Deutsch-Französische Energiewendewoche

Das Ziel des Projekts besteht darin, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Regionen bei der Energiewende zu verbessern und durch eine Sensibilisierungskampagne verstärkt die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einzubinden.

Inhalte und Maßnahmen

Das Projekt „Deutsch-Französische Energiewendewoche“ besteht aus zwei Teilen: Der eigentlichen Deutsch-Französischen Energiewendewoche und einer Konferenz zu deutschen und französischen Regionen, die bei der Energiewende die Zukunft weisen.

Die Deutsch-Französische Energiewendewoche wird zum ersten Mal veranstaltet und findet Ende Januar 2019 statt. Ziel und Inhalt der Energiewendewoche ist die Entwicklung von ebenso kreativen wie einfach umsetzbaren Sensibilisierungsmaßnahmen. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs mit Einsendeschluss Ende Juli 2018 sollen 19 Städte und Verbände ausgezeichnet werden, die zusammen mit einem Partner im jeweils anderen Land Maßnahmen planen, um die Energiewende voranzubringen. Die Aktionen werden durch das Projekt finanziell gefördert. Außerdem sollen weitere Städte und Verbände dazu motiviert werden, eine Energiewendewoche zu veranstalten. Sämtliche Aktionen und Maßnahmen werden auf der Projekt-Website vorgestellt.

Die Konferenz zu deutsch-französischen Regionen, die die Energiewende gemeinsam aktiv vorantreiben, fand am 5. und 6. September in Montreuil bei Paris statt. Die beinahe 140 Teilnehmenden vertraten lokale Behörden aus beiden Ländern sowie nationale Institutionen wie das BMU und hoben hervor, dass die Herausforderungen, vor denen beide Länder in der Energie- und Klimawende stehen, eine engere Zusammenarbeit auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene unter Einbindung der Privatwirtschaft erfordern.

Die Siegerinnen und Sieger im Ideenwettbewerb für die Deutsch-Französische Energiewendewoche 2019. ©: Alex Vergés/ Vision Communication

Hintergrund

Im Klimaschutzabkommen von Paris haben sich die 195 Signatarstaaten dazu verpflichtet, den Anstieg der mittleren Erdtemperatur auf 1,5° C zu begrenzen. Deutschland und Frankreich können sich an die Spitze der internationalen Anstrengungen zur Erreichung dieses Ziels setzen. So haben beide Länder nationale Programme auf den Weg gebracht, um die Energiewende voranzubringen. Bei zahlreichen Initiativen zur Energiewende haben sich deutsche und französische Stakeholder bereits ausgetauscht, doch die ersten konkreten Partnerschaften wurden erst mit dem TANDEM-Projekt möglich, das 2014 begann und von den beiden europäischen Städtenetzwerken Energy Cities und Climate Alliance koordiniert wird.

Projektdaten

Stand: Mai 2018

Länder: Deutschland, Frankreich

Projektdauer: 10/17 - 06/19

Fördersumme: 330.000 €

Zielgruppen: Regionale Entscheidungsträger, Städte und Gemeinden, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Energy Cities

Projektpartner:
Klimabündnis

Webseite: tandem-staedte.eu/home...

Ansprechpartner

Herr Peter Schilken

Organisation: Energy Cities

Address:
2 chemin de Palente
25000 Besançon
Frankreich

Email: peter.schilkenenergy-cities.eu

Tel: +33 3 81 65 36 80

Frau Anne Turfin

Organisation: Klima-Bündnis

Address:
Galvanistr. 28
60486 Frankfurt am Main
Deutschland

Email: a.turfinklimabuendnis.org

Tel: +49 69 717139 38

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de