Klimaschutz verbindet Europa

Der 8. EUKI Ideenwettbewerb ist gestartet und läuft noch bis zum 12. März 2024. Wir unterstützen bei der Umsetzung von Ideen, um dem Klimaschutz in Europa zu beschleunigen.

Über uns

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) 2017 ins Leben gerufen, um Treibhausgasemissionen zu mindern und die Zusammenarbeit beim Klimaschutz in Europa zu verbessern. Seitdem haben wir 210 grenzüberschreitende Klimaprojekte gefördert und ein aktives Netzwerk mit 440 Organisationen in 31 europäischen Ländern geschaffen.

Über die EUKI

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EUKI in Zahlen

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Europäische Länder
Organisationen

Aus den EUKI-Projekten

Lebenszyklen von Gebäuden

Das vom Projekt entwickelte Instrument zur Analyse von Lebenszyklen in Gebäuden (LCA) wurde 94 Teilnehmer*innen aus 12 EU-Ländern und 6 Nicht-EU-Ländern vorgestellt, darunter Kommunalvertreter*innen sowie Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, dem Privatsektor usw. Das LCA-Tool ermöglicht die Analyse des Energieverbrauchs und anderer Umweltauswirkungen, die mit allen Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes verbunden sind, und nicht nur mit denen, die mit dem Betrieb und der Instandhaltung zusammenhängen. Ziel des Tools ist es, die Umweltauswirkungen der Erhaltung eines Gebäudes im Gegensatz zu seinem Abriss und Neubau aufzuzeigen.

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Neues Klima- und Energie-Management für 12 Gemeinden

Kommunen fehlt es oft an Wissen und Unterstützung bei der Durchführung von Klimaschutzmaßnahmen, obwohl sie Treibhausgasemissionen in großem Umfang wirksam reduzieren können. Das Projekt "Empower Climate" unterstützte 12 tschechische und slowakische Kommunen bei der Einführung eines Klima- und Energiemanagements (CEM) zur Senkung des lokalen Energieverbrauchs. Das CEM umfasst ein Schulungsprogramm für Klima- und Energiekompetenz, die Zertifizierung von Klima- und Energiemanager*innen als "Botschafter*innen" für den Klimaschutz und ein Klima- und Energiemanagement-Netzwerk (CEMN). Über das Netzwerk tauschen tschechische, deutsche und slowakische Städte ihre Erfahrungen aus und helfen sich gegenseitig bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

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Alles fängt in ihren Wäldern an

Natürliche Kohlenstoffsenken wie Wälder spielen eine entscheidende Rolle bei der Verringerung von CO2 in der Atmosphäre. Im Rahmen des Projekts "Forests for Future" wurden Leitlinien für die Waldbewirtschaftung zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an den Klimawandel in Slowenien entwickelt und fast 112 000 Menschen erreicht, darunter Waldbesitzer*innen und Forstfachleute. Mehr als 360 von ihnen wurden auch in der Optimierung und Bewirtschaftung von Kohlenstoffsenken in ihren eigenen Wäldern geschult. Denn schließlich fängt der Klimaschutz genau dort an.

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Gemeinden auf dem Land – Die neuen Vorbilder für Nachhaltigkeit

Das Projekt "Green Rural Deal" ermöglichte es den Bewohner*innen der ländlichen Gebiete Griechenlands, des Kosovo und Serbiens, die nachhaltige Entwicklung ihrer Heimatregionen selbst in die Hand zu nehmen. Die serbische Gemeinde Priboj entwickelte unter anderem einen Nachhaltigkeitsplan, der die Dekarbonisierung des öffentlichen Nahwärmesystems und den Bau eines Fahrradwegs mit Ladestationen für E-Bikes und E-Roller vorsieht. Zur Bewertung dieser Strategien und Maßnahmen wurden im Rahmen des Projekts auch zwei Online-Tools entwickelt, die bereits von 22 anderen Unternehmerkammern, Gemeinden, Universitäten und anderen Nachhaltigkeitsakteuren in der Region genutzt werden.

