus, ohne von oben angeordnet zu werden. Wenn die Menschen selbstbestimmt handeln können, statt von Behörden Vorschriften zu bekommen, wird der Klimaschutz von der Bevölkerung wirklich unterstützt.

Dieser Bericht von BEACON wurde im Rahmen des EUKI-Projekts BEACON veröffentlicht und behandelt Schlüsselaspekte für die erfolgreiche Umsetzung von Energiesparmaßnahmen sowie für den effizienten Betrieb und die Instandhaltung von Schulen in Rumänien.

Young Energy Europe 2.0

Young Energy Europe 2.0

Ziel

Young Energy Europe 2.0 bildet mindestens 485 junge Fachkräfte in acht europäischen Ländern zu Energy Scouts aus, die in ihren Unternehmen den Energie- und Ressourcenverbrauch senken und gleichzeitig helfen, Kosten zu sparen.


Hintergrund

Energieeffizienzmaßnahmen und Energieeinsparungen in Unternehmen rechnen sich vor allem in Ländern mit hohen Energiekosten; viele Länder Mittel- und Osteuropas sind jedoch historisch geprägt von niedrigen Energiekosten. Investitionen, wie die Umstellung auf LED-Beleuchtung, die Optimierung eines Druckluftsystems oder die Installation einer PV-Anlage auf dem Firmendach müssen daher gut geplant und begründet werden. Hier setzt das Projekt an: Young Energy Europe bildet zumeist junge Mitarbeiter*innen zu sogenannten Energy Scouts weiter, die Ansätze zum Energiesparen identifizieren und als Praxisprojekte in ihren Unternehmen umsetzen. Der Knowhow-Transfer durch Young Energy Europe ist ein Baustein auf dem Weg zum langfristigen Ziel einer klimaneutralen europäischen Wirtschaft.

Energy Scouts in Ungarn

Energy Scouts auf der Suche nach Energiesparmöglichkeiten; Bild © Deltaplast Kft


Projekt

Young Energy Europe bildet in Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Polen, Serbien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn vorrangig junge Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Branchen zu Energy Scouts aus. Energy Scouts lernen die Energieverbräuche in ihrem Unternehmen zu analysieren und entwickeln im Team Praxisprojekte, um den Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Das Training zum Energy Scout vermittelt Grundzusammenhänge, wie sich der Energieverbrauch auf das globale Klima auswirkt und wie Energieeffizienzmaßnahmen Umwelt- und Klimaauswirkungen reduzieren und gleichzeitig im Unternehmen Kosten sparen. Energy Scouts sind gut darin, individuelle Projektansätze mit hohem Einsparpotential zu identifizieren und die Implementierung der Effizienzprojekte voranzutreiben.

Dabei profitieren die Trainees und Unternehmen gleichermaßen vom Programm: Unternehmen können das berufliche Knowhow ihrer Mitarbeiter*innen nutzen, nachhaltiger zu werden und Kosten zu sparen. Die jungen Fachkräfte profitieren sowohl persönlich als auch beruflich von der Entwicklung und Einführung neuer Ideen und Lösungen für ihre Unternehmen.

Nach dem Erfolg der Einführung des Energy Scout-Trainings in Young Energy Europe 1.0 bieten seit April 2021 vier weitere Länder – Polen, Slowakei, Kroatien und Serbien – ebenfalls Trainings in ihrer Landessprache an. Partner vor Ort sind die deutschen Auslandshandelskammern mit Ihren breiten gefächerten Unternehmensnetzwerken und Erfahrungen in der Aus- und Weiterbildung. In der zweiten Laufzeit sollen bis März 2024 mindestens 485 Energy Scouts trainiert werden, Praxisprojekte zu konzipieren und so in ihren Unternehmen zu change agents werden.


Projektdaten

Stand: August 2021

Länder: Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn

Projektdauer: 04/21 - 03/24

Fördersumme: 2.305.813 €

Zielgruppen: Unternehmen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
DIHK Service GmbH

Projektpartner:
Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Serbische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer, German-Bulgarian Chamber of Industry and Commerce, German-Czech Chamber of Industry and Commerce, German-Hellenic Chamber of Industry and Commerce, German-Hungarian Chamber of Industry and Commerce


Ansprechpartner

Herr Max Junghanns

Organisation:
DIHK Service GmbH

Adresse:
Breite Straße 29

10178 Berlin

Email:
yeedihk.de


EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Publikation des WWFs wurde im Rahmen des EUKI-Projekts Just Transition Ost- und Südeuropa veröffentlicht und zeigt auf, wie verlorene Kohlearbeitsplätze durch nachhaltige neue Arbeitsplätze ersetzt werden können, ohne dabei die Umwelt zu belasten.

