Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu Bewusstseinsbildung, Energie, Mobilität, Klimapolitik, klimafreundlicher Finanzierung, nachhaltigem Wirtschaften, Gebäudesektor und Kommunen sowie Landwirtschaft, Boden und Wald.

Entlastung für Verkehr und Umwelt

Das EUKI-Projekt Cycleurban+ fördert das Fahrrad als wichtigstes Transportmittel in Tschechien, der Slowakei und weiteren EU-Ländern. Seit Dezember pilotiert es den Verleih von Lastenrädern in drei europäischen Städten.

EmpowerClimate

„EmpowerClimate“ reduziert die Treibhausgasemissionen von drei tschechischen und drei slowakischen Kommunen durch die Ausbildung von Energiemanagern, den Einsatz von Klima- und Energiemanagementsystemen und den Aufbau eines Expertennetzwerks.

ClimArchiNet – Netzwerk für Klimaschutz-Architekt*innen

Das Projekt „ClimArchiNet“ bringt Akteure im Bau- und Gebäudesektor zusammen, um Barrieren zur Nachhaltigkeit ausfindig zu machen. In der Arbeit in Workshops und Konferenzen werden Lösungen unter anderem auch zu innovativem Design erarbeitet.

EUKI-Interview: Architects for Future

Wir haben mit Lubica Simkovicova gesprochen. Sie leitet das erste EUKI-Projekt, das sich speziell an Architekt*innen richtet. „ClimArchiNet“ vermittelt eine neue Herangehensweise an die Bauplanung in Tschechien und der Slowakei.

Die JournalistInnen des Stipendium treffen sich zur Konferenz in Berlin.

Klima- und Energiestipendien für Journalist*innen in Europa

Das Projekt „Klima- und Energiestipendien für Journalist*innen in Europa “ baut ein Netzwerk von interessierten Journalistinnen und Journalisten aus Europa und verbindet sie über Landesgrenzen hinweg. Diese lernen während den Konferenzen und Workshops über die Besonderheiten der Berichterstattung über Klima und Energie.

Bericht über Maßstäbe für den gerechten Übergang in EU Mitgliedsstaaten basierend auf Plänen zum Kohleausstieg in Spanien, Kanada, und Deutschland. Die Empfehlungen beziehen sich auf Fragen über Arbeitslosigkeit und Arbeitswechsel der Kohlerarbeiter.

Improving climate and sustainability corporate disclosure policies to enable sustainable finance


Verbesserte Berichterstattung von Klima- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Unternehmen, um nachhaltige Finanzierungen zu ermöglichen (Englisch)

Dieser Bericht von Frank Bold bewertet Klima- und Umweltangaben von 303 Unternehmen aus Süd-, Mittel- und Osteuropa, die im Jahr 2020 gemäß der EU-Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (EU NFRD) veröffentlicht wurden.

Ziel dieser Untersuchung ist es, Unternehmen sowie politische Entscheidungsträger und Aufsichtsbehörden bei der Umsetzung der EU NFRD zu unterstützen und die Diskussion um die gesetzlichen Änderungen und die Standardisierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu untermauern.

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Verbesserte Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen

See No Evil


See No Evil – Wie ein Mangel an Transparenz den grünen Aufschwung nach der Pandemie verhindern könnte (Englisch)

Im Mai 2020 kündigte der Europäische Rat an, den Mitgliedstaaten außerordentliche Mittel in Höhe von 750 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen, um die wirtschaftliche Erholung der EU nach der Corona-Pandemie zu unterstützen. Es wurde angekündigt, dass der größte Teil dieses Konjunkturpakets, das als „NextGenerationEU“ bekannt ist, über die Recovery and Resilience Facility (RRF) verteilt wird. Diese 671 Milliarden Euro an finanzieller Unterstützung für Reformen und Investitionen in grüne und digitale Bereiche sollen eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung gewährleisten. In diesem Bericht untersucht EUKI-Partner CEE Bankwatch, inwieweit das Konjunkturprogramm die Gefahr birgt, als „trojanisches Pferd“ zur Finanzierung nicht nachhaltiger Projekte missbraucht zu werden.

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Klimaschutz durch naturbasierte-Lösungen im städtischen Polen: Die Nutzung von Wissen und Erfahrungen für klimaresiliente Städte (Climate NBS Polska)

Journalistenstipendien zu Klima- und Energiefragen: Aus eins mach drei

Projektnews



Journalistenstipendien zu Klima- und Energiefragen: Aus eins mach drei

von Anselm Bareis und Oliver Hölcke, GIZ/EUKI

Seit 2017 gibt International Journalist Programmes (IJP) im Rahmen der EUKI-Finanzierung Journalist*innen die Möglichkeit, sich mit Klima- und Energiethemen zu beschäftigen und international zu arbeiten. Aus dem einen Programm „Climate-Energy-Stipendium“ mit fünf Zielländern in Mittel- und Osteuropa wurden im laufenden EUKI-Projekt nun drei Programme. Für diese drei regional fokussierten Stipendien können sich in diesem Sommer Interessierte aus 13 Ländern bewerben. Das EUKI-Projekt hat zum einen das Ziel, die Talente und ihre Geschichten zu fördern, und will gleichzeitig ein Journalist*innen Netzwerk in Europa aufbauen.

