Smart Climate Cities

Das Projekt ist abgeschlossen. Mit der Schaffung einer Dialogplattform für baltische und deutsche Städte ermöglicht das Projekt die Erforschung von Strategien für nachhaltige städtische Infrastrukturen. Auf lange Sicht tragen der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Projektentwicklung zur Diskussion über und Entwicklung von langfristig umsetzbaren Konzepten für nachhaltige, klimafreundliche Smart Cities bei.

Digitalisierung Energiewende und klimaneutrale Gebäude Kommunen

Beitragsbild

Infos zum Projekt

Länder:

Deutschland, Estland, Lettland, Litauen

Dauer des Projekts:

10/19 - 02/21

Zielgruppen:

Lokale Regierungen, Zivilgesellschaft, Verbände, Privatsektor

Fördersumme:

187.302,00 €

Kontakt

Kontakt:

Benno Keppner

Durchführende Organisationen:
E-Mail:

-

Partner:
  • Kaunas University of Technology (KTU)
  • Riga Energy Agency (REA)
  • Tartu Regional Energy Agency (TREA)

Hintergrund

Einerseits tragen Städte in hohem Maß zu den weltweiten CO2-Emissionen bei, andererseits bekommen sie aber auch die Auswirkungen der steigenden Temperaturen zu spüren. In der EU werden Städte und Gemeinden daher zunehmend dazu angeregt, „smarte“ Lösungen für städtische Infrastrukturen und deren Einbindung zu entwickeln. Derzeit laufen mehrere Pilotprojekte in baltischen und deutschen Städten. Die Baltische Dialogplattform zu intelligenten Lösungen für städtische Infrastrukturen zielte darauf ab, eine Verknüpfung dieser Projekte zu erreichen und zudem weitere Städte dafür zu gewinnen, in die strategische Planung von Smart Cities zu investieren.  

Projekt

Das Projekt verfolgte zwei Ziele: Zum einen wurden durch die Verknüpfung von Pilotprojekten in Estland, Lettland, Litauen und Deutschland der Austausch und die Erkenntnisse über Smart Cities und Klimaschutz auf europäischer Ebene gefördert. Dabei ging es um den Austausch von Erfolgsmethoden aus verschiedenen Infrastrukturbereichen wie Verkehr, Wasser, Energie- und Abfallwirtschaft und die jeweilige Einbindung dieser Methoden. 

Zum anderen wurden Erkenntnisse über klimaeffiziente Verwaltungsstrukturen und Methoden zur Entwicklung von Monitoring- und Evaluierungssystemen gewonnen, die sich zur Abschwächung der Folgen des Klimawandels und für Smart Cities einsetzen lassen, um einen effizienten Klimaschutz zu fördern.

Blick auf grünes Dach; Foto: adelphi

Ergebnisse

Das auf 14 Monate angelegte Projekt umfasste verschiedene Maßnahmen. Es richtete sich an Partner in der Kommunalverwaltung im Baltikum und in Deutschland, insbesondere an Fachkräfte aus den Bereichen Digitalisierung, Umwelt und städtische Entwicklung. Auch kommunale Betriebe und Energieversorger wurden mit ins Boot geholt, da sie eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Smart-City-Lösungen spielen. 

Das Projekt umfasste vier Dialogveranstaltungen (eine in jedem Land), die Dialogunterlagen und die Projekt-Website. Auf den Dialogveranstaltungen entwickelten die Teilnehmenden Konzepte für klimafreundliche intelligente Lösungen, mit denen sich der CO2-Verbrauch von Städten durch alternative Infrastrukturen senken lässt. Die Dialogunterlagen und die Website mit konkreten Richtlinien für die Entwicklung von klimafreundlichen Smart Cities dienen zur Unterstützung der Kommunen. 

Mit dem Projekt wurde ein Beitrag zum wissenschaftlichen und politischen Diskurs über Smart Cities geleistet, wobei die Verantwortlichen noch mehr Städte dafür gewinnen wollen, sich aktiver für den Klimaschutz durch intelligente Infrastrukturen einzusetzen.

Letzte Aktualisierung: Februar 2024