Plattform für klimafreundliche Grundstoffe: Unterstützung des Wandels in Mittel- und Südeuropa

Das Projekt ist abgeschlossen. Die Plattform für klimafreundliche Grundstoffe leistete einen Beitrag dazu, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten eine gemeinsame Auffassung zu konkreten strategischen Optionen und gemeinsamen politischen Maßnahmen entwickeln. Zu diesem Zweck sollte sie einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch fördern, dessen Ergebnisse in die verschiedenen nationalen Entscheidungsprozesse einfließen sollten. Außerdem wurde die Plattform dazu genutzt, relevante wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung, industrielle Innovationen und evidenz-basierte Entscheidungen bereitzustellen. da der der regionale Fokus der Plattform bislang auf Nordwesteuropa lag, strebte das Projekt daher eine Unterstützung der Länder in Süd-, Mittel- und Osteuropa an.

Bewusstseinsbildung Nachhaltige Wirtschaft Wirtschaft

Beitragsbild

Infos zum Projekt

Länder:

Polen, Spanien, Ungarn

Dauer des Projekts:

09/18 - 04/19

Zielgruppen:

-

Fördersumme:

99.622,00 €

Kontakt

Kontakt:

Olga Chiappinelli

E-Mail:

-

Partner:
  • Comillas Pontifical University
  • REKK Foundation for Regional Policy Co-operation in Energy and Infrastructure (REKK Foundation)
  • WiseEuropa - Foundation Warsaw Institute for Economic and European Studies

Inhalte und Maßnahmen

Das Projekt zielte darauf ab, politische Entscheidungsträger*innen, Vertreter*innen der Industrie, Praktizierende auf dem Gebiet einer klimafreundlichen Industrieproduktion sowie Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der angewandten Forschung stärker miteinander zu vernetzen. Auf diese Weise sollte bei den wichtigsten Akteur*innen eine gemeinsame Auffassung darüber entstehen, welche Beiträge von wem benötigt werden, damit die Grundstoffbranche klimafreundlich werden kann. Dazu stellte das Projekt geeignete „Wissensmaterialien“ zur Verfügung und begann im Rahmen der politischen Diskurse auf nationaler und EU-Ebene damit, ein Anreizportfolio einschließlich der dafür erforderlichen Instrumente zu entwickeln, um in ausgewählten Teilbereichen der Branche auf breiter Basis die Nutzung von klimafreundlichen Lösungen herbeizuführen. Gleichzeitig lieferte das Projekt erste Erkenntnisse im Hinblick auf geeignete Strukturen und eine effektive Koordination der Innovationsfinanzierung, um so einen Beitrag zum Umbau der Grundstoffbranche zu leisten.

Hintergrund

Weltweit erzeugt die Produktion von Grundstoffen 30% des Treibhausgasausstoßes. Dennoch sind der Umfang und die Erfolge der Minderungsmaßnahmen bislang überschaubar. Zwar gehen die BAU-Investitionen aufgrund der Sorge um gestrandete Vermögenswerte zurück, doch die politischen Rahmenbedingungen zur Förderung von klimafreundlichen Innovationen und Investitionen bleiben weiter unzureichend. Diese Herausforderungen sind vor allem für Süd-, Mittel- und Osteuropa relevant. Daher gilt es, ein gemeinsames Verständnis der möglichen Entwicklungsperspektiven einschließlich der neuen Technologien, Materialien und Methoden zu entwickeln und zu ermitteln, welche Voraussetzungen und Gegebenheiten klimafreundliche Innovationen und Investitionen begünstigen. Ferner muss über die Chancen und Risiken diskutiert werden, die mit der Umsetzung von politischen Maßnahmen verbunden sind, sowie über die Möglichkeiten, um die vorhandenen (und darüber hinaus weitere) politische Instrumente auf nationaler und europäischer Ebene weiterzuentwickeln und anzuwenden.

Ergebnisse

  • 4 nationale Runde Tische in Polen, Spanien und Ungarn mit Vertreter*innen aus Industrie, Regierung, Wissenschaft und anderen relevanten Interessengruppen wurden eingerichtet und erfolgreich durchgeführt.
  • Ein europäischer Runder Tisch zum Thema integrativer Wandel wurde mit Teilnehmenden der nationalen Runden Tische und anderen internationalen Akteur*innen (Industrie, politische Entscheidungsträger und Vertreter*innen von NROs) erfolgreich durchgeführt.
  • Jeder Runde Tisch (3 nationale und ein europäischer) übersetzte wissenschaftliche Forschungsergebnisse und hochrangige länderspezifische Debatten in Briefings und Hintergrundpapiere für den Runden Tisch.
  • Die bei den nationalen Rundtischgesprächen und dem europäischen Rundtischgespräch gewonnenen Erkenntnisse wurden in vier Berichten (für PolenUngarnSpanien und Europa) zusammengefasst, die auch für ein breiteres, politisch interessiertes Publikum geeignet sind, um eine gemeinsame Grundlage für nationale und europäische Debatten zu schaffen.

Letzte Aktualisierung: Februar 2024

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