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SOL: Solarenergie für Mehrfamilienhäuser in Litauen

Das Projekt ist abgeschlossen. Mit dem Projekt wurde in Litauen die Nutzung von erneuerbaren Energien in Gebäuden gefördert. Dazu wurde detailliert analysiert, welches Potenzial für die Nutzung von Solarenergie besteht. Gleichzeitig wurden im Rahmen des Projekts Maßnahmen getroffen, um alle wichtigen Stakeholder aus dem litauischen Sektor der erneuerbaren Energien einzubinden.

Energiearmut Energiewende und klimaneutrale Gebäude Erneuerbare Energien Gebäude

Beitragsbild

Infos zum Projekt

Länder:

Litauen

Dauer des Projekts:

09/18 - 04/19

Zielgruppen:

Zivilgesellschaft, Öffentlicher Sektor, Verbände

Fördersumme:

100.126,00 €

Kontakt

Kontakt:

Inga Rovbutas

Durchführende Organisationen:
  • Housing Initiative for Eastern Europe (IWO e.V.)
Partner:
  • Alliance of Lithuanian Consumer Organizations (ALCO)
  • Applied Research Institute for Prospective Technologies
  • Steinbeis-Innovationszentrum energie +

Hintergrund

Litauen weist eine der höchsten Energiearmutsraten der gesamten Europäischen Union auf. Daher bietet die Nutzung von erneuerbaren Energien erhebliche Potenziale, und zwar nicht nur im Rahmen der Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, sondern auch zur Minderung der Armut. Deutschland kann auf dem Gebiet der energetischen Gebäudesanierung unter Nutzung von erneuerbaren Energien bewährte Methoden und wertvolles Fachwissen beisteuern.


Projekt

Mit dem Projekt „EUKI SOL – Solarenergie für Mehrfamilienhäuser in Litauen“ wurde ermittelt, in welchen Bereichen sich Solarenergie (d. h. Photovoltaik und Solarthermie) in litauischen Wohngebäuden sinnvoll einsetzen lässt. Der Hauptteil des kurzen Projekts umfasste eine Analyse und Beschreibung der sozialen und technischen Herausforderungen, die bei der Einführung und Verbreitung von Solarenergie im Zuge der Sanierung von Mehrfamilienhäusern in Litauen zu lösen sind. Während der Projektlaufzeit erhielten die Bewohner, Wohnungseigentümer und andere relevante Stakeholder Informationen über die Chancen, die die Nutzung von Solarenergie bietet, sowie darüber, wie in Politik und Gesetzgebung die dafür notwendigen Änderungen herbeigeführt werden können. 

Solarmodule auf einem Berliner Mehrfamilienhaus. Foto: IWO e.V.

Ergebnisse

  • Politikempfehlungen für den Gebäudesektor: Der im Rahmen des Projekts veröffentlichte Bericht „Solarenergie für Mehrfamilienhäuser in Litauen“ zeigt konkrete Handlungsempfehlungen auf. Diese Analysen wurden in mehreren Dialogforen mit über 180 Teilnehmenden, darunter mit dem Energie- und dem Umweltminister, diskutiert. 
  • Einfluss auf nationale Förderpolitik: Empfehlungen des Projekts flossen in die Reform der litauischen Förderlandschaft für klimafreundliche Sanierungen ein. Beispiele sind Subventionen für Wärmepumpen, die Einführung eines Prosumer-Modells sowie gezielte Förderungen für einkommensschwache Haushalte. 
  • Unterstützung für systematische Klimaschutz-Planung: Das Projektteam entwickelte ein Tool zur Dekarbonisierung im Gesundheitswesen und ermöglicht es damit Krankenhäusern, Klimaschutz systematisch in ihre Planung zu integrieren. Es bietet Mitarbeitenden Hilfsmittel zur Emissionsberechnung, Vorlagen, praxisnahe Anleitungen und Fallstudien und erleichtert so die Erstellung eigener Klimaschutzpläne. Das Set wurde beim European Healthcare Climate Summit 2021 und auf der CleanMed Europe präsentiert und erreichte damit zentrale Akteur*innen, die den Klimaschutz im Gesundheitswesen europaweit vorantreiben. 

Letzte Aktualisierung: Februar 2026

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