Verbesserung des Rahmenwerks für den Personenverkehr

Das Projekt „Verbesserung des Rahmenwerks für den Personenverkehr“ verbessert die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen in Ungarn, Litauen, Polen und Rumänien, um die Emissionen in diesem Sektor zu reduzieren.

Entlastung für Verkehr und Umwelt

Das EUKI-Projekt Cycleurban+ fördert das Fahrrad als wichtigstes Transportmittel in Tschechien, der Slowakei und weiteren EU-Ländern. Seit Dezember pilotiert es den Verleih von Lastenrädern in drei europäischen Städten.

In der Publikation „Lessons-Learned“ von Cyclurban geht es um Rolle des Fahrrads im lokalen Verkehrssystem und welche Faktoren verhindern, dass Fahrräder zu einem bevorzugten Verkehrsmittel in den Gemeinden werden. Zudem stellt der Bericht die nationalen Empfehlungen für jedes der sieben teilnehmenden Länder vor. Die Publikation wurde im Rahmen des EUKI Projekts Radfahren als ein Element der städtischen Klimaschutzpolitik veröffentlicht.

Bicycle Traffic: National Policy Recommendations & City Strategies


Fahrradverkehr: Nationale Politikempfehlungen und städtische Strategien (mehrsprachig)

Diese Publikationen analysieren die Integration des Radverkehrs in die Verkehrssysteme von Kroatien, Estland, Griechenland, Lettland, Polen und der Slowakei. Darüber hinaus wurden für ausgewählte Städte in jedem der teilnehmenden Länder Analysen zu städtischen Fahrradstadtstrategien durchgeführt. Die Berichte konzentrieren sich auf Gesetzesänderungen, Kapazitätsaufbau, Bildung und Bewusstseinsbildung sowie auf die Infrastruktur.

Download Links:

Kroatische nationale politische Empfehlung (Kroatisch)
Estnische nationale politische Empfehlung (Estnisch)
Griechische nationale politische Empfehlung (Englisch)
Lettische nationale politische Empfehlung (Englisch)
Polnische nationale politische Empfehlung (Englisch)
Slowakische nationale politische Empfehlung (Englisch)

Städtestrategie Velika Gorica, Kroatien (Kroatisch)
Städtestrategie Tartu, Estland (Englisch)
Städtestrategie Drama, Griechenland (Englisch)
Städtestrategie Riga, Lettland (Lettisch)
Städtestrategie Warschau, Polen (Polnisch)

Radfahren als ein Element der städtischen Klimaschutzpolitik

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Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Förderung der Elektromobilität durch die Entwicklung von Empfehlungen für zentrale und lokale Behörden sowie Unternehmen.


Projekt

Das Int-E-Grid-Projekt ist eine Antwort auf die Kattowitzer Partnerschaft für Elektromobilität, die auf der COP24 beschlossen wurde. Das Projekt schafft eine Plattform für die Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten, stärkt die Motivation der Stakeholder und hilft so, die bestehenden Herausforderungen zu überwinden. Das Ziel: die Förderung eines Transformationsprozesses im Verkehrssektor und des Übergangs zur Elektromobilität in Polen und Deutschland. Zu den Zielgruppen gehören Regierungen, Kommunen, innovative Unternehmen sowie Umwelt-NGOs.

Meeting der Projektgruppe

Meeting der Projektgruppe; Foto: Forum Energii

Während der 20-monatigen Laufzeit fördert die Plattform das gegenseitige Lernen, damit die Expertinnen und Experten ihre Herangehensweisen und Konzepte aufeinander abstimmen können und dadurch die Kosten für den Klimaschutz im Energie- und Verkehrssektor gesenkt werden. Im Anschluss daran sollen politische Empfehlungen formuliert werden. Alle Maßnahmen werden durch hochrangige bilaterale Gespräche und Konferenzen, die Beratung von Expert*innen und Partnern*innen sowie einer umfassenden Analyse der aktuellen Methoden, Technologien und Trends realisiert. Diese Maßnahmen stärken den Dialog zwischen den Stakeholdern und tragen dazu bei, dass sich die beteiligten Akteure bei der Überwindung der Hürden unterstützen, die der Elektromobilität derzeit noch im Wege stehen.


Hintergrund

In Polen und Deutschland gehört der Straßenverkehr zu den Hauptverursachern der Treibhausgasemissionen und der Luftverschmutzung. Um die Emissionen zu mindern oder gar Klimaneutralität zu erreichen, müssen in den Sektoren Energieerzeugung und Verkehr umfassende Transformationsprozesse auf den Weg gebracht werden. Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen bietet die Chance, diese Veränderungen im Verkehrssektor zu verwirklichen.

Allerdings gibt es bei der Einführung der Elektromobilität noch verschiedene Herausforderungen. Dazu gehören fehlende gesetzliche Regelungen zur Förderung der Elektromobilität, fehlende technische Erfahrungen und Kenntnisse über Geschäftsmodelle, eine unzureichende Netzinfrastruktur, eine nicht ausreichende Zusammenarbeit zwischen den Akteuren sowie gemeinsame nationale Standards und akute Mängel beim Ausbau von Ladestationen.

Durch die Förderung der Elektromobilität unter den Stakeholdergruppen unterstützt das Projekt in den Zielländern eine langfristige Veränderung des Energiemix sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien, wodurch es einen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leistet.



