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Transforming Societies – Deutsch-Osteuropäische Journalistenstipendien zu Klima- und Energiethemen

Das Projekt ist abgeschlossen. Mit der Vergabe von Stipendien an Journalist*innen aus Deutschland und aus osteuropäischen Ländern verfolgte das Vorhaben das Ziel, den Aufbau nachhaltiger Netzwerke zu fördern und die Medienberichterstattung zu Klima- und Energiefragen zu stärken.

Bewusstseinsbildung Klimapolitik

https://www.euki.de/wp-content/uploads/2023/02/22_030_Transforming-Societies_-Participants-of-IJPs-German-Polish-Bursary-at-a-conference-meeting-in-Warsaw-Poland.-cMarta-Thor-scaled

Infos zum Projekt

Länder:

Bulgarien, Deutschland, Estland, Kroatien, Lettland, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn

Dauer des Projekts:

02/23 - 03/25

Zielgruppen:

-

Fördersumme:

679.999,60 €

Kontakt

Kontakt:

Vassilios Theodossiou

Durchführende Organisationen:
  • International Journalists’ Programmes
Partner:
-

Hintergrund

Sowohl die Präsenz deutscher Medien in Osteuropa und den baltischen Staaten, als auch die deutsche Berichterstattung aus diesen Ländern sind ausbaufähig. Die meisten Korrespondent*innen arbeiten in größeren Städten wie Prag oder Warschau, nicht jedoch in ländlichen Regionen oder kleineren EU-Staaten. Erst seit dem russischen Krieg gegen die Ukraine und den damit verbundenen energiepolitischen Problematiken befassen sich deutsche Medien mit Klima- und Energiefragen in diesen Ländern. Es gibt noch viel ungenutztes Potenzial für eine qualitativ hochwertige und kontinuierliche Berichterstattung. Die Verbreitung entsprechender Informationen in den Medien gestaltet sich bislang jedoch schwierig, da es keine bilateralen oder internationalen investigativen Netzwerke gibt, in denen sich Journalist*innen hinsichtlich Rechercheansätzen und vertrauenswürdiger Quellen austauschen können.

Stipendiat*innen des Deutsch-Mittelosteuropäischen IJP-Programms bei einem Netzwerktreffen in Prag, Foto: ©Julia Weibel


Projekt

Zur Verbesserung der Situation förderte das Projekt den länderübergreifenden Journalismus zu Klima- und Energiethemen und schärfte so das Bewusstsein in Politik und Gesellschaft. Ein internationales Netzwerk aus Journalistinnen sowie Klima- und Energieexpertinnen half, die Medienberichterstattung zu diesen Themen voranzutreiben, langfristige politische Effekte zu erzielen und gesellschaftliche Initiativen zu starten. Journalistinnen aus Bulgarien, Deutschland, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn erhielten ein Stipendium, um zwei Monate in einem Medienhaus im Ausland zu arbeiten und als Korrespondent*innen im Bereich Klima und Energie für Medien in ihrem Gast- und Heimatland zu berichten. Das Programm kooperierte mit Clean Energy Wire (CLEW), um Unterstützung und Qualifizierung in den Bereichen Klima und Energie, wie etwa Kontakte und Inhalte, anzubieten. Im Anschluss an das Programm blieben die Stipendiat*innen in Kontakt mit den Alumni und vernetzten sich mit erfahrenen Kolleg*innen aus ihren Gastländern. Aufbauend auf den Erfahrungen vorangegangener Projekte, wie dem Klima-Energie-Fellowship für Journalist*innen, dem mittelosteuropäischen Klima- und Energiestipendium für Journalist*innen sowie dem Klima- und Energiestipendium für Journalist*innen in Europa, trug das Projekt dazu bei, die Berichterstattung über die Klimawende in Europa zu erweitern und zu vertiefen.

Ergebnisse

  • Ausbildung von Klima- und Energiejournalistinnen: Insgesamt 60 Journalistinnen aus Deutschland, Polen, Bulgarien, Litauen, Estland, Lettland, Serbien, Rumänien, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Kroatien und Ungarn erhielten Stipendien und wurden zu Expert*innen im Klima- und Energiebereich weiterqualifiziert. Das Projekt stärkte damit die fachliche Kompetenz einer neuen Generation journalistischer Fachkräfte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. 
  • Starker Output an Klimaberichterstattung: Während der Projektlaufzeit entstanden über 200 Artikel, Videos und weitere journalistische Beiträge zu Klima- und Energiethemen. Da einige Recherchen mehr Zeit benötigten und erst nach Projektende veröffentlicht werden, wird diese Zahl weiter steigen. Das Projekt trug somit maßgeblich dazu bei, qualitätsvolle und faktenbasierte Klimaberichterstattung in der Region zu erhöhen. 
  • Aufbau eines internationalen Journalistinnennetzwerks: Durch elf digitale und Präsenzveranstaltungen wurden Journalistinnen aus den Zielländern miteinander vernetzt und im Austausch zu Klima- und Energiethemen gestärkt. Neben Stipendiatinnen und Alumni nahmen auch weitere Journalistinnen teil, sodass ein breites, dauerhaftes internationales Netzwerk entstand, das den fachlichen Dialog und die Qualität der Klimaberichterstattung langfristig unterstützt.

Letzte Aktualisierung: Januar 2026

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