Weiterbildung von Quartierssanierungsmanagern in Litauen

Das Projekt trägt dazu bei, den Schwerpunkt auf einen integrierten Ansatz für energieeffiziente städtebauliche Erneuerung zu legen, der kürzlich von der litauischen Regierung eingeführt wurde und damit begonnen hat, die Kapazitätslücke engagierter Mitarbeiter auf lokaler und nationaler Ebene auf eine nachhaltige Weise zu schließen.

Inhalte und Maßnahmen

Die Schaffung geeigneter Weiterbildungsstrukturen wird von grundlegender Bedeutung sein, um die Bemühungen der litauischen Regierung in den letzten Jahren zu unterstützen und ihre langfristige Gebäudesanierungs- und Klimastrategie praktisch umzusetzen. Darüber hinaus wurde in dem deutsch-litauischen Vorgängerprojekt der Bedarf an Ausbildung und Aufbau lokaler Kapazitäten für einen integrierten städtebaulichen Ansatz in Litauen ermittelt. Hier setzt das vorliegende Projekt an, mit dem Ziel, ein praktisches Weiterbildungsprogramm für Quartierssanierungsmanager in Litauen zu entwickeln, umzusetzen und langfristig zu etablieren. Das Projekt strebt an, in einer ersten Phase ein Drittel der 60 Gemeinden in Litauen zu erreichen. Im Rahmen der Ausbildung erhalten die Teilnehmer Orientierung und Hilfestellung bei der Erstellung von Sanierungskonzepten für ihre jeweiligen Kommunen. Das Projekt trägt somit dazu bei, den Schwerpunkt auf einen integrierten Ansatz für energieeffiziente städtebauliche Erneuerung zu legen, der kürzlich von der litauischen Regierung eingeführt wurde und damit begonnen hat, die Kapazitätslücke engagierter Mitarbeiter auf lokaler und nationaler Ebene auf eine nachhaltige Weise zu schließen.

Photo: IWO

Hintergrund

Die litauische Regierung hat im Juni 2016 auf Empfehlungen eines deutsch-litauischen Vorgängerprojekts zur Steigerung der Energieeffizienz in urbanen Gebieten angenommen und damit einer integrierten Herangehensweise an die Stadtentwicklung eine höhere Priorität eingeräumt. Kommunen sollen künftig integrierte energetische Quartierskonzepte erarbeiten und das Umsetzungspersonal für die Organisation, Leitung und Überwachung (sogenannte „Programmmanager“) benennen. Die zuständigen Behörden – das Umweltministerium, die Staatliche Agentur für Wohnungswesen und Energie (Beta) und die litauische Investitions- und Entwicklungsagentur (VIPA) – stehen kurz vor der Umsetzung, für die ein hoher Bedarf an Schulungen und Beratung besteht.

Projektdaten

Stand: Mai 2018

Länder: Deutschland, Litauen

Projektdauer: 10/17 - 02/20

Fördersumme: 421.823 €

Zielgruppen: Städte und Gemeinden

Durchführende Organisation:
Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V. – Housing Initiative for Eastern Europe

Projektpartner:
Agentur für Wohnungswesen und Energie Litauen, Verband der Litauischen Städte

Webseite: iwoev.org/Training-of-...

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de