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GTL – Green Tec Labs

Das Projekt ist abgeschlossen. Ein internationales Netzwerk grüner Start-ups in Griechenland, Spanien und der Slowakei fördern und entsprechende Unterstützungsstrukturen aufbauen.

Nachhaltige Wirtschaft Sozialgerechter Strukturwandel Wirtschaft

Beitragsbild

Infos zum Projekt

Länder:

Griechenland, Slowakei, Spanien

Dauer des Projekts:

11/20 - 02/23

Zielgruppen:

Bildungseinrichtungen, Lokale Regierungen, Privatsektor

Fördersumme:

896.743,47 €

Kontakt

Kontakt:

Silke Steinberg

Durchführende Organisationen:
  • FIAP - Research institute for Innovative and Preventive Job Design e.V.
Partner:
  • Asociación de Investigación y Cooperación Industrial de Andalucía (AICIA)
  • City Council of Cadiz
  • Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer (AHK Griechenland)
  • PEDAL Consulting

Hintergrund

Die Zielregionen befinden sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel bei gleichzeitig hoher struktureller Arbeitslosigkeit. Die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Geschäftsideen hat das Potenzial, neue grüne Arbeitsplätze zu schaffen und zugleich die Verbraucher*innen bei der Nutzung umweltfreundlicher Technologien zu unterstützen. Um diesen Prozess voranzubringen, müssen junge Menschen in diesen Regionen bei der Gestaltung des Strukturwandels hin zu neuen Arbeitsplätzen unbedingt gefördert werden.

Teilnehmende bei einem GreenTec-Workshop, Photo: ©FIAP

Projekt

Deshalb unterstützte das Projekt grüne Start-ups und Projektideen und sprach kreative, technisch versierte junge Menschen an, die sich für Nachhaltigkeitsthemen begeistern. Das Projekt ermunterte insbesondere junge Frauen, „grüne“ Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen.

Durch das Projekt wurden lokale, mobile und virtuelle Labore errichtet, in denen angehende Unternehmer*innen ihre Kompetenzen und ihr technisches Fachwissen erweitern konnten. Sie wurden bei der Entwicklung von Geschäftsideen und Kompetenzen, bei rechtlichen Fragen und beim Innovationsmanagement sowie bei der Entwicklung von Projektvorschlägen für Förderprogramme unterstützt. Darüber hinaus boten die Labore Schulungen im Netzwerkmanagement an, einschließlich Wissensaustausch, Clusterbildung, mitgestalterischem Kooperationsmanagement und Peer-Coaching durch bereits bestehende, nachhaltige Unternehmen. 

Eine weitere Maßnahme des Projekts war die Bildung eines transkulturellen „GreenTecLabs“ mittels einer interaktiven, virtuellen Coworking-Plattform. Auf dieser Plattform wurden Videokonferenzen, Besprechungen, Schulungen und individuelle Beratungsgespräche angeboten, um ein Netzwerk zu bilden und den Wissensaustausch sowohl zwischen den europäischen Partnern und potenziellen Gründern in den Zielregionen als auch innerhalb dieser Gruppen zu fördern.

Ergebnisse

  • Grüne Start-ups gestärkt und in den Markt begleitet: Das Projekt unterstützte 51 Green Start-ups in Griechenland, Spanien und der Slowakei durch Trainings, Mentoring, Pitchings und Networking. Diese gezielten Angebote führten dazu, dass 14 Start-ups ihre Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich einführten, während mindestens drei weitere ihre Unternehmensgründung vorbereiten. Durch die praxisnahe Qualifizierung und das Schließen von Fachkompetenzlücken in Green-Tech-Bereichen leistete das Projekt einen direkten Beitrag zur Marktreife klimafreundlicher Innovationen und stärkte grüne Wertschöpfung in strukturschwachen Regionen. 
  • Innovationsnetzwerke und europäische Zusammenarbeit ausgebaut: Mit lokalen, mobilen und virtuellen Innovation Hubs, Bootcamps, Workshops und Study Visits wurden regionale Netzwerke spürbar gestärkt. Der Austausch zwischen den beteiligten Ländern erleichterte den Wissenstransfer und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen. Die intensive europäische Vernetzung führte zu dauerhaften Partnerschaften und zur Unterzeichnung von vier Memoranden, die die weitere Unterstützung der Labore und Start-ups sichern. So entstand ein stabiles Innovationsökosystem, das den Aufbau grüner Geschäftsmodelle langfristig trägt. 
  • Sichtbarkeit und Zugang zu Expertise für grüne Geschäftsideen erhöht: Über mehrsprachige Online-Plattformen erhielten die Start-ups eine europaweite Bühne für Training, Austausch und Präsentation. Formate wie das „Start-up of the Month“ schufen zusätzliche Sichtbarkeit für besonders innovative Ideen und erleichterten den Zugang zu Expertinnen, Fördermöglichkeiten und Investorinnen. Die gezielt gestärkte Öffentlichkeit trug dazu bei, dass junge grüne Unternehmen Reichweite, Vertrauen und Partnerschaften aufbauen konnten – ein zentraler Faktor für Skalierung und Markterfolg. 
  • Bildung und Nachwuchsförderung für die grüne Transformation: Durch die aktive Einbindung von Schulen, Universitäten und regionalen Akteuren stärkte das Projekt frühzeitig das Bewusstsein für grünes Unternehmertum. Lehrkräfte wurden geschult, Unterrichtseinheiten durchgeführt und junge Menschen für ökologische Innovations- und Gründungsthemen sensibilisiert. Gleichzeitig wurden Qualifikationslücken in Zukunftsfeldern wie erneuerbaren Energien, grünem Wasserstoff und Wärmepumpentechnologien geschlossen. Damit legte das Projekt eine wichtige Grundlage für den Fachkräfteaufbau und die nachhaltige Transformation regionaler Arbeitsmärkte.

Letzte Aktualisierung: Januar 2026

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