Das Projekt ist abgeschlossen. Durch den Aufbau einer Plattform für Regionen und Kommunen wurden im Rahmen des Projekts konkrete Ideen entwickelt, um den Kohleausstieg in Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Polen tragfähig und gerecht zu gestalten.
Energiewende und klimaneutrale Gebäude Kohleausstieg Kommunen Sozialgerechter Strukturwandel
Bulgarien, Griechenland, Polen
11/19 - 12/21
Lokale Regierungen, Nationale Regierungen, EU-Institutionen, Zivilgesellschaft, Privatsektor, Verbände
409.532,00 €
Juliette de Grandpré
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Das Projekt baute auf einem früheren Vorhaben auf, das in denselben Ländern eine Roadmap für den Strukturwandel in den Kohleregionen entwickelt hat. Mit dem Vorgängerprojekt „Just Transition in Ost- und Südeuropa“ sollte in erster Linie erreicht werden, dass die relevanten Akteure in Bulgarien, Griechenland und Polen und darüber hinaus in Brüssel und Deutschland eine gerechte Gestaltung des Kohleausstiegs als notwendigen Bestandteil der Klimapolitik anerkennen. Dieses Vorhaben gilt formal als abgeschlossen. Die strategische, langfristige Vision der Europäischen Kommission für eine wohlhabende, moderne, wettbewerbsfähige und klimaneutrale Wirtschaft umfasst unter anderem Maßnahmen für einen gerechten Kohleausstieg.
Der Kohleausstieg ist dringend erforderlich, um die bis 2050 angestrebte Klimaneutralität zu erreichen. Das Projekt hatte das Ziel, diesen Wandel tragfähig und gerecht zu gestalten. Dazu wurden in Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Polen konkrete Ideen für Transformationsprozesse unterstützt und gleichzeitig die regionale Entwicklung gefördert. Damit die Energiewende gerecht abläuft, müssen alle Beteiligten dasselbe Ziel vor Augen haben und es auf politischer Ebene, auch gegenüber den EU-Institutionen, mit einer Stimme vertreten. Dazu bedarf es eines offenen, transparenten und partizipatorischen Prozesses.
Projektgruppe Just Transition; photo: WWF Deutschland
Das Projekt führte über einen Zeitraum von zwei Jahren Workshops und andere Dialogformate zum Kapazitätsaufbau mit relevanten Vertreter*innen durch, um den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Fachwissen und bewährten Methoden zu fördern.
Das Projekt unterstrich die Notwendigkeit eines transparenten partizipativen Prozesses zur Gestaltung des Kohleausstiegs, unterstützte konkrete Ideen für Transformationsprozesse in den Regionen und trug zur Weiterentwicklung der Klimadebatte bei. Durch den Aufbau einer Austauschplattform leistete das Projekt einen Beitrag zu einem Konsens der kommunalen Akteure darüber, dass die Agenda für einen gerechten Kohleausstieg systematisch in der Klimapolitik verankert werden muss.
Letzte Aktualisierung: Januar 2026