Themen

Die EUKI-Projekte arbeiten zu den Themen Bewusstseinsbildung, Energie, Klimapolitik, nachhaltiges Wirtschaften, Gebäudesektor und Kommunen sowie Landwirtschaft, Boden und Wald.

“Think European – Act Local”: Drei EU Ratspräsidentschaften, sechs Städte und viele Ideen für den Klimaschutz

Das neue EUKI Projekt “Three4Climate” verbindet the EU-Ratspräsidentschaften von Deutschland, Portugal und Slowenien. Die sechs Partnerstädte aus den drei Ländern haben ihre Erwartungen und geplanten Klimaschutzaktivitäten mit uns geteilt.

Protesters on rally

Über 40 % hinaus – Climate Leader in Europa?

Das Projekt erfasst und analysiert die Bemühungen der EU-Mitgliedsstaaten und anderer beteiligter Akteure, eine Kohlendioxidreduzierung herbeizuführen, die über die EU-Klimaziele für 2030 hinausgeht.

Drei Präsidentschaften für das Klima: Think European – Act Local

Das Projekt Drei Präsidentschaften für das Klima: Europäisch denken – auf lokaler Ebene handeln (Three4Climate) zielt auf die Förderung einer vielseitigen und mehrstufigen Zusammenarbeit bei Klimamaßnahmen ab.

Verbesserte Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen

Investoren und Banken benötigen klare, übersichtliche und miteinander vergleichbare Daten, damit sie ihre Anlagestrategien anpassen und sicher sein können, dass sie tatsächlich in nachhaltige Vermögenswerte investieren.

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Blicke über den Tellerrand

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) förderte 9 Redakteurinnen mit einem Stipendium. Heraus kamen 41 spannende Beiträge.

Roadmaps für den Austausch von Holzöfen folgen dem Ziel, Energiearmut zu lindern und schädliche Emissionen der Holz- und Kohleverbrennung zu verringern.

Kommunales Energiemanagement in Bulgarien

Newsmeldung



Kommunales Energiemanagement in Bulgarien

Gebäude sind für 40 Prozent des EU-weiten Energieverbrauchs verantwortlich. Ein Projekt der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) hat sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen öffentlicher Gebäude nachhaltig zu verringern. Auf regelmäßigen Treffen tauschen die Projektpartner aus Bulgarien, Deutschland, Litauen und Slowenien Wissen und Erfahrungen zu den Themen Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in Gebäuden aus. Das dritte Treffen des Projekts „Kommunales Energiemanagement” fand am 26. und 27. März 2019 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia statt.


Das Programm der zweitägigen Veranstaltung bestand aus Diskussionsrunden und Exkursionen. Eingeladen hatte die Energieagentur SOFENA dazu in die Universität für Architektur, Bauingenieurwesen und Geodäsie.

Vor Ort diskutierten die Teilnehmenden beispielsweise über organisatorische Maßnahmen und finanzielle Modelle für kommunales Energiemanagement. Als organisatorische Maßnahmen schlägt das Projekt die Anstellung von Energiemanagern und fachlichen Experten in kommunalen Verwaltungen vor. Bisher fehlen häufig Fachkräfte und die Kompetenzen sind auf verschiedene Abteilungen verteilt.

7 Personen (4 Frauen, 3 Männer) stehen in Raum. An der Wand im Hintergrund hängen technische Zeichnungen. Im Vordergrund ist ein Schreibtisch zu sehen.

Gruppenbild am Trainingszentrum für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien der Universität für Architektur, Bauingenieurwesen und Geodäsie. Foto: SOFENA

Auch die erfolgreichen Trainingsprogramme des Projekts kamen zur Sprache. In diesem Rahmen werden beispielsweise Verwaltungsangestellte und kommunale Entscheidungsträger ausgebildet. Sie richten sich aber auch an Gebäudenutzende wie Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeisterinnen und Hausmeister sowie an Kinder. Themen der Trainings sind unter anderem Energiemanagement in Gebäuden, Energy Audits, Energiestandards sowie Vorgaben zur Energieeffizienz.

Exkursion in Kindergarten

Exkursionen am zweiten Tag des Projekttreffens führten die Teilnehmenden in vier kommunale Gebäude in Sofia, Elin Pelin und Novi Han. Sie besuchten einen Kindergarten, eine Schule, ein klinisches Zentrum und ein Gemeindegebäude. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich mit Verantwortlichen zu Problemen und Lösungen austauschen.

Im Vordergrund ein Spielplatz. Dahinter ein gelb gestrichener Kindergarten zwischen Bäumen. Im Hintergrund ein Plattenbau.

Ein Beispiel für Energieeinsparungspotenziale bietet der besuchte Kindergarten. Dessen Energieverbrauch war in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Auch bei der Wärmezufuhr gibt es Probleme. Das alte Kindergartengebäude und das angeschlossene neue Schwimmbad werden von der Gas-Öl-Heizung nicht gleichmäßig beheizt, was zu Temperaturschwankungen führt. Der Kindergarten könnte durch Energiemonitoring- und ein Energiekontrollsystem sowie einem funktionierenden hydraulischen Ausgleich Energie einsparen. Eine eigene Photovoltaikanlage könnte den ökologischen Fußabdruck weiter verbessern.

10 Personen stehen in dunklem, holzvertäfeltem Raum. Im Hintergrund ist ein Wappen zu erkennen.

In Elin Pelin empfing der stellvertretende Bürgermeister Stoyan Stoyanov (2. v.r.) die Delegation. Foto: SOFENA

Im Rahmen des Projekts der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) des Bundesumweltministeriums (BMU) findet ein regelmäßiger grenzüberschreitender Dialog und Austausch der beteiligten europäischen Energie- und Klimaschutzagenturen statt. Am Projekt „Kommunales Energiemanagement“ beteiligt sind die Klimaschutzagentur Weserbergland (Deutschland), die Energieagentur Podravje (Slowenien), die Regionale Energieagentur Kaunas (Litauen) und die Energieagentur Sofia (Bulgarien). Die Europäische Klimaschutzinitiative fördert zudem weitere Projekte zur Energieeinsparung im kommunalen Bereich und in Gebäuden.

Klimareportagen aus Mittel- und Osteuropa

Tolle Landschaften, spannende Natur – Umweltjournalismus kann begeistern. Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) fördert Redakteure.

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Klima- und Energiestipendium für Journalisten aus Mittel- und Osteuropa

Das Deutsch-Mittelosteuropäische Journalistenstipendium bietet Journalisten aus Deutschland und neun mittelosteuropäischen Ländern die Möglichkeit, zwei Wochen in einem anderen Land zu arbeiten und über Klima- und Energiefragen zu berichten. Ziel des Projekts ist der Aufbau und die Ausweitung eines einzigartigen Journalistennetzwerks zu internationalen Themen, Klima- und Energiefragen.

Trainingskonzept zum Aufbau kommunaler Kapazitäten

Im slowenischen Maribor kamen Vertreterinnen und Vertreter von Energieagenturen des Projekts Kommunales Energiemanagement zusammen.