Das Projekt ist abgeschlossen. Es hat die litauische Regierung bei ihrem Unterfangen unterstützt, konkrete Konzepte zur energieeffizienten Stadtsanierung zu erarbeiten. Mitarbeiter*innen lokaler und nationaler Verwaltungen wurden zu Quartierssanierungsmanager*innen ausgebildet.
Energiewende Energiewende und klimaneutrale Gebäude Kommunen
Litauen
10/17 - 02/20
Lokale Regierungen, Öffentlicher Sektor
420.000,00 €
Knut Höller
Um integrierten Ansätzen in der Stadtentwicklung eine höhere Priorität einzuräumen, hat die litauische Regierung im Juni 2016 Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz in städtischen Gebieten erlassen. Kommunen sollten umfassende Konzepte zur energetischen Sanierung von Quartieren erarbeiten und Personal für die Organisation, Leitung und Überwachung (sogenannte „Programmmanager“) zur Umsetzung benennen. Folglich stieg der Bedarf an Schulungen und Beratung für die zuständigen Behörden – das Umweltministerium, die Staatliche Agentur für Wohnungswesen und Energie (Beta) und die litauische Investitions- und Entwicklungsagentur (VIPA).
Ein deutsch-litauisches Vorgängerprojekt hatte den Bedarf an Ausbildung und den Aufbau von lokalen Weiterbildungsstrukturen ermittelt. Damit wurden bereits die Bemühungen der litauischen Regierung, ihre langfristige Gebäudesanierungs- und Klimastrategie praktisch umzusetzen, unterstützt. Dieses Projekt führte die Arbeit fort, indem es ein praktisches Weiterbildungsprogramm für Quartierssanierungsmanager*innen in Litauen weiterentwickelt, umgesetzt und langfristig etabliert hat. Dafür wurden u.a. acht thematische Trainings, eine Studienreise nach Deutschland, vier Konferenzen und individuelle Coachings für Quartierssanierungsmanager zur Entwicklung konkreter Sanierungskonzepte durchgeführt.
Photo: IWO
Letzte Aktualisierung: Februar 2026