Neue Programme, mehr Möglichkeiten

Um die Stipendiaten und ihre Themen noch persönlicher und passgenauer betreuen zu können, hat IJP das Programm in drei regionale Programme aufgeteilt: Ganz frisch dabei sind Rumänien, Bulgarien und Serbien. Sie sind Zielländer des von IJP erstmals durchgeführten Südosteuropaprogrammes. Nicht neu, aber erstmals mit einem eigenen Programm vertreten, ist Polen. Weiterhin bewerben konnten sich Interessierte aus Deutschland, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Slowenien, der Slowakei sowie den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Während ihres sechs- bis achtwöchigen Gastaufenthalts in Deutschland oder einem der mittelosteuropäischen Länder, erhalten die ausgewählten Stipendiaten detaillierte Einblicke in Klimathemen und können ihre fachlichen Kenntnisse dazu erweitern. Die Mitarbeit in einem Gastmedium und Unterstützung beim journalistischen Arbeiten durch Kooperationspartner Clean Energy Wire sorgen für Vernetzung in der Branche und den Feinschliff der Geschichten.

Rund 100 geförderte Reportagen und Multimediabeiträge haben bereits Einfluss auf die öffentliche Debatte genommen

Ein Rückblick auf die bisherigen Ergebnisse der beiden EUKI-Projekte verspricht, dass die Erweiterung der Programme für noch mehr Einfluss in der Berichterstattung zum Klimawandel und verwandten Themen sorgen wird. Insbesondere in den neuen Projektzielländern Rumänien, Bulgarien und Serbien beginnen Klimathemen, die insbesondere von einer jungen Generation Journalist*innen behandelt werden langsam aber sicher ihren Weg in den öffentlichen Mainstream zu finden.
Größere Erfolge konnten im Projektrahmen bisher unter anderem in Tschechien und Ungarn gefeiert werden: Der Alumnus Nagy Gerely beispielsweise wurde mit einem Preis für die beste Energieberichterstattung 2018 in Ungarn ausgezeichnet. Die SZ-Redakteurin Viktoria Großmann, Ex-Stipendiatin in Tschechien, wurde für 2019/2020 in den Beirat des deutsch-tschechischen Gesprächsforums berufen. Damit das Gelernte auch weitergetragen wird, haben die geförderten Journalist*innen die Möglichkeit, sich einmal jährlich mit den Absolvent*innen aus den ehemaligen Jahrgängen und Expert*innen aus dem Klima- und Energiebereich bei einer „Global Fellows Night“ zu vernetzen. Zur fachlichen Weiterbildung unterstützen Formate wie die im Mai eingerichtete Webseminarreihe „IJP-Climate Talks“ oder das durch die EUKI geförderte „Seminar zum Konstruktiven Journalismus“.

Bewerbungen für das Südosteuropa- und das Polenprogramm sind noch bis zum 15. August 2020 möglich

Während das Bewerbungsfenster für das Deutsch-Mittelosteuropäische Journalistenprogramm 2020 bereits geschlossen ist, haben Redakteur*innen oder freie Mitarbeiter*innen, die in Polen, Rumänien, Bulgarien oder Serbien in den Bereichen Print, Radio, Online oder TV tätig sind, noch bis zum 15. August die Möglichkeit, sich auf eine Förderung zu bewerben. Das Programm von IJP bietet neben einer Deckung von Kosten für Reise und Unterkunft Auslandserfahrungen, europäische Vernetzung und eine intensive, fachliche Betreuung auf erfolgreiche Bewerbende. Details zum Stipendium und der Bewerbung sind auf der Webseite von IJP zu finden oder auf Anfrage bei officeijp.org erhältlich. Die EUKI wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg und freut sich auf neue, schöne Vernetzungsgeschichten im Sinne des europäischen Klimaschutzes.

  • IJP bursary programme group picture
  • IJP exchange to Poland
  • Field trip to Hambacher Forst
  • IJP Climate and Arts Night
  • Instagram Post
  • Field trip to Hambacher Forst

Das EUKI-Projekt „Radfahren als Element der städtischen Klimaschutzpolitik“ hat fünf nationale politische Empfehlungen und fünf städtische Strategien zum Radverkehr veröffentlicht. Die teilnehmenden Länder sind Kroatien, Estland, Griechenland, Lettland, Polen und die Slowakei.