Lokale Bauernmärkte in Sizilien

Das EUKI-Projekt Frutti per la Biosfera veranstaltete Bauernmärkte mit Schulkindern in Sizilien, um lokale und saisonale Ernährung zu fördern.

Bauernhofbesuche mit Frutti per la Biosfera

Schüler des EUKI-Projekts Frutti per la Biosfera in Sizilien besuchten zwei Bauernhöfe und ein kleines Museum, um mehr über regionale Ernährung zu erfahren.

Junge mit gelber Jacke und roter Kappe steht vor Landschaft des Ätnas und spricht in die Kamera

Projektvideo: Frutti per la Biosfera

Frutti per la Biosfera bildet sizilianische Schüler durch praktische Aktivitäten wie Gartenprojekte und Besuche von Bauernhöfen aus. Das Video zeigt den Besuch eines ökologischen Bauernhofs in Bronte.

CO2-neutrales Gemüse aus sizilianischen Schulgärten

Schulklassen am Ätna haben die zweite Phase des Projekts Frutti per la Biosfera eröffnet und eigenes Gemüse im Schulgarten gepflanzt.

Projektvideo: Boschi per la Biosfera in Sizilien

Sizilianische Schulkinder pflanzten im Rahmen des Projekts „Boschi per la Biosfera – Wälder für die Biosphäre“ 2.497 Bäume.

Ziel dieser Studie ist es, zu zeigen, wie Italien seine Verkehrsemissionen durch ein breites Spektrum europäischer und nationaler Maßnahmen senken kann.

Alpine Klimavisionen verwirklichen

Newsmeldung



Alpine Klimavisionen verwirklichen

Vom 7. bis 9. November fand in Innsbruck (Österreich) die Konferenz „Lassen wir Klimavisionen Wirklichkeit werden!“ statt. Auf der Konferenz kamen lokale Akteure aus sieben Alpenländern zusammen, um Ideen für gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen zu diskutieren. Die Initiatoren der Konferenz versprechen sich von der Veranstaltung eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung der Alpenanrainer bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in den Gebirgsregionen. Zur Stärkung der Kooperation wurde auf der Konferenz die „Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen (ALPACA)“ ins Leben gerufen.


Personengruppe hinter ALPACA-Banner

Auf der Konferenz in Innsbruck fiel der Startschuss für die „Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen (ALPACA)“. Foto: CIPRA

An der zweitägigen Konferenz in der Hauptstadt der österreichischen Region Tirol nahmen zahlreiche Vertreter aus Österreich, Frankreich, Italien, Deutschland, Slowenien, der Schweiz und Liechtenstein teil. Die Idee: Gemeinsam können die Alpenanrainer im Klimaschutz mehr erreichen als alleine. So sollen die Kooperationsstrukturen und -netzwerke, die in den Alpenländern bereits auf kommunaler Ebene bestehen, verstärkt dazu genutzt werden, um den Klimaschutz auf lokaler Ebene zu fördern.

In diesem Zusammenhang wurden konkrete Vorschläge skizziert. So empfahl Lučka Kajfež Bogataj, Professor für Klimatologie an der Universität Ljubljana, gemeinsam gezielt nach Synergien zwischen Klimaanpassungs- und Klimaminderungsmaßnahmen zu suchen, beispielsweise im Bereich der ökologischen Infrastruktur.

Personen vor Bergpanorama

Im Rahmen der Konferenz wurden erfolgreiche Praxisbeispiele besucht, darunter die Schule in Neuarzl. (C)CIPRA

Start der ALPACA-Partnerschaft

Die auf der Konferenz ins Leben gerufene „Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen (ALPACA)“ soll Städte, Gemeinden und lokale Akteure bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen unterstützen. Die ALPACA wurde von der Alpenkonvention initiiert und auf der Alpenkonferenz 2016 von den Vertragsparteien beschlossen. Die Projektpartner hoffen, dass die Ergebnisse ihrer Initiativen auch in anderen europäischen Gebirgsregionen wie den Karpaten, dem Apennin oder den Pyrenäen aufgegriffen und angewendet werden können.

Organisiert wurde die Konferenz von den internationalen Netzwerken CIPRA International, „Allianz in den Alpen“ und „Alpenstadt des Jahres“. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen“, das von der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) gefördert wird.

Mit Obst und Gemüse gegen den Klimawandel

Das neue EUKI-Projekt Frutti per la Biosfera setzt sich für Umweltbildung, Klimaschutz und regionale und saisonale Ernährung in Sizilien ein.

Frutti per la Biosfera – Früchte für die Biosphäre

Das Projekt befasst sich mit der wichtigen Rolle der Ernährung für den Klimaschutz. Es wirbt für vegetarische, saisonale, regionale und biologische Nahrungsmittel durch Umweltbildung in der Schule und unterstützt außerdem Bauern bei der lokalen Vermarktung ihrer Produkte.

Wald vor dem Vulkan Ätna auf Sizilien

Boschi per la Biosfera – Wälder für die Biosphäre

Mit „Boschi per la Biosfera“ werden lokale Schulkinder ausgebildet und ermutigt, sich direkt an Aufforstungsbemühungen zu beteiligen. Dieses 6-monatige Projekt erstreckt sich auf 110 Grundschulklassen, insgesamt etwa 2.200 Kinder, rund um den Ätna.