Grüne Ideen für den Klimaschutz und die Agrarwirtschaft – der erste Wettbewerb grüner Start-ups auf Kreta im Projekt GreenTecLab

GTL – Green Tec Labs

From the community



Grüne Ideen für den Klimaschutz und die Agrarwirtschaft – der erste Wettbewerb grüner Start-ups auf Kreta im Projekt GreenTecLab

von Silke Steinberg, GreenTecLab

Am 25. Juni 2021 fanden in Heraklion auf Kreta die ersten Start-up Wettbewerbe im Rahmen des Projektes „GreenTecLab – Empowerment für grüne Start-ups für den Klimaschutz“ statt. Das Projekt arbeitet mit Partnern in Griechenland, Spanien und der Slowakei zusammen. Michalis Katharakis und Giorgos Manousakis sind die beiden Partner in Heraklion, die die Bootcamps, Pitches und Trainings auf Kreta mit der Unterstützung des Projektteams organisieren.


Bei der Preisvergabe

Preisvergabe Start-Up Wettbewerb in Heraklion © Fiap e.V.

Neun Projekte präsentierten ihre innovativen Geschäftsideen in den Bereichen nachhaltiger Tourismus und ökologische Landwirtschaft. Durch die neuen Produkte und Dienstleistungen soll der Klimaschutz gefördert und nachhaltiges Verhalten erleichtert werden.

Bis auf eine Ausnahme waren alle Projekte in Heraklion anwesend, ein Projekt aus dem Westen Kretas war digital zugeschaltet. Die Jury bestand sowohl aus internationalen Experten, als auch aus lokalen Akteuren, die den Markt auf Kreta genau kennen. So waren z. B. die TUI Stiftung und das Unternehmen Bayer als potenzielle Sponsoren in der Jury, aber auch Vertreterinnen und Vertreter der Regionalverwaltung, der lokalen Universität und lokaler Unternehmen. Rüdiger Klatt war für das FIAP-Projektteam ebenfalls Mitglied der Jury. Vor Ort wurden natürlich die Hygienevorschriften eingehalten – Präsentation der Ideen und Kommunikation nur mit Maske.

Die Projekte präsentierten spannende Ideen, der Fokus lag dabei vor allem auf der Weiterverwertung landwirtschaftlicher Abfallprodukte, aber auch auf technologischen Lösungen zum Schutz der Umwelt.

Alle vorgestellten Ideen waren gut und wichtig, die Jury hatte sozusagen die Qual der Wahl und hat sich die Entscheidung nicht einfach gemacht. Es gab eine lange Diskussion, was in den kretischen Markt passt und Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf besondere Weise unterstützt. Nektarios Fakidaris hat mit dem von ihm entwickelten Verfahren, Molke, einem Nebenprodukt der Käseherstellung, und Reste der Olivenernte zu einem Proteinpulver zu verarbeiten, das für Tiernahrung aber auch für Fitnessprodukte verwendet werden kann, den ersten Platz belegt. Hier werden „Abfälle“ aus der kretischen Landwirtschaft zu einem neuen Produkt kreiert, das auf Kreta einen guten Absatzmarkt hat. Vier weitere Projekte wurden ebenfalls ausgezeichnet und haben nun die Chance, von Stiftungen, von Unternehmen oder durch politische Stakeholder auf Kreta gefördert zu werden.

Alle neun Projekte werden im Projekt GreenTecLab weiterhin dabei unterstützt, ihre Ideen weiter zu entwickeln, die Produkte und Dienstleistungen zu professionalisieren und kundenorientiert zu gestalten. Sie werden sich und ihre Ideen auf der GreenTecLab Plattform, die in diesem Sommer online geht, präsentieren.

Mit den Kooperationspartnern auf Kreta plant das GreenTecLab-Projektteam nun weitere Bootcamps und Pitches, die im Frühling 2022 stattfinden sollen. Das Projektteam freut sich auf die nächsten Wettbewerbe mit jungen Start-ups und innovativen Ideen.

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Green Recovery – Neue Start-ups und Projekte für Griechenland, Spanien und die Slowakei

GTL – Green Tec Labs

Das Projekt GreenTecLabs motiviert potenzielle Gründer*innen grüner Start-ups, einen Beitrag zum europäischen Aufschwung zu leisten und Geschäftsideen zu entwickeln und Arbeitsplätze in drei Regionen in Griechenland, Spanien und der Slowakei zu schaffen. Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über die nächsten Schritte des Projekts.