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Energiesparen an griechischen Schulen

Im Beisein des Bürgermeisters von Athen fand Ende Oktober das erste öffentliche Event des EUKI-Projekts zu klimafreundlichen Schulen in Griechenland statt. Das Vorhaben unter Schirmherrschaft des griechischen Bildungsministeriums soll in 80 Pilotschulen die Energieeffizienz um mindestens fünf Prozent steigern. Schulgebäude zählen zu den öffentlichen Gebäuden mit dem höchsten Energieverbrauch in Griechenland.

Die Veranstaltung von „Climate School Be.At“ wurde im Athener Sport- und Kulturzentrum Serafio organisiert und richtete sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulkinder. An interaktiven Ständen boten die Organisatoren zahlreiche Spiele und Aktivitäten an. Diese zielten darauf ab, den Schülerinnen und Schülern Maßnahmen und kleine Taten näherzubringen, mit denen sie dazu beitragen können, Energie zu sparen und das Klima zu schützen.

Kinder spielen mit Spielzeug

Kinder lernten spielerisch Maßnahmen zum Klimaschutz kennen. Foto: Stadt Athen

Die Teilnehmenden konnten beispielsweise eine Installation des Künstlers Spyros Tsiknas bewundern, die Strom mithilfe von Fahrrädern produziert. Eine Gruppe um Stella Marinou, Rogdakis George und Konstantinos Apostolopoulos präsentierte experimentelle Ergebnisse zu den Folgen des Klimawandels mit Fokus auf Dürren und Flutkatastrophen. Auch zahlreiche weitere Organisationen und Institutionen präsentierten sich und ihre Arbeit.

Grußworte kamen unter anderem von Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis, der das Projekt lobte und auf weitere Anstrengungen der Stadt Athen im Klimaschutz hinwies. Die stellvertretende Bürgermeisterin für Kinder, Maria Iliopoulou, sowie der akademische Koordinator des Projekts, Constantinos Kontogiannis, präsentierten anschließend die Inhalte und Maßnahmen des Vorhabens, an dem 200 Lehrkräfte aus 80 Schulen beteiligt sind. Auch die Athener Vizebürgermeisterin Eleni Myrivili und Marianthi Liapi von der Technische Universität Kreta präsentierten Klimainitiativen.

Bürgermeister stellt Projekt vor

Die stellvertretende Bürgermeisterin Athens, Maria Iliopoulou, stellte Inhalte des Projekts vor. Foto: Stadt Athen

Das Projekt „Climate School Be.At – Offene Gesellschaften und Schulen im Bereich Klimaschutz und Energiewende“ ermöglicht Lernerfahrungen durch die Zusammenarbeit zwischen Griechenland und Deutschland in pädagogischen und technischen Fragen. Teil des Programms sind Trainings für Lehrerinnen und Lehrer, Feldforschung, eine Klimaschutz-Sensibilisierungskampagne und die Schaffung eines Netzwerks der beteiligten Schulen. Die Stadtverwaltung von Athen wird außerdem einen Aktionsplan zur Stärkung des ökologischen Bewusstseins in Schulgemeinschafften entwickeln. Am Projekt beteiligt ist die Stadtverwaltung Athens, die soziale Kooperative „Wind of Renewal“, die gemeinnützige Organisation „Respekt für Griechenland“ und das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU).