Klimareportagen aus Mittel- und Osteuropa

Tolle Landschaften, spannende Natur – Umweltjournalismus kann begeistern. Aber er soll auch aufklären: Was passiert mit unserem Klima? Das hat die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) mit einem Stipendium für Journalisten gefördert.

Klima- und Energiestipendium für Journalisten aus Mittel- und Osteuropa

Das Deutsch-Mittelosteuropäische Journalistenstipendium bietet Journalisten aus Deutschland und neun mittelosteuropäischen Ländern die Möglichkeit, zwei Wochen in einem anderen Land zu arbeiten und über Klima- und Energiefragen zu berichten. Ziel des Projekts ist der Aufbau und die Ausweitung eines einzigartigen Journalistennetzwerks zu internationalen Themen, Klima- und Energiefragen.

Trainingskonzept zur Stärkung des Capacity Buildings

Anfang September kamen im slowenischen Maribor Vertreterinnen und Vertreter des Projekts „Municipal Energy Management (MEM)“ zusammen. Bei diesem zweiten Projekt-Meeting diskutierten die Mitglieder des Projektkonsortiums über den ersten Entwurf eines Trainingskonzepts, der im Rahmen des kommunalen Energiemanagements eine Stärkung des Capacity-Buildings vorsieht.

Klimavisionen verwirklichen

Vom 7. bis 9. November fand in Innsbruck (Österreich) die Konferenz „Lassen wir Klimavisionen Wirklichkeit werden!“ statt. Auf der Konferenz kamen lokale Akteure aus sieben Alpenländern zusammen, um Ideen für gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen zu diskutieren. Die Initiatoren der Konferenz versprechen sich von der Veranstaltung eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung der Alpenanrainer bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in den Gebirgsregionen. Zur Stärkung der Kooperation wurde auf der Konferenz die „Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen (ALPACA)“ ins Leben gerufen.

InventAir: Bestandsaufnahme zur Energiearmut und Unterstützung der Luftreinhaltung in Osteuropa

Das Projekt befasst sich mit den zahlreichen Auswirkungen von Energiearmut auf Umwelt und Klima und strebt die Entwicklung und Umsetzung von Strategien an, die auf eine Beseitigung der Energiearmut und die Reinhaltung der Luft in Osteuropa gerichtet sind. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, auf lokaler, nationaler und EU-Ebene Politiken und Maßnahmen zu gestalten, mit denen das Problem der Energiearmut und der Luftreinhaltung erfolgreich angegangen werden kann. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, die Allgemeinheit für den Zusammenhang zwischen ineffizienten Heizpraktiken, wie sie in einem von Energiearmut geprägten Umfeld zu beobachten sind, und einer ausgeprägten Luftverschmutzung zu sensibilisieren.

Kommunales Energiemanagement

Im Rahmen dieses Projekts intensivieren die beteiligten europäischen Energie- und Klimaschutzagenturen den grenzüberschreitenden Dialog und Austausch von Wissen und Erfahrungen zum kommunalen Energiemanagement.

Konferenz „Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen“

Regionale, nationale und transnationale Netzwerke, Dachorganisationen und andere Kooperationsstrukturen auf dem Gebiet des Klimaschutzes und der Energieeffizienz bündeln ihre Kräfte, um künftig enger zusammenzuarbeiten und Kommunen und Lokalregierungen im Alpenraum besser bei der Minderung des Treibhausgasausstoßes zu unterstützen.

Hotel in den Alpen

Energiemanagement in Alpenhotels

Die von der Europäischen Klimaschutzinitiative geförderte Konferenz „Energiemanagement in Alpenhotels“ hat Hoteliers in den Alpen dazu ermutigt, Energiemanagementsysteme einzuführen, um auf dieser Grundlage systematisch Energieeinsparungen und Leistungsverbesserungen zu erzielen.

Partnerschaft der Alpenkommunen für mehr Klimaschutz auf der COP 23 vorgestellt

Die Klimaerwärmung im Alpenraum ist für die dort lebenden Menschen täglich spürbar. Deshalb entwickeln engagierte Städte und Gemeinden im Alpenraum sowie ihre Verbände derzeit eine alpenweite Partnerschaft für mehr Klimaschutz. Diese Initiative von CIPRA International, Allianz in den Alpen und Alpenstadt des Jahres wurde am 6. November 2017 im Deutschen Pavillon auf der COP 23 in Bonn vorgestellt. Daran nahm der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth teil.