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CirCon4Climate – Klimagerechte Kreislaufwirtschaft in der Baubranche

Durch eine effizientere Kreislaufwirtschaft in der Baubranche in Polen, Slowenien und Tschechien den Verbrauch natürlicher Ressourcen minimieren und den Klimawandel eindämmen.

Hintergrund

In Polen, Slowenien und der Tschechischen Republik werden die meisten Abfälle der Bauindustrie auf Deponien gelagert und nicht recycelt. In der Baubranche können jedoch bis zu 70 Prozent der Abbruchabfälle wiederverwertet werden. Die Abfallrahmenrichtlinie der Europäischen Kommission soll daher eine ökologisch sinnvolle Bewirtschaftung dieser Abfälle sicherstellen. In der Folge verringern sich nicht nur der unnötige Verbrauch natürlicher Ressourcen und der Ausstoß von Treibhausgasen, dieser Schritt führt zudem ein klima- und ressourcenschonendes Modell der Kreislaufwirtschaft im Bausektor ein. Dieses Modell soll Abfälle und Emissionen minimieren, indem der Bedarf an neuen Materialien und Herstellungsprozessen durch engere Materialkreisläufe im Bauwesen verringert wird.

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Mülltrennung vor dem Recycling in Manchester, UK, Photo: ©ismwaste | Unsplash

Projekt

Das Projekt setzt bewährte Praktiken aus Deutschland im Bauwesen im Bereich Kreislaufwirtschaft in Polen, Slowenien und Tschechien um. Zunächst werden Regionalregierungen, Kommunen und die wichtigsten Akteure der Branche, wie politische Entscheidungsträger*innen, Architekt*innen, Bauunternehmer*innen, Investor*innen und Stadtplanungsbehörden für Kreislaufprozesse im Bauwesen sensibilisiert. Konkret berät das Projektteam Investor*innen, wie sie die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft im öffentlichen Beschaffungswesen stärken können. Außerdem bietet es Architekt*innen und Stadtplanungsbehörden Best Practices und Unterstützung bei der Planung von Gebäuden mit recycelten Materialien. So wird die Bauindustrie angeregt, Sekundärmaterialien zu verwenden, das heißt recycelte Materialien, die in Fertigungsprozessen eingesetzt werden können. Auch werden immer mehr Materialien für die Wiederverwendung und das Recycling gesammelt. Das Projekt orientiert sich dabei an bewährten Verfahren aus Deutschland. Alles in allem trägt dies zur Eindämmung des Klimawandels und zur Versorgungssicherheit im Bausektor bei.

Projektdaten

Stand: März 2023

Länder: Deutschland, Polen, Slowenien, Tschechische Republik

Projektdauer: 12/22 - 03/25

Fördersumme: 853.871 €

Zielgruppen: Regionale Entscheidungsträger, Städte und Gemeinden, Unternehmen

Durchführende Organisation:
Czech Technical University in Prague

Projektpartner:
Institute of Innovation and Responsible Development (innowo), ITB, Leibnitz Institute of Ecological Urban and Regional Development (IOER), Slovenian National Building and Civil Engineering Institute (ZAG)

Projekt Webseite: -

Ansprechpartner

Frau Barbora Vlasata

Organisation: Universitätszentrum für energieeffiziente Gebäude der Tschechischen Technischen Universität Prag

Adresse:
Třinecká 1024
27343 Buštěhrad
Tschechische Republik

Email: barbora.vlasatacvut.cz

EUKI

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Potsdamer Platz 10

10785 Berlin – Deutschland

Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de