Brücken bauen für den Klimaschutz

Das Projektziel besteht darin, eine Machbarkeitsstudie zu Energie- und Wasserverbräuchen sowie- Abfallproduktion in Unterkünften für Flüchtlinge zu erstellen und Ansätze für eine Reduzierung des Ressourcenverbrauchs zu identifizieren, um CO2-Emissionen zu reduzieren.

Inhalte und Maßnahmen

Das Projekt zielt auf soziale Innovation (Neubürger, Integration in den Arbeitsmarkt) in Bezug auf Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz (Energie, Wasser, Abfall) ab, um in einer visionären beruflichen Erstausbildungs- und Ausbildungssituation Fertigkeiten auszubilden und Ausbildungspfade für Flüchtlinge und Migranten aufzuzeigen, die sowohl in Herkunfts- als auch in Zielländern eingesetzt werden können. Das Projektziel besteht darin, eine Machbarkeitsstudie zu Energie- und Wasserverbräuchen sowie- Abfallproduktion in Unterkünften für Flüchtlinge zu erstellen und Ansätze für eine Reduzierung des Ressourcenverbrauchs zu identifizieren, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Basierend auf den Studienergebnissen wird ein Pilot für ein Training Lab mit dem Fokus auf interkulturellem Dialog, Ressourceneffizienz und Klimaschutz für Flüchtlinge und Neuankömmlinge in Deutschland durchgeführt. Das Training Lab soll in einem zweiten Schritt in Italien repliziert werden. Das Projekt möchte die Teilnehmer der Training Labs ermutigen, proaktiv einen selbstverantwortlichen Pool von Ideen zu entwickeln und geeignete Umsetzungsmöglichkeiten (z. B. Dienstleistungen, Wertschöpfungsketten, Kooperationen) zu identifizieren. Darüber hinaus wird ein Netzwerk unterstützender Organisationen identifiziert, um die aktives bürgerschaftliches Engagement in Deutschland und Italien zu unterstützen. Dadurch soll die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels gestärkt und Brücken zu NGOs in den Herkunftsländern gebaut werden.

Landratsamt Fürstenfeldbruck, Foto: Marianne Wagner

Hintergrund

Die asylbedingte Zuwanderung erreichte 2015 einen neuen Höhepunkt und die Integration bleibt in vielen Gastländern eine Herausforderung. Es gibt eine gesellschaftliche Notwendigkeit, Migranten Informationen darüber zu vermitteln, wie sie Bürger in den Gastländern werden können, einschließlich eines bewussten Verbrauchs von Energie – und Wasser sowie der Erzeugung von Abfällen. Dies soll durch einen interkulturellen, partizipativen Dialog auf Augenhöhe erreicht werden.

Projektdaten

Stand: Mai 2018

Länder: Deutschland, Italien

Projektdauer: 11/17 - 03/18

Fördersumme: 57.584 €

Zielgruppen: Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Landratsamt Fürstenfeldbruck

Projektpartner:
Associazione Alvise Cornaro, Berufsschule Fürstenfeldbruck, Energiebildner e.V., Fondazione E 35, Unione di Comuni del Trasimeno

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de