Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu Bewusstseinsbildung, Energie, Mobilität, klimafreundliche Finanzierung, Gebäudesektor und Kommunen sowie Landwirtschaft, Boden und Wald.

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Klima- und Energiestipendium für Journalisten aus Mittel- und Osteuropa

Das Deutsch-Mittelosteuropäische Journalistenstipendium bietet Journalisten aus Deutschland und neun mittelosteuropäischen Ländern die Möglichkeit, zwei Wochen in einem anderen Land zu arbeiten und über Klima- und Energiefragen zu berichten. Ziel des Projekts ist der Aufbau und die Ausweitung eines einzigartigen Journalistennetzwerks zu internationalen Themen, Klima- und Energiefragen.

Die lettische baltische Energieeffizienzfazilität (LABEEF) wurde gegründet, um die tiefgreifende Renovierung des lettischen Wohnungssektors zu ermöglichen.

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Briefing: Reporting Greenhouse Gas Emissions from Organic Soils in the European Union: Challenges and Opportunities (Englisch)

Das Briefing erläutert die Bedeutung von Treibhausgasemissionen aus organischen Böden, beschreibt die aktuellen politischen Rahmenbedingungen, diskutiert Schwachstellen in den nationalen Inventarvorlagen der EU-Länder und gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Berichterstattung. Die Publikation entstand im Rahmen eines EUKI-Projekts zur Paludikultur.

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INVESTIGATE – Verbesserung der nationalen Treibhausgasinventare für organische Böden und Minderungspotential

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INVESTIGATE – Verbesserung der nationalen Treibhausgasinventare für organische Böden und Minderungspotential

INVESTIGATE – Verbesserung der nationalen Treibhausgasinventare für organische Böden und Minderungspotential

Ein neu gebildetes Konsortium relevanter europäische Partner aus Forschungs- und Durchführungsinstitutionen und Netzwerke und Kapazitäten für den Wissenstransfer sollen zur Verbesserung der nationalen Treibhausgasinventare für organische Böden in verschiedenen europäischen Ländern führen.


Inhalte und Maßnahmen

INVESTIGATE wird ein Konsortium relevanter europäische Partner aus Forschungs- und Durchführungsinstitutionen bilden und Netzwerke und Kapazitäten für den Wissenstransfer aufbauen. Dies soll zur Verbesserung der nationalen Treibhausgasinventare für organische Böden in verschiedenen europäischen Ländern führen, denn THG-Minderungspotenziale aus entwässerten organischen Böden werden bislang wenig wahrgenommen.
INVESTIGATE wird sich mit wissenschaftlichen und technischen Fragen im Zusammenhang mit der Inventarisierung von Treibhausgasemissionen befassen. Zusätzlich wird die Integration und Anwendung innovativer Ergebnisse und neuer Technologien in den nationalen Treibhausgasinventaren vorbereitet. Das Projekt wird den Austausch von Fachwissen und den grenzüberschreitenden Dialog zwischen den Meldestellen des UN-Klimasektors und führenden Wissenschaftlern im Bereich der Torfmoore innerhalb und zwischen strategisch ausgewählten EU-Ländern verbessern. Die Zusammenarbeit in Bezug auf die Treibhausgasbilanzierung und die Verringerung der Emissionen aus der Wiedervernässung wird in der gesamten EU gefördert.


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Quelle: pixabay.com


Hintergrund

Organische Böden (einschließlich Moore) auf nur 3% der globalen Landfläche binden mehr Kohlenstoff als die gesamte Waldbiomasse. Wenn diese Böden entwässert werden, wird das organische Bodenmaterial oxidiert und als Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt. In Europawurden bereits ca. 275.000 km² organische Böden entwässert. Die Europäische Union (EU) ist nach Indonesien für die größten Torfemissionen weltweit verantwortlich. In den nordischen und baltischen Staaten machen entwässerte Moore 25% aller nationalen anthropogenen Emissionen aus. Trotz dieser Bedeutung werden organische Böden in den Nationalen Inventareinträgen (National Inventory Submissions, NIS) nur unzureichend ausgewiesen, insbesondere aufgrund großer Unsicherheiten in Bezug auf die Daten der Aktivität (Fläche) und unzureichender oder nicht verfügbarer Emissionsfaktoren, insbesondere spezifischer Minderungsmaßnahmen. Darüber hinaus bleiben organische Bodenemissionen in der Klimapolitik unerkannt, wenn der Landsektor undifferenziert berücksichtigt wird. Die getrennte Erfassung der landwirtschaftlichen Emissionen in den Sektoren „Landwirtschaft“ und „Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft“ (LULUCF) verschleiert, dass die CO2 – Emissionen aus organischen Böden, d.h. aus einem geringen Teil der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche, gleich groß sind wie CH4-Emissionen aus allen Tierhaltungs- und N2O-Emissionen der landwirtschaftlichen Düngung.


Projektdaten

Stand: März 2019

Länder: Dänemark, Deutschland, Finnland, Lettland, Rumänien

Projektdauer: 11/17 - 10/18

Fördersumme: 116.002 €

Zielgruppen: Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, Regierungen

Durchführende Organisation:
DUENE - partner in the Greifswald Mire Centre

Projektpartner:
Latvian State Forest Research Institute

Webseite: greifswaldmoor.de/glob...


EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Radfahren als ein Element der städtischen Klimaschutzpolitik

Das Projekt ist abgeschlossen. Es entwickelte Strategien für fünf europäische Städte, um den urbanen Radverkehr und damit auch den Klimaschutz auf lokaler Ebene zu stärken.

Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen

Dieses Projekt wird die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Steigerung der klimapolitischen Ziele in CEE-Ländern, in denen die diese traditionell schwierig umzusetzen war, verstärken. Die Partner werden die Notwendigkeit einer Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und dessen Vorteile auf allen Ebenen des politischen Prozesses sichtbarer machen und sich für eine langfristige Lösung des Problems in der Region MOE einzusetzen.

Paludikultur im Baltikum – Potenziale und Kapazitäten für den Klimaschutz durch produktive Nutzung von wiedervernässten Torfmooren

Das Projekt wird die Hindernisse für die Umsetzung einer klimafreundlichen Moorkultur in den baltischen Ländern angehen, indem die Machbarkeit der Nutzung trockengelegter Torfmoore in der Paludikultur nach der Wiederbefeuchtung untersucht wird, um fossile Ressourcen zu ersetzen, z.B. Torfmoose als Gartenbausubstrate oder Schilf als Brennstoff auf neu entwickelten Märkten für Produkte in der EU.

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Klima-Energie-Fellowship für Journalisten

Das Climate-Energy-Stipendium ermöglicht den teilnehmenden Journalistinnen und Journalisten einen tiefen und detaillierten Einblick in die jeweiligen Themen und bietet die Möglichkeit, international zu arbeiten und sich zu spezialisieren.

Interview: Wiedervernässung von Mooren zur Verringerung des THG-Ausstoßes

Martti Mandel vom estnischen Landwirtschaftsministerium über Paludikultur und wiedervernässte Moore in Estland und im Baltikum.

Studienreise: Was man von der deutschen Energiewende lernen kann?

„Was kann man von der deutschen Energiewende lernen“ war die Leitfrage für eine Studienreise lettischer Beamter nach Berlin im Oktober 2018. Das Video fasst den Besuch zusammen. Die Reise war Teil des EUKI-Projekts „Die Energiewende in Mittel- und Osteuropa beschleunigen und von den deutschen Erfahrungen lernen“ mit dem CEE Bankwatch Network.