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Wissenschaft und Journalismus für den Klimaschutz

Stärkere Verknüpfung von Journalismus und Wissenschaft, um das öffentliche Bewusstsein für den Klimawandel in Bulgarien, Ungarn, Rumänien und Serbien zu schärfen.

Hintergrund

In vielen mittel- und osteuropäischen Ländern wird dem Thema Klimawandel im Mainstream-Diskurs kaum Beachtung geschenkt. Das führt dazu, dass die Öffentlichkeit Maßnahmen zur Vorbeugung und Eindämmung des Klimawandels oft ablehnt. Die Medien haben die Macht, das Bewusstsein zu diesem Thema zu schärfen. Doch ist die Berichterstattung über den Klimawandel oft sehr spärlich, meinungsorientiert und nicht ausreichend wissenschaftlich unterfüttert. Wissenschaftler*innen wiederum, die über das nötige Wissen zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels verfügen, wissen oft nicht, wie sie ihre Fachkenntnisse auf verständliche und zugängliche Weise kommunizieren können.

Journalistin macht Notizen

Journalistin macht Aufzeichnungen in einem Notizbuch; Bild: © pexels

Projekt

Das Projekt zielt auf eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Journalist*innen und Wissenschaftler*innen ab, damit beide Gruppen ihre Kommunikationsmöglichkeiten ausweiten und im Zuge dessen die Qualität der Berichterstattung über den Klimawandel beziehungsweise die Kommunikation im Bereich Klimaforschung verbessern können. Zunächst ermitteln die Projektmitglieder, welche Fähigkeiten in beiden Gruppen fehlen. In einem nächsten Schritt nehmen die Mitglieder an einer Reihe von Veranstaltungen teil, um dort im Rahmen von Lerngruppen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihr Know-how in Bezug auf effektive Klimakommunikation zu erweitern. In diesen Schulungen erarbeiten die Teilnehmer*innen hochwertige Inhalte wie populärwissenschaftliche Artikel und wissenschaftliche Vorträge, die anschließend von nationalen und regionalen Medien verbreitet werden. Auf dezidierten Networking-Events können sich Journalist*innen und Wissenschaftler*innen vernetzen und die Grundlage für eine Zusammenarbeit über den Projektzeitraum hinaus und damit für eine hochwertige Berichterstattung über den Klimawandel und Kommunikation im Bereich Klimaforschung auch in der Zukunft sicherstellen.

Projektdaten

Stand: Januar 2022

Länder: Bulgarien, Rumänien, Serbien, Ungarn

Projektdauer: 08/21 - 03/23

Fördersumme: 70.000 €

Zielgruppen: Experten, Journalisten, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
BlueLink Foundation

Projektpartner:
1.5 Celsius, Climate101, Climateka, InfoClima

Ansprechpartner

Herr Pavel Antonov

Organisation:
Bluelink Foundation

Adresse:
257 Slivnitsa Blvd
1202 Sofia
Bulgaria

Email:
officebluelink.net

EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de