Das Projekt ist abgeschlossen. Es hatte zum Ziel, die langfristigen europäischen Klimaschutzstrategien durch verstärkten Dialog und vertiefte Analysen zu harmonisieren.
Klimapolitik Klimastrategien und -pläne
Deutschland, Estland, Polen, Rumänien, Slowenien, Tschechische Republik
10/20 - 12/22
Bildungseinrichtungen, EU-Institutionen, Nationale Regierungen, Zivilgesellschaft
614.122,98 €
Anna Wojtych
Das Ziel der Europäischen Union, innerhalb der nächsten 30 Jahre klimaneutral zu sein, ist ein großes gesellschaftliches, wirtschaftliches und politisches Unterfangen, das viele Herausforderungen und Chancen mit sich bringt. Das Projekt greift zwei Prozesse auf, die dabei von zentraler Bedeutung sind: Zum einen ist das die Debatte über die Zukunft der EU und zum anderen die Entwicklung und Umsetzung von langfristigen nationalen Klimaschutzstrategien. Das Projekt befasst sich mit der entscheidenden Frage, wie die langfristigen Klimaschutzmaßnahmen der einzelnen Länder EU-weit in Einklang gebracht werden können und knüpft dabei an die Erfolge des EUKI-finanzierten Projekts Climate Recon 2050 an.
Vertreter von Regierungsinstitutionen aus 12 EU-Mitgliedsstaaten und EU-Institutionen diskutieren Herausforderungen bei der Entwicklung langfristiger nationaler Klima- und Energiestrategien. Die Policymaker Platform (PMP) wurde im Rahmen von Climate Recon 2050 organisiert, Photo: @Ecologic Institut
Das Projekt fußte auf zwei wesentlichen Säulen: „The Future of Europe“ und „Climate Recon 2050“. Bei beiden Säulen stellte das Projekt eine Verbindung zwischen Analyse und Dialog her, um sachkundige politische Debatten zu ermöglichen. Das Projekt war hauptsächlich auf die Regionen Süd- und Mittelosteuropa ausgerichtet.
Im Rahmen von „Future of Europe“ wurde ein Netzwerk führender Denkfabriken aus acht Mitgliedsstaaten gebildet, das nationale Debatten über die Zukunft Europas und deren Relevanz für die Klimapolitik begleitete. Dieses Netzwerk brachte Diskussionen innerhalb der EU in einen nationalen Kontext, trug regelmäßig zu nationalen Debatten über die EU bei und vermittelte den Bürger*innen Fachwissen über Klimapolitik und EU-Angelegenheiten.
„Climate Recon 2050“ unterstützte eine wachsende Gruppe politischer und technischer Expert*innen in staatlichen Einrichtungen. Ihnen wurden verschiedene Möglichkeiten zur Kompetenzerweiterung, zum Austausch und der Wissensbildung geboten. Dazu zählten Dialog-Workshops für Regierungsexpert*innen, die Analyse regionaler Klimaschutzstrategien sowie Seminare, bei denen die EU-Mitgliedsstaaten und die relevanten Akteur*innen in den Zielregionen zusammenarbeiten konnten.
Letzte Aktualisierung: Mai 2026