Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu den Themen Bewusstseinsbildung, Energie, Klimapolitik, nachhaltiges Wirtschaften, Gebäudesektor und Kommunen sowie Landwirtschaft, Boden und Wald.

Eine Datenbank trägt Früchte

Das EUKI-Projekt „EU-Mittel zur Klimaneutralität lenken“ sprach 98 Entscheidungsträger*innen und Interessenvertreter*innen in 8 teilnehmenden Ländern Empfehlungen für die klimafreundliche Verwendung von insgesamt 240 Milliarden Euro aus. Durch die Analyse von 58 Best Practices aus 8 Ländern formulierte das Team außerdem politische Empfehlungen, die über 75 Millionen Menschen erreichten.

Die Alpen-Adria-Allianz für klimafreundlichen Verkehr hat sich geformt

Innerhalb von 2 Jahren hat das EUKI-Projekt „Alpen-Adria-Allianz für klimafreundlichen Verkehr“ ein Netzwerk von 285 Stakeholdern aufgebaut. Gemeinsam haben sie die AaCTA-Toolbox entwickelt, die es lokalen Regierungen in den vier Regionen Steiermark, Kroatische Adria, Slowenien und Montenegro ermöglicht, die Standorte von E-Ladestationen zu optimieren. Die Datenbanken der Toolbox werden auf 3 weitere Regionen in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Nordmazedonien ausgeweitet. Ihre Best-Practice-Broschüre enthält 22 Beispiele, die eine erfolgreiche Dekarbonisierung des Straßenverkehrs in Österreich, Kroatien und Slowenien beschreiben.

blank

Wohin gehen EU-Gelder?

Das EUKI-Projekt “EU-Mittel zur Klimaneutralität lenken“ betreibt eine interaktive Datenbank, in der nur Projektbeispiele aus Mitteleuropa aufgelistet werden, die effizienten Klimaschutz betreiben. Bereits mehr als 25 Einträge zeigen, wo Geld investiert wird, das die Energiewende voranbringt. Schon in den ersten zehn Monaten hat das Projekt 56 Millionen Interessierte sowie handelnde Politiker*innen in 8 Zielländern erreicht. Durch die wachsende Transparenz können EU-Mittel effizienter verteilt und zu klimawirksamen Vorhaben gelenkt werden.

Das EUKI-Projekt Solar Adria beschreibt verschiedene Modelle und Methoden zur solaren Potenzialkartierung in Gemeinden der Adriaregion.

Feasibility Studies for Installing Photovoltaic Power Plants on Municipality Buildings


Machbarkeitsstudien für die Installation von Photovoltaik-Kraftwerken auf kommunalen Gebäuden (englisch)

Das EUKI-Projekt Solar Adria beschleunigt die Entwicklung der Solarenergie in Städten der Adriaregion. Die Ziele des Projekts sind es, auf kommunaler Ebene zu erforschen, wie Interessenvertreter*innen die Energiewende durch die Entwicklung von Solarenergie wahrnehmen und durch den Ausbau der Solarenergie zur Energiewende beitragen. Dazu erstellt es Solarpotential-Karten für Zielgemeinden und schafft eine Verbindungsplattform, die interessierte Investor*innen mit den Gemeindeverwaltungen und anderen Zielgruppen verbindet.

Im Rahmen des Projekts werden jeweils zwei Solarprojekte in zwei Pilotgemeinden umgesetzt, für die technische und ökonomische Informationen von Solar Adria bereitgestellt wurden. Dazu führte die Durchführungsorganisation „Energy Institute Hrvoje Požar“ vier Machbarkeitsstudien für Photovoltaik-Kraftwerke in Starigrad in Kroatien und Koper in Slowenien durch.

Machbarkeitsstudie Starigrad Opcina
Machbarkeitsstudie Starigrad Vrtic
Machbarkeitsstudie Koper Burja
Machbarkeitsstudie Koper Bertoki

Solar Adria

Educational Tools To Approach Food Sustainability: Handbook


Pädagoische Hilfsmittel für eine nachhaltige Ernährung: Handbuch für Escape Room Aktivität (englisch)

Da die Nahrungsmittelproduktion bis zu 37 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht, kommt der Veränderung der individuellen Ernährungsgewohnheiten bei der Bekämpfung des Klimawandels eine entscheidende Rolle zu.

In ihrem Handbuch „Educational Tools To Approach Food Sustainability – Escape Room” hat das EUKI-Projekt Klimaschutz auf den Tisch bringen einen Leitfaden zusammengestellt, der Pädagog*innen, Organisationen und Regierungsstellen als Inspiration dienen soll, den Zusammenhang zwischen unseren Ernährungsgewohnheiten und dem Klimawandel in einem formalen, nicht-formalen oder informellen Rahmen auf pädagogische und interaktive Weise zu behandeln.

Download PDF [Englisch]

Klimaschutz auf den Tisch bringen

Educational Tools To Approach Food Sustainability: Toolkit


Pädagoische Hilfsmittel für eine nachhaltige Ernährung: Toolkit (englisch)

Da die Nahrungsmittelproduktion bis zu 37 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht, kommt der Veränderung der individuellen Ernährungsgewohnheiten bei der Bekämpfung des Klimawandels eine entscheidende Rolle zu.

