Europe on Rail

Die nachhaltige Mobilität in Europa durch Stärkung des Schienenverkehrs fördern.

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Infos zum Projekt

Länder:

Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien

Dauer des Projekts:

08/20 - 02/21

Zielgruppen:

-

Fördersumme:

167.050,00 €

Kontakt

Kontakt:

-

Durchführende Organisationen:
-
E-Mail:

-

Partner:
  • Ecology and Development Foundation (ECODES)
  • European Federation for Transport and Environment
  • France Nature Environnement
  • INSPRO - Institute of Civil Affairs Foundation

Hintergrund

Um die EU-Klimaziele zu erreichen, sind weitreichende Veränderungen im Transportsektor notwendig. Einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leistet dabei der Schienenverkehr. Innerhalb Europas könnte durch ihn eine Vielzahl von umweltbelastenden Flugreisen ersetzt werden. Allerdings wurden in den letzten Jahrzenten viele Fernzugverbindungen, einschließlich von Nachtzügen, eingestellt. Zentrale Verbindungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten fehlen, so dass der Schienenverkehr meist keine geeignete Transportalternative im Personenfernverkehr darstellt. Vor diesem Hintergrund bedarf es klarer politischer Vorgaben und konkreter politischer Initiativen, um den europäischen Bahnverkehr zu stärken.

In den Jahren 2020/21 sind die Weichen gestellt worden, um den Schienenverkehr politisch nachhaltig zu stärken: Die Europäische Kommission hat ihre Strategie für Nachhaltige und Intelligente Mobilität vorgelegt, die die EU-Transportpolitik für das nächste Jahrzehnt bestimmt. Im September 2020 fand der EU-Schienengipfel statt, bei dem die Verkehrsminister*innen der Mitgliedsstaaten und Vertreter*innen der Eisenbahnunternehmen über einen nachhaltigen europäischen Schienenverkehr berieten. Das Jahr 2021 wurde zum Europäischen Jahr der Schiene ernannt, in dessen Verlauf die EU die Bahn als Verkehrsmittel sowie ihre Nutzung durch Bürger*innen besonders fördert.

Der Frankfurter Hauptbahnhof, Photo: ©Markus Winkler | Unsplash

Projekt

Das Projekt hat ein EU-Policy-Paper zum Europäischen Jahr der Schiene publiziert. Es stellt die wesentlichen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Personenschienenverkehrs dar und enthält politische Empfehlungen an EU-Politiker*innen.

Vier nationale Policy-Paper richten sich an politische Entscheidungsträger*innen. Sie stellen den grenzüberschreitenden Personenschienenverkehr in Polen, Frankreich, Deutschland und Spanien dar und beinhalten politische Empfehlungen.

Um sich an der öffentlichen Konsultation zur EU-Strategie für nachhaltige Mobilität zu beteiligen, erstellte das Projekt einen Leitfaden mit optionalen Antworten sowie ein Positionspapier und verbreitete diese über verschiedene Netzwerke. Damit wurden progressive Positionen zum Schienenverkehr einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die Beteiligung der Zivilgesellschaft gefördert. In zwei internen Workshops entwickelten Gemanwatch und die Partnerorganisationen zudem eine Strategie, mit der ein längerfristiges Engagement der Zivilgesellschaft sichergestellt werden kann.

Drei nationale Workshops in Polen, Deutschland und Spanien richteten sich an Politiker*innen, Bahnbetreiber und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft. Ihr Ziel war, Unterstützung für die Verbesserung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs aufzubauen und progressive Akteur*innen zum Handeln zu bewegen. Ein EU-Policy-Workshop fand mit dem Ziel statt, Allianzen zwischen wichtigen Akteur*innen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs zu bilden.

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