CLIMASUM

Kohlenstoffarmen Verkehr fördern mit nachhaltigen urbanen Mobilitätsplänen in Städten der Tschechischen Republik, der Slowakei, Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Slowenien.

In die Pedale treten gegen den Klimawandel

15 Organisationen aus 6 Ländern kamen für das Cyclurban-Projekt zusammen, um den Anteil des Radfahrens im Kampf gegen den Klimawandel zu erhöhen. Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Polen und die Slowakei erarbeiteten je 5 – 11 nationale und kommunale Politikempfehlungen für eine klimafreundliche Radverkehrspolitik. Alle Empfehlungen wurden von den nationalen Behörden in den Partnerländern angenommen. Das Projekt hat gezeigt, dass die Städte trotz gemeinsamer Elemente in den jeweiligen Strategien die bestehenden Methoden und Maßnahmen auf lokaler Ebene anpassen müssen, um das Radfahren zu einer tragenden Säule der klimafreundlichen Mobilität zu machen.

Das Rad als Teil des intermodalen Verkehrs

Das Hinge-Projekt fördert in Italien, Ungarn und Rumänien die Intermodalität zwischen Fahrrad und öffentlichem Verkehr.

Zugrenaissance für Europa

Entscheidungsträger*innen in der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedstaaten in die Lage versetzen, den transeuropäischen Schienenverkehr zu stärken.

Diese Studie von Forum Energii analysiert verschiedene Szenarien für die Entwicklung der Elektromobilität und die Auswirkungen ihrer Umsetzung auf die nationalen Verteilungsnetze.

EUKI Community Film (Englisch)


EUKI Community Film (Englisch)

Der EUKI Community Film veranschaulicht die Vielfalt der EUKI Community und spiegelt ihren Gemeinschaftsgeist wider. Er stellt eine Vielzahl von Ländern vor, in denen EUKI-Projekte umgesetzt werden.

Seit ihrem Start im Jahr 2017 hat sich die EUKI mit 62,4 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundesumweltministeriums (BMU) zu einem erfolgreichen Förderprogramm entwickelt. Bis heute hat sie 157 Projekte in 25 EU-Mitgliedstaaten und sechs Ländern des westlichen Balkans unterstützt. Es vernetzt mehr als 300 Organisationen, Kommunen, Schulen, Behörden und Universitäten, die an der Umsetzung der Klimaschutzziele in der gesamten EU beteiligt sind.

© EUKI/ Atelier Limo

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) erstellt in regelmäßigen Abständen einen Pressespiegel, der die internationale Berichterstattung zur EUKI und den finanzierten Projekten abbildet. Die ausgewählten Artikel kommen aus Zusendungen von Projektdurchführungsorganisationen und eigenen Recherchen. Die aktuelle Ausgabe bildet die Berichterstattung der Monate Juli bis September 2021 ab.

Visegrad Electromobility


Visegrád Elektromobilität – Aktuelle Situation, Perspektiven und Herausforderungen (englisch)

Der Verkehrssektor ist für einen Großteil der in der EU emittierten Treibhausgase verantwortlich und der einzige Sektor, in dem die Emissionen in den letzten Jahren zugenommen haben. Ohne eine Verkehrswende werden die EU Klimaziele der Klimaneutralität sowie die Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 nicht zu erreichen sein, wie das von der Europäischen Kommission veröffentlichte „Fit for 55“-Paket bestätigt. Die Elektrifizierung des Verkehrs, insbesondere von Personenkraftwagen, ist daher ein Schlüsselelement zur Verringerung der Verkehrsemissionen.

Der Bericht von Forum Energii befasst sich mit dem Status quo und den Aussichten für die Entwicklung der Elektromobilität in den Visegrád-Ländern (Polen, Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn), den Herausforderungen bei der Umkehrung der aktuellen Emissionstendenzen im Straßenverkehr sowie der Nutzung des vorhandenen Potenzials der sektoralen Zusammenarbeit in den V4-Ländern.