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Agenda Setting für den Klimaschutz

Während es vielen Wissenschaftler*innen schwerfällt, ihre Forschung auf einfache Art und Weise zu präsentieren, fehlt Journalist*innen oft der Zugang zu wissenschaftlichem Fachwissen. Das Projekt "Science & Journalism for Climate Action" brachte die beiden Gruppen zusammen und initiierte Partnerschaften zwischen 152 Journalist*innen und Wissenschaftler*innen in Bulgarien, Serbien, Rumänien und Ungarn. Ein voller Erfolg! Mehr als 90 Medienkanäle in Südosteuropa griffen die gemeinsamen Recherchen auf und veröffentlichten 370 Fernsehberichte, Zeitungsartikel und Online-Artikel zu Themen des Klimaschutzes. Das Projekt hat die Klimadebatte in der Region belebt und eine langfristige grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Medien angestoßen.

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Sehen, fühlen, anpacken!

Ein rollendes Klimamuseum tourt durch 20 Städte in Litauen und Lettland und animiert die Bevölkerung zu mehr Klimaschutz. Über 30.000 Menschen haben die mobile Ausstellung bereits besucht und über ihren persönlichen Einfluss auf den Klimawandel gelernt. Das innovative EUKI-Projekt wurde 2022 mit dem Baltic Sustainability Award 2022 in der Kategorie Changemaker und 2023 mit dem Internationalen Jugend-Karlspreis ausgezeichnet. Weiter so!

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Klimaschutz auf Lastenrädern

EUKI-Projekt Cyclurban+ führte drei Pilotprojekte für den Verleih von Lastenfahrrädern in Brünn (Tschechien), Tartu (Estland) und Bratislava (Slowakei) durch. Die Stadt Tartu beschloss, den Radverleih auch nach der Pilotphase fortzuführen und digitalisierte das System. Der Lastenradverleih ermöglicht es der Stadt fortan seine CO2-Emissionen zu reduzieren, da viele Fahrten in und um die Stadt nun mit Lastenrädern statt mit Autos begangen werden.

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Grünes Entrepreneurship

Nur ein Jahr nach Projektbeginn erhält das EUKI-Projekt "Panda Labs Junior for Just Transition" von einer mazedonischen Gemeinde und zwei bulgarischen Städten strategische Unterstützung für seine Arbeit. Im mazedonischen Bitola, mit dem größten Kohlekraftwerk im Land, wurde eine Zusammenarbeit zwischen der EUKI Partnerorganisation JA Macedonia unterzeichnet, die einen gerechten Übergang zu Dekarbonisierung und grünes Unternehmertum fördert. In den bulgarischen Städten Kyustendil und Pernik erreichte WWF Bulgarien im Rahmen des EUKI-Projekts, dass durch die Kooperation Gemeinden, Schulen und Jugendliche künftig in Entscheidungsprozesse eingebunden und bei weiteren Klimaschutzaktivitäten unterstützt werden.

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Der Klimakrise mit guten Ideen entkommen

Besucher*innen von Escape Games in Worms und Metz konnten aus der Zukunft in das Jahr 2019 reisen, um die Klimakrise zu stoppen. Interessierte und Filmfans kamen in den deutsch-französischen Nachbarstädten Straßburg und Kehl beim „Eco 2 Rives – Grün und grenzenlos“ Klimafilmfestival auf ihre Kosten. Umgesetzt wurden diese und 16 weitere Aktionen im Rahmen des Ideenwettbewerbs der deutsch-französischen Energiewendewoche - zumeist im grenzüberschreitenden Tandem.

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Unterschriften für einen gerechten Kohleausstieg

Ein neu eingerichtetes "Forum der Bürgermeister für einen gerechten Kohleausstieg" mit 58 Teilnehmenden aus Kohleregionen unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung zum Strukturwandel. Es fand 2018 in Kozani (Griechenland), 2019 in Weißwasser (Deutschland), 2020 in Bytom und 2021 in Konin (Polen) statt. Kontinuität, Gemeinschaftlichkeit und Fairness sind die Triebkräfte im Projekt "Regionen und Kommunen für einen gerechten Kohleausstieg".

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