Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu Bewusstseinsbildung, Energie, Mobilität, Klimapolitik, nachhaltiges Wirtschaften, Gebäudesektor und Kommunen.

Klimaschutz auf den Tisch bringen

Das Projektteam sensibilisiert Menschen in Spanien, Slowenien und Griechenland durch spielerische und partizipative Aktivitäten für eine nachhaltige Ernährung.

In die Pedale treten gegen den Klimawandel

15 Organisationen aus 6 Ländern kamen für das Cyclurban-Projekt zusammen, um den Anteil des Radfahrens im Kampf gegen den Klimawandel zu erhöhen. Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Polen und die Slowakei erarbeiteten je 5 – 11 nationale und kommunale Politikempfehlungen für eine klimafreundliche Radverkehrspolitik. Alle Empfehlungen wurden von den nationalen Behörden in den Partnerländern angenommen. Das Projekt hat gezeigt, dass die Städte trotz gemeinsamer Elemente in den jeweiligen Strategien die bestehenden Methoden und Maßnahmen auf lokaler Ebene anpassen müssen, um das Radfahren zu einer tragenden Säule der klimafreundlichen Mobilität zu machen.

Auf allen Ebenen für einen gerechten Kohleausstieg werben

Mehr als 500 Vertreter*innen von EU-Institutionen, Kohleregionen, Unternehmen, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen trafen sich zur „EU Coal Regions in Transition Platform“. Während der Veranstaltung enthüllte das EUKI-Projekt „Regionen und Kommunen für einen gerechten Kohleausstieg“ die Ergebnisse von drei Studien über Kohleregionen in Polen, Bulgarien und Griechenland. Der Projektträger WWF demonstrierte anhand von neuen Daten welche Arbeitsplätze vor Ort gefährdet sind und zeigte dem anwesenden EU-Personal das große Potenzial für die Schaffung neuer Stellen auf.

Erneuerbare Energien freisetzen

Die Studie „Unlocking Low Cost Renewables in South East Europe“ des EUKI-Projekts „Energiewende-Dialog in Südosteuropa“ hat gezeigt, dass einige wenige politische Maßnahmen helfen würden, das Risiko für Investitionen in erneuerbare Energien erheblich zu senken. Die Kosten könnten dabei um stolze 20% fallen. Für Onshore-Windkraftanlagen in Griechenland beispielsweise könnte der Preis auf 46 EUR/MWh und damit deutlich unter die Kosten für fossile Kraftwerksprojekte sinken. Zu den wirkungsvollsten Risikominimierungsmaßnahmen gehören der EU-Haushaltsgarantiemechanismus sowie verlässliche Vergütungsregelungen und langfristige Ausbauziele für Erneuerbare. Die Ergebnisse wurden mit Entscheidungsträger*innen sowohl bilateral als auch auf einem abschließenden Projektworkshop im Juni 2021 diskutiert.

Laut der Analyse von EUKI-Projekt „Energiewende-Dialog in Südosteuropa“ steht der PV-Markt in der Region vor einem grundlegenden Wandel.

Solarausbau für Burgas und Sofia

Solarausbau für Burgas und Sofia

Förderung der Energiewende in Burgas und Sofia (Bulgarien) durch die Installation von Photovoltaikanlagen


Hintergrund

Um ihre nationalen Klimaziele zu erreichen, müssen Bulgarien und Griechenland dafür sorgen, dass erneuerbare Energien bis 2030 einen Anteil von einem Drittel am nationalen Energieverbrauch einnehmen. Darüber hinaus haben sich die Gemeinden Burgas und Sofia in Bulgarien jeweils das Ziel gesetzt, bis 2030 einen Anteil von 35 Prozent zu erreichen. In Anbetracht der meteorologischen Bedingungen ist die Solarenergie die vielversprechendste erneuerbare Stromquelle für die beiden Städte. Allerdings sind Photovoltaikanlagen in der Region noch nicht weit verbreitet, und ein enormes Potenzial für die Energiewende bleibt ungenutzt.

