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Gerechter Strukturwandel in der Automobilbranche

Ziel

Den gerechten Strukturwandel in der europäischen Automobilindustrie durch die Verbindung von Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit unterstützen.

Hintergrund

PKWs tragen mit etwa 20% zum CO2-Ausstoß in Europa bei. Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen, muss in der Automobilindustrie ein Strukturwandel angestoßen werden. Die Branche bietet annähernd 14 Millionen Menschen in der EU eine Beschäftigung und ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Mittel- und Osteuropa. Deshalb muss ein Weg gefunden werden, der von allen Beteiligten unterstützt wird. Trotz seiner Dringlichkeit steckt dieser Strukturwandelprozess noch in den Kinderschuhen.

Automatisierte Maschinen in einer Autofabrik. Foto: (c) Lenny Kuhne

Automatisierte Maschinen in einer Autofabrik. Foto: (c) Lenny Kuhne

Projekt

Um die Transformation voranzutreiben, setzt das Projekt in den fünf Partnerländern Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Ungarn und Deutschland mehrere Maßnahmen um. Zunächst wird eine Gruppe gebildet, die den Austausch zwischen den Interessenvertreter*innen fördert.  Das Projekt sieht den Dialog zwischen allen Beteiligten als Grundlage für die weiteren Schritte hin zu einem klimaneutralen Verkehrssektor an.  Auf Grundlage der von der Dialoggruppe gemachten Empfehlungen führt das Projekt anschließend Co-Creation Workshops durch, in denen die Interessenvertreter*innen gemäß dem Bottom-up-Prinzip Wege hin zu diesem Wandel aufzeigen. Im dritten Schritt entwickelt das Projekt auf Basis der Interviews und Workshops politische Empfehlungen für die Zielländer und die EU. Abschließend gewährleistet das Projekt, dass die Themen und Ergebnisse dieser Maßnahmen durch Presseartikel, Videoclips und eine Konferenz in Brüssel an weitere Interessenvertreter*innen und die breite Öffentlichkeit kommuniziert werden.

Das Projekt ist Ausgangspunkt für die Entwicklung und Umsetzung von gerechten und klimafreundlichen Übergangsstrategien im Automobilsektor. Es liefert der Politik Impulse, sich den Herausforderungen des Strukturwandels zu stellen und zu handeln. Langfristig wird es sich auf den wissenschaftlichen und politischen Diskurs auswirken und somit dazu beitragen, dass die Klimaziele durch einen gerechten Strukturwandel in der europäischen Automobilindustrie umgesetzt werden.

Projektdaten

Stand: Mai 2021

Länder: Deutschland, Kroatien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn

Projektdauer: 09/20 - 06/22

Fördersumme: 338.667 €

Zielgruppen: Öffentlicher Sektor, Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
adelphi research gGmbH

Projektpartner:
ideas into energy gGmbH, Institut für Politische Ökologie, Masaryk-Universität, Mitteleuropäisches Institut für Arbeitswissenschaften (CELSI), NELA. Next Economy Lab, Zentrum für Wirtschafts und Regionalstudien (CERS)

Webseite:
Projektseite: www.justtransition.eu/
Projektbeschreibung: adelphi.de

Ansprechpartner

Herr Benno Keppner

Organisation:
adelphi research gGmbH

Adresse:
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Deutschland

Email:
keppneradelphi.de

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de