Projektdaten

Stand: September 2020

Länder: Deutschland, Polen

Projektdauer: 10/19 - 05/21

Fördersumme: 369.999 €

Zielgruppen: Privatwirtschaft, Regierungen, Städte und Gemeinden

Durchführende Organisation: Forum Energii

Projektpartner: Agora Energiewende, E-mobility Promotion Foundation


Ansprechpartner

Frau Dr. Joanna Mackowiak Pandera

Organisation:
Forum Energii

Adresse:
Chopina 5a/20
00-559 Warschau
Polen

Email:
infoforum-energii.eu


EUKI

Das Projekt ist Teil der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Warsaw

Interview: Anhaltendes Engagement für den Klimaschutz trotz der Krise

Trotz der Krise steht das Klimathema weiterhin auf der politischen Agenda, berichtet Aleksander Śniegocki. Er betont außerdem, dass der Klimadialog durch den Einsatz webbasierter Kommunikationsmittel integrativer und umweltfreundlicher werden kann.

Diese Studie befasst sich mit der Frage, welche Aspekte von Best Practice in der Bau- und Verkehrspolitik auf die MOE-Länder übertragbar sind.

EnPover –Minderung der Energiearmut in Kommunen

EnPover –Minderung der Energiearmut in Kommunen

Durch Workshops, Studienreisen und die gemeinsame Entwicklung von Instrumenten fördert das Projekt den Wissensaustausch und versetzt kommunale Akteure in die Lage, kostengünstige Energiesparmaßnahmen auf den Weg zu bringen und zu unterstützen.


Projekt

EnPover Municipalities verfolgt ein ökologisches und ein soziales Ziel: Zum einen sollen die Treibhausgasemissionen der Privathausalte reduziert werden, zum anderen strebt das Projekt eine Minderung der Energiearmut von einkommensschwachen Privathaushalten an. Zur Erreichung dieser beiden Ziele werden kommunale Akteure in die Lage versetzt, die betroffenen Privathaushalte besser zu unterstützen. Dazu fördert das Projekt kostengünstige Energiesparmaßnahmen und konzentriert sich auf kommunale Initiativen und Programme in Polen, Ungarn und Deutschland.

Wrocław, Polen

Wrocław, Polen, Foto: Serhii Pererva

Über die Projektlaufzeit von 18 Monaten sollen mit folgenden Maßnahmen vier zentrale Ergebnisse verwirklicht werden:

Erstens plant das Projekt den Aufbau eines transnationalen Netzwerks, dem Expertinnen und Experten aus den Kommunen angehören. Zweitens sind eine Reihe von Workshops und Studienreisen vorgesehen, zu denen Fachpersonen für verschiedene Themen eingeladen werden, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch anhand von konkreten Beispielen vor Ort zu fördern. Dadurch sollen die Kapazitäten und Fähigkeiten des kommunalen Personals zur Unterstützung von energiearmen Haushalte gestärkt werden.

Blick auf Industriegebiet in Polen

Blick auf Industriegebiet in Polen; Foto: Marcin Jozwiak

Drittens ist die Entwicklung von maßgeschneiderten Unterstützungsprogrammen vorgesehen, mit denen die Kommunen die Energiearmut in ihrem Zuständigkeitsbereich mindern können. Und viertens will das Projekt Privathaushalte durch entsprechende Kampagnen für das Thema Energiesparen sensibilisieren. Durch die Vermittlung von Wissen über Energieeffizienz sollen die Menschen zum Energiesparen ermutigt werden.


Hintergrund

Ein Großteil der Treibhausgasemissionen der EU entfällt auf Privathaushalte. Gleichzeitig sehen sich Privathaushalte vielfach mit steigenden Energiekosten konfrontiert und sind dadurch von Energiearmut bedroht. Kostengünstige Energiesparmaßahmen bieten die Chance, beide Herausforderungen zu bewältigen. Dazu sind Verhaltensänderungen und ggf. kleinere Investitionen notwendig. Beides kann von den Kommunen gefördert werden. Das Projekt leistet einen Beitrag zu den übergeordneten Klimazielen der Projektländer und fügt sich damit perfekt in die europäischen Klima- und Energiesparziele für 2030 ein.

Durch die Förderung von Dialog- und Lernprozessen, Sensibilisierungsmaßnahmen und Wissenstransfer werden wichtige Bedarfe in den Kommunen gedeckt. Dennoch dürfte es sinnvoll sein, das Projekt durch ein Vorhaben zu ergänzen, das speziell auf gefährdete Privathaushalte ausgerichtet ist.



Projektdaten

Stand: März 2020

Länder: Deutschland, Polen, Ungarn

Projektdauer: 10/19 - 03/21

Fördersumme: 288.981 €

Zielgruppen: Experten, Investoren, Privatwirtschaft, Städte und Gemeinden, Unternehmen, Zivilgesellschaft

Durchführende Organisation:
Association of Municipalities Polish Network "Energie Cités“ (PNEC), Energy Cities

Projektpartner: Energiaklub, Environmental Action Germany

Projekt Webseite: pnec.org.pl/pl/


Ansprechpartner

Frau Patrycja Plonka

Organisation:

PNEC – Association of Municipalities Polish Network „Energie Cités“

Adresse:

17/30 Slawkowska str.

31-016 Krakau

Polen

Email: patrycja.plonkapnec.org.pl


EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Living Streets

Das Projekt beabsichtigt, Städte und Netzwerken in Griechenland, Kroatien und Portugal in die Lage zu versetzen, ihre Bürger*innen verstärkt in die Lösung von Energie- und Klimafragen einzubinden.

Cyclurban+: Mobilitätswandel statt Klimawandel

In den Zielländern ist das Fahrrad derzeit kein Teil der städtischen Verkehrssysteme und wird gegenüber einem „vollwertigen“ Verkehrsmittel bestenfalls als Notlösung wahrgenommen.