Das Projekt ist abgeschlossen. Ziel war es, die nicht-nachhaltige Nutzung von Forstbiomasse in Mittel- und Osteuropa zu reduzieren.
Energiepolitik Energiewende und klimaneutrale Gebäude Wälder
Bulgarien, Rumänien, Ungarn
09/20 - 08/22
Nationale Regierungen, Lokale Regierungen, EU-Institutionen, Zivilgesellschaft, Öffentlichkeit
639.368,00 €
Ina Karova
Infolge des Kohleausstiegs weichen viele Menschen in Mittel- und Osteuropa auf naturbelassenes Holz zum Heizen aus. Dies führt zu einer vermehrten Nutzung von Biomasse im kommerziellen Maßstab. Mangels Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse auf nationaler und lokaler politischer Ebene hat die ineffektive Nutzung von Biomasse schwerwiegende Folgen für das Klima, die Wälder und Gemeinden in der Region.
Eco-Briketts aus Abfallprodukten einer Fabrik werden als Feuerholz eingesetzt. Foto: (c) James Morgan/WWF
Um einen Anstieg der Nutzung von forstwirtschaftlicher Biomasse zu verhindern, trieb Bio Screen CEE die Umsetzung politischer Maßnahmen im Energiesektor in Bulgarien, Ungarn und Rumänien voran. Zu diesem Zweck wurden im Rahmen des Projekts Energieverbrauchspläne und deren Mängel bewertet. Auf der Grundlage der gewonnenen Daten empfahlen die Beteiligten den von Brennholz abhängigen Gemeinden geeignete Alternativen zu forstwirtschaftlicher Biomasse und setzten sich bei den nationalen Entscheidungsträgern für diese Alternativen ein. Darüber hinaus führte das Projekt Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse ein, die über die Anforderungen der Europäischen Richtlinie für erneuerbare Energien II (REDII) hinausgingen. Durch diese Anpassung und die anschließende Umsetzung der REDII, ergänzt durch nationale Energie- und Klimapläne, leistete das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der EU-Klimaziele.
Letzte Aktualisierung: Mai 2026