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Sonniger Hafen von Piräus in Griechenland; Photo: © Gemeinde Piräus


Projekt

Das Projektteam informiert die Öffentlichkeit, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen darüber, welches Potenzial ihre Immobilien – vor allem ungenutzte Dachflächen – für die Erzeugung von Solarenergie bergen. Zu diesem Zweck entwickelt das Team eine digitale Plattform, die praktische Informationen bietet, etwa dazu, wie viele PV-Anlagen wo installiert werden und wie viel Energie sie potenziell erzeugen können, wie hoch die erforderliche Investition ist und wie lange es dauert, bis sich diese rentiert. Darüber hinaus tritt das Projektteam an potenzielle Investor*innen heran und stellt ihnen detaillierte Leitfäden zu den amtlichen Verfahren und Anforderungen für die Installation von Photovoltaikanlagen zur Verfügung. Andere Projektmitglieder arbeiten ergänzend in speziellen Projektgruppen beider Gemeindeverwaltungen, die potenzielle Investor*innen auf administrativer Ebene unterstützen. Es finden außerdem eine Reihe von Veranstaltungen und Schulungen für Vertreter*innen der Verwaltung auf lokaler und überregionaler Ebene, für kleine und mittlere Betriebe, für Hauseigentümerverbände, für Hausverwaltungen öffentlicher Gebäude sowie für die Bewohner*innen von Mehrfamilienhäusern statt. Diese dienen dazu, Wissen weiterzuverbreiten und den Weg für gemeinsame Projekte zwischen Stadtverwaltung, Unternehmen und Bürger*innen/Energiegenossenschaften zu ebnen. Mit diesen Maßnahmen will das Projektteam den Anstoß für eine großflächige Installation von PV-Anlagen in der Region geben, einen Beitrag zur Energiewende leisten und als Vorbild für andere Kommunen in der Region dienen.


Projektdaten

Stand: Januar 2022

Länder: Bulgarien, Griechenland

Projektdauer: 09/21 - 02/23

Fördersumme: 210.959 €

Zielgruppen: Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), Öffentlicher Sektor, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Gemeinde Burgas

Projektpartner:
Bulgarian Solar Association (BSA), Gemeinde Sofia


Ansprechpartner

Herr Ivaylo Trendafilov

Organisation:
Gemeinde Burgas

Adresse:
26 Alexandrovska str.
8000 Burgas
Bulgaria

Email:
i.trendafilovburgas.bg


EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

GTL-Start-ups aus Kreta im Ruhrgebiet: Erfahrungsaustausch für den Wandel

GTL – Green Tec Labs

Das Projekt GreenTecLabs motiviert potenzielle Gründer*innen grüner Start-ups, in den Ländern Griechenland, Spanien und der Slowakei Geschäftsideen zu entwickeln. Die fünf Gewinnerprojekte aus Kreta besuchten zusammen mit den Projektpartnern aus Athen und Heraklion das Ruhrgebiet zum Austausch von Erfahrungen.

Hotel Greece

EUKI Projekt-Interview: Hotels4Climate

Für unsere EUKI-Broschüre sprachen wir mit Anthi Charalambous von der Cyprus Federation of Employers & Industrialists über das EUKI-Projekt Hotels4Climate. Durch Wissensaufbau und Capacity Building fördert das Projekt die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im zypriotischen, griechischen und deutschen Hotelgewerbe.

Erfolgreiche Beispiele für lokale Klimaschutzmaßnahmen finden sich europaweit. Kommunen, kleine Gemeinden und die jüngere Generation gestalten den Weg zu Netto-Null-Emissionen. Um zu zeigen, welche Rolle lokale und regionale Akteure bei der Erreichung nationaler und EU-Klimaziele spielen, hat BEACON Daten aus Auswertungen mit mehr als 25 Kommunen und 40 Pädagogen der BEACON-Länder erhoben.

BEACON Final Brochure: From Action to Impact


BEACON Abschlussbroschüre: From Action to Impact

Unterstützung von Kommunen, Schulen und nationalen Regierungen beim Übergang zur Klimaneutralität

Begleitend zum Abschlussbericht des BEACON-Projekts From Ideas to Action, der einen Überblick über die Erfolge und Erkenntnisse des Projekts gibt, taucht diese interaktive Broschüre in die Geschichten der Schulen und Kommunen aus ganz Europa ein und wie sie in BEACON Wirkung erzielt haben. In 83 Geschichten finden sich Beispiele für Empowerment, Verbindungen, Innovation und Inspiration, die aus der Perspektive der Kommunen, Schulen und Kindergärten geschrieben sind. Die Broschüre beinhaltet auch Beispiele für gute Praktiken im lokalen Klimaschutz, die durch die Aktivitäten und die Unterstützung von BEACON ermöglicht wurden, einschließlich zahlreicher Fotos und Videos, um diese Erfahrungen zum Leben zu erwecken. Das Ende der Broschüre widmet sich der Präsentation der vielen Publikationen, die während des Projekts entwickelt wurden. Hier findet sich jeweils eine kurze Zusammenfassung der Publikation, einen Blick in die Publikation, sowie der Link zu der Publikation auf der EUKI-Webseite.

Download PDF

From Action to Impact – BEACON Final Brochure (EN)

Projekt

Bridging European and Local Climate Action (BEACON)