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SUNRISE – Prosumer Solarenergie

Die Menschen in Bulgarien, Litauen und Nordmazedonien sensibilisieren, Solarstrom selbst zu erzeugen.

Hintergrund

Der europäische Grüne Deal ist der Fahrplan für die EU-Mitgliedstaaten bis 2050 klimaneutral zu werden. Angestrebt ist eine Dekarbonisierung der Energiesysteme, nicht zuletzt durch einen geringeren Energieverbrauch im Gebäudesektor, der in den einzelnen EU- und Nachbarländern 30 bis 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmacht. Die Solarenergie – insbesondere die Photovoltaik (PV) – birgt ein großes Potenzial für die Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere in Mehrfamilienhäusern. PV ist auch die wichtigste Technologie für den Eigenverbrauch von Energie. Sie ist wartungsarm und daher relativ kostengünstig im Betrieb. Das Potenzial dafür, mit PV Strom zu erzeugen und damit die CO2-Emissionen in Mehrfamilienhäusern zu reduzieren, ist in Bulgarien, Litauen und Nordmazedonien noch ausbaufähig.

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Plug-In Photovoltaikanlage an Hauswand, Photo: © SoLocal Energy e.V., Kassel

Projekt

Das Projekt richtet sich an lokale Organisationen in Bulgarien, Litauen und Nordmazedonien, die Solarenergie-Initiativen initiieren und ausbauen sollen. Das Projektteam unterstützt sie dabei und informiert gleichzeitig über rechtliche und administrative Hürden beim Aufbau von Initiativen für Mehrfamilienhäuser.  Es werden entsprechende Lösungen entwickelt.  Das Projekt sieht die Installation von 30 bis 40 Pilotanlagen mit Plug-in-PVs vor, mit denen die entworfenen Ansätze getestet werden. Außerdem wird das Projekt die Kapazitäten dieser Organisationen stärken, etwa in punkto Verbraucherschutz im Wohnbereich, Fragestellungen zu erneuerbaren Energien und den Umgang mit Hauseigentümerverbänden. In der Praxis unterstützt SUNRISE Eigentümer*innen, Mieter*innen und Verbraucher*innen dabei, selbst kleine PV-Anlagen zu installieren, um ihren eigenen Strom zu erzeugen. Langfristig wird das ein Beitrag zu den strategischen nationalen Zielen sein. Das Projekt fördert demzufolge Selbstverbraucher*innen (Prosumer), die mit ihren privaten Investitionen in erneuerbare Energien, eine zentrale Rolle für die Energiewende spielen.

Projektdaten

Stand: März 2023

Länder: Bulgarien, Litauen, Nordmazedonien

Projektdauer: 11/22 - 04/25

Fördersumme: 484.957 €

Zielgruppen: Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), Nichtregierungsorganisationen, Regionale Entscheidungsträger, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Housing Initiative for Eastern Europe e.V. (IWO)

Projektpartner:
Alliance of Lithuanian Consumer Organization (ALCO), German society for solar energy section Berlin Brandenburg, Habitat for Humanity Bulgaria, Habitat Macedonia, Nadacia Habitat for Humanity International

Projekt Webseite: -

Ansprechpartner

Herr Johann Strese

Organisation: Housing Initiative for Eastern Europe e.V. (IWO)

Adresse:
Alt-Moabit 101A
10559 Berlin
Deutschland

Email: streseiwoev.org

EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de