Int-E-Grid: Förderung der Elektromobilität in Polen und Deutschland

Ziel

Förderung der Elektromobilität durch die Entwicklung von Empfehlungen für zentrale und lokale Behörden sowie Unternehmen.

Projekt

Das Int-E-Grid-Projekt ist eine Antwort auf die Kattowitzer Partnerschaft für Elektromobilität, die auf der COP24 beschlossen wurde. Das Projekt schafft eine Plattform für die Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten, stärkt die Motivation der Stakeholder und hilft so, die bestehenden Herausforderungen zu überwinden. Das Ziel: die Förderung eines Transformationsprozesses im Verkehrssektor und des Übergangs zur Elektromobilität in Polen und Deutschland. Zu den Zielgruppen gehören Regierungen, Kommunen, innovative Unternehmen sowie Umwelt-NGOs.

Meeting der Projektgruppe

Meeting der Projektgruppe; Foto: Forum Energii

Während der 20-monatigen Laufzeit fördert die Plattform das gegenseitige Lernen, damit die Expertinnen und Experten ihre Herangehensweisen und Konzepte aufeinander abstimmen können und dadurch die Kosten für den Klimaschutz im Energie- und Verkehrssektor gesenkt werden. Im Anschluss daran sollen politische Empfehlungen formuliert werden. Alle Maßnahmen werden durch hochrangige bilaterale Gespräche und Konferenzen, die Beratung von Expert*innen und Partnern*innen sowie einer umfassenden Analyse der aktuellen Methoden, Technologien und Trends realisiert. Diese Maßnahmen stärken den Dialog zwischen den Stakeholdern und tragen dazu bei, dass sich die beteiligten Akteure bei der Überwindung der Hürden unterstützen, die der Elektromobilität derzeit noch im Wege stehen.

Hintergrund

In Polen und Deutschland gehört der Straßenverkehr zu den Hauptverursachern der Treibhausgasemissionen und der Luftverschmutzung. Um die Emissionen zu mindern oder gar Klimaneutralität zu erreichen, müssen in den Sektoren Energieerzeugung und Verkehr umfassende Transformationsprozesse auf den Weg gebracht werden. Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen bietet die Chance, diese Veränderungen im Verkehrssektor zu verwirklichen.

Allerdings gibt es bei der Einführung der Elektromobilität noch verschiedene Herausforderungen. Dazu gehören fehlende gesetzliche Regelungen zur Förderung der Elektromobilität, fehlende technische Erfahrungen und Kenntnisse über Geschäftsmodelle, eine unzureichende Netzinfrastruktur, eine nicht ausreichende Zusammenarbeit zwischen den Akteuren sowie gemeinsame nationale Standards und akute Mängel beim Ausbau von Ladestationen.

Durch die Förderung der Elektromobilität unter den Stakeholdergruppen unterstützt das Projekt in den Zielländern eine langfristige Veränderung des Energiemix sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien, wodurch es einen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leistet.

Projektdaten

Stand: September 2020

Länder: Deutschland, Polen

Projektdauer: 10/19 - 05/21

Fördersumme: 369.999 €

Zielgruppen: Privatwirtschaft, Regierungen, Städte und Gemeinden

Durchführende Organisation: Forum Energii

Projektpartner: Agora Energiewende, E-mobility Promotion Foundation

Ansprechpartner

Frau Dr. Joanna Mackowiak Pandera

Organisation:
Forum Energii

Adresse:
Chopina 5a/20
00-559 Warschau
Polen

Email:
infoforum-energii.eu

EUKI

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI):

Potsdamer Platz 10,
10117 Berlin – Deutschland
Tel.: +49 (0)30 338424 570
infoeuki.de

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Das Projekt ist Teil des Ideenwettbewerbs der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Finanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Der EUKI-Ideenwettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zur Senkung von Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen über EUKI: www.euki.de