Die Publikation wurde im Rahmen des EUKI-Projekts Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland veröffentlicht und stellt Strategien und geeignete Maßnahmen, wie die V4-Route, für die Umsetzung effektiver politischer Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen durch E-Mobilität im Verkehr vor.

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Visegrad Electromobility – State, perspectives and challenges

Projekt

Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Electro Car

EUKI Projekt-Interview: Int-E-Grid – Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Interview



EUKI Projekt-Interview: Int-E-Grid – Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

 GIZ/EUKI

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Dr. Joanna Maćkowiak-Pandera von Forum Energii über das EUKI-Projekt Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland gesprochen. Ziel des Projekts ist es, durch die Entwicklung von Empfehlungen für zentrale und lokale Behörden sowie für den Unternehmenssektor die Elektromobilität in Polen und Deutschland auszubauen und zu fördern.


Portrait Joanna Maćkowiak-Pandera

Portrait Joanna Maćkowiak-Pandera, © Forum Energii

Worum geht es bei „Int-E-Grid“?

Wir wollen die verkehrsbedingten CO2-Emissionen begrenzen und sind der Meinung, dass die Elektromobilität der vielversprechendste Weg hin zu diesem Ziel ist. Es müssen aber noch viele Herausforderungen gemeistert werden, vor allem im Hinblick auf die Frage, wie sich die Elektromobilität in das Stromnetz integrieren lässt. Bei Int-E-Grid arbeiten polnische und deutsche Expert*innen zusammen an der Entwicklung entsprechender Lösungen. Im Juni 2020 haben wir zum Beispiel eine große virtuelle Sitzung mit 38 Teilnehmenden gehalten, aus der fünf Analyseberichte hervorgegangen sind. Die Teilnehmenden können Politiker*innen auf nationaler und lokaler Ebene somit dringend erforderliche Empfehlungen geben und sie dabei unterstützen sicherzustellen, dass die Stromnetze auf den prognostizierten Anstieg der Elektromobilität vorbereitet sind und diesen bewältigen können.

Wie müssen die Stromnetze in Städten auf die Elektromobilität vorbereitet werden?

Derzeit gibt es in polnischen und deutschen Städten zum Beispiel sehr wenige Ladestationen. Das bedeutet wiederum, dass viele Menschen ihre Autos nur zu Hause aufladen können. Vornehmlich abends, wenn der tägliche Stromverbrauch sowieso am höchsten ist, insbesondere im Winter, wenn Wohnungen geheizt werden müssen. Das ist sehr ineffizient, und es müssten in den Städten neue Kraftwerke gebaut werden, um einen derart geballten Stromverbrauch abzudecken. Das wollen wir vermeiden. Wir müssen stattdessen an den Orten eine Infrastruktur für Ladestationen aufbauen, wo sie benötigt wird: am Arbeitsplatz oder in Stadtzentren, damit Autos während des Einkaufs aufgeladen werden können.


„Wir wollen die verkehrsbedingten CO2-Emissionen begrenzen und sind der Meinung, dass die Elektromobilität der vielversprechendste Weg hin zu diesem Ziel ist.“


Warum eignet sich eine deutsch-polnische Partnerschaft besonders gut für dieses Projekt?

Polen und Deutschland haben viele Gemeinsamkeiten. In beiden Ländern kommen immer noch große Mengen an Kohle zum Einsatz – wir verfolgen also gemeinsam das Ziel, Emissionen zu mindern. Ein großer Umbruch wie der Wechsel zur Elektromobilität stellt uns ganz offenkundig vor große Herausforderungen – und Deutschland und Polen sind in der großartigen Lage, diese gemeinsam zu meistern.

EUKI Projekt-Interview: Living Streets

Für unsere EUKI-Broschüre haben wir mit Kinga Kovacs von Energy Cities über das EUKI-Projekt Living Streets gesprochen. Das Projekt zielt darauf ab, Bürger*innen aus Griechenland, Portugal und Kroatien bei der Lösung von Energie- und Klimafragen in ihren Gemeinden mit einzubeziehen.