In ihrem Toolkit „Educational Tools To Approach Food Sustainability – Toolkit of Activities” hat das EUKI-Projekt Klimaschutz auf den Tisch bringen Aktivitäten zusammengestellt, mit welchen Pädagog*innen, Organisationen und Regierungsstellen den Zusammenhang zwischen unseren Ernährungsgewohnheiten und dem Klimawandel in einem formalen, nicht-formalen oder informellen Rahmen auf pädagogische und interaktive Weise vermitteln können.

Download PDF [Englisch]

Klimaschutz auf den Tisch bringen

Business models, administrative requirements and financing sources for the development of integrated solar systems


Geschäftsmodelle, administrative Anforderungen und Finanzierungsquellen für die Entwicklung integrierter Solarsysteme (englisch)

Solaranlagen sind in Slowenien und Kroatien besonders interessant, da beide Länder auf ihrem Territorium eine durchschnittliche bis hohe Sonneneinstrahlung aufweisen. Solarkraftwerke machen schnelle Fortschritte auf dem Markt für erneuerbare Energien beider Länder, da sie immer kommerzieller werden und nationale Gesetze und Vorschriften den Markt unterstützen.

Dieser Bericht von „Zelena Energetska Zadruga“, der im Rahmen des EUKI-Projekts „Solar Adria“ geschrieben wurde, stellt die Beschreibungen verfügbarer Geschäftsmodelle für integrierte Solarsysteme (für öffentliche und private Interessengruppen) bereit und vergleicht die verschiedenen Modelle. Es bietet zudem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Projektentwicklung (einschließlich administrativer Schritte). Die Publikation listet aktuell geltende Gesetze und Vorschriften sowie verfügbare Finanzierungsquellen für verschiedene Geschäftsmodelle auf.

Wer sind die Endnutzer dieses Dienstes?

  • Bürger und Unternehmen (Privat)
  • Gemeinden (Öffentlich)

Download PDF [Englisch]

Solar Adria

Verbesserung der C-Bilanz in Biobetrieben

Verbesserung der C-Bilanz in Biobetrieben

Verbreitung von Fachwissen in landwirtschaftlichen Betrieben in Slowenien und Serbien, um eine verbesserte Kohlenstoffbindung zu erreichen.


Hintergrund

Die Landwirtschaft ist ein Treiber des Klimawandels, aber auch einer der am stärksten davon betroffenen Sektoren. Temperatur- und Niederschlagsveränderungen sowie Wetterextreme beeinflussen Ernteerträge und die Produktivität der Viehbestände. Neben verkürzten Vegetationsperioden und Wasserknappheit sind dies nur einige der negativen Auswirkungen in den Zielländern. Gleichzeitig können landwirtschaftliche Betriebe einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen leisten. Zum Beispiel können eine optimierte Landbewirtschaftung und verbesserte Böden für die Bindung von CO2 im Humus sorgen und damit die Treibhausgasemissionen verringern.

Verbesserung der C-Bilanz in Biobetrieben

Verbesserung der C-Bilanz in Biobetrieben © Naturland e.V.


Projekt

Das Projektteam zielt darauf ab, vorhandenes Wissen zu erweitern und praktische Erfahrungen zu ermöglichen, die erforderlich sind, um die Anbaumethoden auf eine größere Kohlenstoffbindung auszurichten. Es richtet sich an Landwirt*innen, landwirtschaftliche Berater*innen und eine Vielzahl von Akteuren, die an verschiedenen Stufen der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette beteiligt sind – wie zum Beispiel Händler, Logistikanbieter und Einzelhandelsmanager*innen. Das Projektteam führt sechs Feldversuche durch und wertet die dabei gesammelten Daten aus. Ziel der Versuche ist auch, gelungene Verfahren für den Humusaufbau zu ermitteln – zum Beispiel durch Leguminosen, Agroforstwirtschaft, Luzerne und Klee – und diese zu verbreiten. Darüber hinaus bietet das Team Schulungen für Mitglieder der Zielgruppe an, in denen sie ihr Wissen über Methoden und Techniken zur verbesserten Kohlenstoffbindung, insbesondere auf viehlosen Betrieben, erweitern können. Zusätzlich bieten zwei Videos, die in die Schulungsplattform von Naturland integriert sind und mehrere Artikel in landwirtschaftlichen Fachzeitschriften Informationen zur Kohlenstoffbindung, die auch Menschen außerhalb der Zielgruppe erreichen.


Projektdaten

Stand: April 2022

Länder: Serbien, Slowenien

Projektdauer: 09/21 - 12/23

Fördersumme: 117.999 €

Zielgruppen: Experten, Forschungseinrichtungen, Regionale Entscheidungsträger

Durchführende Organisation:
Naturland e.V.

Projektpartner: Institut für Feld- und Gemüsekulturen, Landwirtschaftliches Institut von Slowenien


Ansprechpartner

Frau Franziska Weißörtel

Organisation:
Naturland e.V.

Adresse:
Kleinhaderner Weg 1,

82166 Gräfelfing

Germany

Email:
naturlandnaturland.de


EUKI

Das Projekt ist Teil der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

EU-Mittel zur Klimaneutralität lenken

Sicherstellen, dass Partnerschaftsvereinbarungen über EU-Fonds (PAs) und nationale Aufbau- und Resilienzpläne (NRRPs) die erfolgreiche Umsetzung des Europäischen Grünen Deals in Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Polen und Lettland fördern.