Impulse zur Debatte um die EU-Langfriststrategie “A Clean Planet for All“

Ziel

Das Projekt „Impulse für eine konstruktive innerdeutsche Debatte des Vorschlags der Europäischen Kommission zur EU- Langfriststrategie “A Clean Planet for All”“ möchte die Debatte um die EU-Langfristziele (EU-LTS) stärken.

Projekt

Das neunmonatige Projekt fokussiert drei Bereiche: Erstens, die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020. Zweitens, die Einhaltung des Übereinkommens von Paris und drittens, die Stärkung der EU als Schutzgarantin für Klimaschutz. Die Betonung dieser Bereiche soll dazu führen, die Debatte konstruktiv weiterzuentwickeln.

Dies soll erreicht werden, indem eine „landing zone“ geschaffen wird, welche den Bekanntheitsgrad und das Verständnis der EU-LTS steigert und so die Debatte in der Öffentlichkeit forciert. Zudem werden Stakeholder, insbesondere Wirtschaftsakteure, animiert sich mit den Szenarien der Europäischen Kommission auseinanderzusetzen.

Kind vor dem Brandenburger Tor

Kind vor dem Brandenburger Tor; Foto: unsplash.com

Durch intensive Kommunikation und Kooperation sollen die Ziele erreicht werden. Hierfür wurde die Debatte zu langfristigen Szenarien bereits durch eine Veranstaltung zur Klima-Langfriststrategie mit Vertretenden der Kommission, der Wirtschaft sowie der Bundesregierung im Juni 2019 angestoßen. Eine weitere Veranstaltung zwischen Bundesregierungs- und Wirtschaftsvertretenden zu Szenarien der EU-Langfriststrategie im Herbst 2019 richtete sich gezielt an die Wirtschaftsakteure.

Hintergrund

Im Vorfeld der COP24 hat die Europäische Kommission im November 2018 ihre Vision für eine Europäische Klima-Langfriststrategie vorgelegt: “A Clean Planet for all – A European strategic long-term vision for a prosperous, modern, competitive and climate neutral economy”. Doch obwohl der Klimawandel und seine Folgen im öffentlichen Diskurs Deutschlands, vor allem durch Fridays For Future und ähnliche Bewegungen, sehr präsent ist, nahm die Klimadebatte nach Veröffentlichung des Kommissionsvorschlags für die Klima-Langfriststrategie wenig Fahrt auf. Die Vorschläge der Europäischen Kommission sind in der Öffentlichkeit medial unterbeleuchtet.

Grundsätzlich könnten das positive Narrativ der Vision sowie umfassende Analysen zu allen relevanten Sektoren positive Impulse für die Debatten in Deutschland liefern. Weiterhin kann eine Aktivierung von Diskussionsbeiträgen unterschiedlicher Akteure, gerade auch aus der Wirtschaft, zu einer konstruktiveren Begleitung der Debatte in Deutschland und auf EU-Ebene beitragen. Zudem können Erfahrungen aus anderen Mitgliedstaaten die Debatten in Deutschland befruchten.

Projektdaten

Stand: Juni 2020

Länder: Deutschland, Europa

Projektdauer: 06/19 - 02/20

Fördersumme: -

Zielgruppen: Öffentlicher Sektor, Regierungen

Durchführende Organisation: Germanwatch e.V.

Projektpartner: -

Ansprechpartner

Frau Audrey Mathieu

Organisation:
Germanwatch e.V.

Adresse:
Stresemannstr. 72
10963 Berlin

Email:
mathieugermanwatch.org

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de